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Diese 7 Dinge schaden den Nieren mehr als viele denken
Die Nieren leisten täglich Schwerstarbeit: Sie filtern Schadstoffe aus dem Blut, regulieren den Flüssigkeitshaushalt und beeinflussen den Blutdruck. Doch viele Faktoren im Alltag können das empfindliche Nierengewebe langfristig schädigen, oft unbemerkt. Besonders tückisch ist, dass Beschwerden wie Müdigkeit oder Wassereinlagerungen häufig erst spät auftreten.
Welche Dinge die Nieren besonders stark belasten, sehen Sie in dieser Bildergalerie.
Sind Schmerzmittel eine Gefahr für die Nieren?
Was viele nicht wissen: Frei verkäufliche Schmerzmittel können die Nieren schädigen. Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac belasten das Nierengewebe. Das gilt insbesonders bei häufiger oder hoch dosierter Einnahme.
Lesetipp: Mögliche Nebenwirkungen und Langzeitschäden von Ibuprofen
Warum Hitze für die Nieren problematisch ist
Hohe Temperaturen können die Nieren erheblich belasten, vor allem in Kombination mit Flüssigkeitsmangel und körperlicher Anstrengung. Wer stark schwitzt und zu wenig trinkt, riskiert eine Dehydrierung. Dadurch wird die Durchblutung der Nieren schlechter.
Bluthochdruck schädigt die Nieren oft unbemerkt
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck zählt zu den häufigsten Ursachen für chronische Nierenerkrankungen. Der starke Druck belastet die feinen Blutgefäße in den Nieren und kann sie mit der Zeit schädigen. Dadurch verschlechtert sich die Filterfunktion zunehmend.
Lesetipp: Oft lange unbemerkt – 6 häufige Nierenerkrankungen
Diabetes greift auch die Nieren an
Zu hohe Blutzuckerwerte greifen die kleinen Gefäße in den Nieren an. Bleibt Diabetes über längere Zeit schlecht eingestellt, kann das Nierengewebe dauerhaft geschädigt werden (diabetische Nephropathie). Erste Warnzeichen bleiben oft unbemerkt. Daher sind gut eingestellte Blutzuckerwerte und Vorsorgeuntersuchungen bei Diabetes wichtig.
Selbsttest: Bin ich gefährdet, an Diabetes Typ 2 zu erkranken?
Zu viel Salz und Zucker belasten die Nieren
Eine dauerhaft salzreiche Ernährung kann den Blutdruck erhöhen – und damit indirekt die Nieren belasten. Auch große Mengen Zucker wirken sich negativ aus, weil sie Übergewicht und Diabetes begünstigen können. Besonders stark verarbeitete Lebensmittel enthalten oft beides in zu hohen Mengen.
Rauchen schadet nicht nur der Lunge
Nikotin schadet nicht nur Herz und Lunge, sondern auch den Nieren. Rauchen verengt die Blutgefäße und verschlechtert die Durchblutung des empfindlichen Organs. Gleichzeitig steigt das Risiko für Bluthochdruck und Gefäßschäden – zwei wichtige Ursachen für Nierenerkrankungen.
Lesetipp: Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören
Umweltgifte werden immer mehr zum Problem
Auch Umweltfaktoren geraten zunehmend in den Fokus der Forschung. Feinstaub, Schadstoffe und andere Umweltgifte stehen im Verdacht, das Risiko für Nierenerkrankungen zu erhöhen. Zudem könnte der Klimawandel die Nierengesundheit zusätzlich belasten, etwa durch zunehmende Hitze.
Die Nieren leisten täglich Schwerstarbeit: Sie filtern Schadstoffe aus dem Blut, regulieren den Flüssigkeitshaushalt und beeinflussen den Blutdruck. Doch viele Faktoren im Alltag können das empfindliche Nierengewebe langfristig schädigen, oft unbemerkt. Besonders tückisch ist, dass Beschwerden wie Müdigkeit oder Wassereinlagerungen häufig erst spät auftreten.
Welche Dinge die Nieren besonders stark belasten, sehen Sie in dieser Bildergalerie.
- Online-Informationen der European Renal Association: When climate change affects your kidneys: https://www.era-online.org/de/publications/when-climate-change-affects-your-kidneys/ (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen der München Klinik: Was geht uns an die Nieren? https://www.muenchen-klinik.de/krankenhaus/harlaching/profil/aktuelles-news/aktuelle-nachricht/artikel/was-geht-uns-an-die-nieren/ (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie: Schäden können sich unbemerkt summieren, deshalb Nieren schützen: https://www.dgfn.eu/pressemeldung/pm-hitze-geht-an-die-nieren.html (Abruf: 05/2026)