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Nussknacker-Syndrom: Diese Symptome sind Warnzeichen
Blut im Urin, Schmerzen in der linken Flanke oder ein ständiges Ziehen im Unterbauch können viele Ursachen haben. Hinter solchen Beschwerden steckt manchmal jedoch eine seltene Gefäßerkrankung: das sogenannte Nussknacker-Syndrom.
Der Name beschreibt den anatomischen Mechanismus der Erkrankung: Dabei wird die linke Nierenvene wie in einem Nussknacker zwischen zwei großen Blutgefäßen (der Hauptschlagader und der oberen Darmarterie) eingeklemmt und zusammengedrückt.
Welche Symptome typisch sind und warum die Erkrankung oft lange unerkannt bleibt, zeigt die Bildergalerie.
Nussknacker-Syndrom: Schmerzen in der linken Flanke oder im Unterbauch
Viele Betroffene verspüren linksseitige Bauch- oder Flankenschmerzen. Manche beschreiben die Beschwerden als dumpf und ziehend, andere als stechend oder krampfartig. Die Schmerzen können beim langen Stehen, Sitzen oder nach körperlicher Belastung stärker werden. Ursache ist meist der erhöhte Druck in der linken Nierenvene.
Blut im Urin beim Nussknacker-Syndrom
Ein häufiges Symptom des Nussknacker-Syndroms ist Blut im Urin. Sichtbares Blut verfärbt den Urin rötlich oder bräunlich. Mitunter sind die Blutspuren nur unter dem Mikroskop nachweisbar. Der erhöhte Druck in den Blutgefäßen der Niere kann dazu führen, dass kleine Gefäße verletzt werden und Blut austritt.
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Varikozele bei Männern mit Nussknacker-Syndrom
Bei Männern kann das Nussknacker-Syndrom eine sogenannte Varikozele verursachen. Dabei erweitern sich die Venen im Hodensack ähnlich wie Krampfadern. Oft tritt dies auf der linken Seite auf, da die linke Hodenvene mit der linken Nierenvene verbunden ist. Manche Betroffene bemerken ein Ziehen oder Schweregefühl im Hodenbereich.
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Eiweiß im Urin als Anzeichen
Manche Menschen mit Nussknacker-Syndrom scheiden vermehrt Eiweiß über den Urin aus. Erkennbar ist es daran, dass der Urin mitunter stark schäumt.
Besonders auffällig ist dies im Stehen oder nach längerer Aktivität, im Liegen normalisieren sich die Werte häufig wieder. Fachleute sprechen in diesem Fall von einer orthostatischen Proteinurie.
Frauen können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben
Frauen mit Nussknacker-Syndrom können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) entwickeln. Ursache ist oft ein Blutstau im Beckenbereich, der die Venen belastet. Zusätzlich können chronische Unterbauchschmerzen oder ein Druckgefühl auftreten.
Beschwerden beim Nussknacker-Syndrom bleiben lange unerkannt
Die Symptome des Nussknacker-Syndroms ähneln vielen anderen Erkrankungen. Deshalb dauert es bei manchen Betroffenen lange bis zur Diagnose. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT helfen dabei, die eingeengte Vene sichtbar zu machen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Blut im Urin, Schmerzen in der linken Flanke oder ein ständiges Ziehen im Unterbauch können viele Ursachen haben. Hinter solchen Beschwerden steckt manchmal jedoch eine seltene Gefäßerkrankung: das sogenannte Nussknacker-Syndrom.
Der Name beschreibt den anatomischen Mechanismus der Erkrankung: Dabei wird die linke Nierenvene wie in einem Nussknacker zwischen zwei großen Blutgefäßen (der Hauptschlagader und der oberen Darmarterie) eingeklemmt und zusammengedrückt.
Welche Symptome typisch sind und warum die Erkrankung oft lange unerkannt bleibt, zeigt die Bildergalerie.
- Online-Informationen von DocCheck: Nussknacker-Syndrom: https://flexikon.doccheck.com/de/Nussknacker-Syndrom (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Posteriores Nussknacker-Syndrom: https://flexikon.doccheck.com/de/Posteriores_Nussknacker-Syndrom (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen des Pschyrembel: Nussknackersyndrom: https://www.pschyrembel.de/Nussknackersyndrom/Z01U1 (Abruf: 05/2026)
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