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Metastasen bei Lungenkrebs: Diese Organe sind oft betroffen
Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) zählt zu den häufigsten und zugleich besonders schwerwiegenden Krebserkrankungen. Häufig breitet sich die Erkrankung im Körper aus: Tumorzellen können über Blut- oder Lymphbahnen in entfernte Regionen gelangen und dort Tochtergeschwulste, sogenannte Metastasen, bilden.
Hat Lungenkrebs bereits solche Absiedelungen gebildet, spricht man von einem fortgeschrittenen Stadium. Eine vollständige Heilung ist dann meist nicht mehr möglich.
In welchen Körperregionen Metastasen besonders häufig auftreten und durch welche Anzeichen sie sich äußern können, zeigt diese Bildergalerie.
Wichtig: Anhaltende Beschwerden wie Brustschmerzen, länger bestehender Husten oder Atemnot sollten ärztlich abgeklärt werden. Nur so lässt sich eine mögliche Erkrankung frühzeitig erkennen.
Lungenkrebsmetastasierung: Schwellungen der Lymphknoten
Streut der Tumor in die Lymphknoten, können diese anschwellen. Bei Lungenkrebs treten geschwollene Lymphknoten typischerweise im Brustraum oder unter dem Schlüsselbein auf. Schmerzhafte Lymphknotenschwellungen entstehen jedoch deutlich häufiger durch harmlose Infektionen. Schmerzlose, verhärtete und länger bestehende Schwellungen können dagegen ein Warnzeichen sein.
Lesetipp: Lymphdrüsenkrebs – Typische Symptome eines Lymphoms
Neurologische Auffälligkeiten durch Lungenkrebsmetastasen im Gehirn
Das Gehirn zählt zu den häufigen Metastasierungsorten bei Lungenkrebs, insbesondere in fortgeschrittenen Stadien. Die Krebszellen gelangen meist über die Blutbahn dorthin. Die dadurch entstehenden Beschwerden entwickeln sich in der Regel schleichend über Wochen hinweg. Möglich sind anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Lähmungen, Verwirrtheit oder Krampfanfälle. Solche neurologischen Auffälligkeiten sollten immer medizinisch untersucht werden.
Lesetipp: Glioblastom – Symptome des bösartigen Gehirntumors
Lungenkrebs mit Knochenmetastasen: Anhaltende Schmerzen
Die Knochen sind ein häufiger Metastasierungsort bei fortgeschrittenem Lungenkrebs. Besonders betroffen sind Wirbelsäule (vor allem die Lendenwirbelsäule), Becken, Rippen oder Oberschenkelknochen. Typisch sind etwa anhaltend und zunehmende Knochenschmerzen. Im Unterschied zu Verschleißbeschwerden können sie auch in Ruhe oder nachts auftreten und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Lesetipp: Knochenkrebs – 8 Symptome für einen bösartigen Knochentumor
Lungenkrebs: Metastasen in der Leber gehen mit körperliche Schwäche einher
Die Leber ist ein weiterer häufiger Metastasierungsort bei Lungenkrebs. Metastasen verursachen dort meist unspezifische Beschwerden wie ungewollten Gewichtsverlust, anhaltende Müdigkeit oder körperliche Schwäche. Da diese Symptome nicht eindeutig sind, werden sie häufig zunächst nicht richtig eingeordnet. Halten solche Beschwerden länger an, sollte diese abgeklärt werden.
Lungenkrebs: Rückenschmerzen durch Absiedlungen in der Nebenniere
Lungenkrebs kann sich mitunter in die Nebennieren ausbreiten. Die Nebennieren sind kleine Hormondrüsen, die sich oberhalb der Nieren befinden und wichtige Botenstoffe für den Stoffwechsel und die Stressreaktion bilden. Metastasen verursachen dort in der Regel keine eindeutigen Beschwerden. Mögliche Symptome sind etwa diffuse Bauch- oder Rückenschmerzen, Blutdruckveränderungen oder Gewichtsverlust. Die Absiedelungen werden häufig im Rahmen bildgebender Untersuchungen wie beispielsweise einer Computertomografie (CT) entdeckt.
Lesetipp: Nebennierentumor – Diese 7 Symptome können auftreten
Lungenkrebsmetastasen im Knochenmark: Selten, aber möglich
In seltenen Fällen kann Lungenkrebs auch das Knochenmark befallen. Ist dieses betroffen, können Störungen der Blutbildung auftreten. Mögliche Folgen sind Blutarmut (Anämie), eine erhöhte Infektanfälligkeit oder auch eine verstärkte Blutungsneigung. Diese Symptome sind jedoch unspezifisch und treten deutlich häufiger bei anderen Erkrankungen auf, etwa bei Eisenmangel oder akuten Virusinfektionen.
Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) zählt zu den häufigsten und zugleich besonders schwerwiegenden Krebserkrankungen. Häufig breitet sich die Erkrankung im Körper aus: Tumorzellen können über Blut- oder Lymphbahnen in entfernte Regionen gelangen und dort Tochtergeschwulste, sogenannte Metastasen, bilden.
Hat Lungenkrebs bereits solche Absiedelungen gebildet, spricht man von einem fortgeschrittenen Stadium. Eine vollständige Heilung ist dann meist nicht mehr möglich.
In welchen Körperregionen Metastasen besonders häufig auftreten und durch welche Anzeichen sie sich äußern können, zeigt diese Bildergalerie.
Wichtig: Anhaltende Beschwerden wie Brustschmerzen, länger bestehender Husten oder Atemnot sollten ärztlich abgeklärt werden. Nur so lässt sich eine mögliche Erkrankung frühzeitig erkennen.
- Online-Informationen des Helmholtz Zentrums München: Lungenkrebs: Symptome, Entstehung, Formen: https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/lungenkrebs/grundlagen (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ): Lungenkrebs (Bronchialkarzinom): https://www.krebsinformationsdienst.de/lungenkrebs (Abruf: 02/2026)
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