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Nierenstau: Diese 8 Symptome sind Warnsignale
Bei einem Nierenstau (Hydronephrose) kann der Urin nicht mehr richtig aus der Niere abfließen und sammelt sich im Nierenbecken an.
Häufige Ursachen sind Harnsteine oder verengte Harnwege. Aber auch Tumoren oder eine vergrößerte Prostata kommen als Auslöser infrage. Mitunter ist zudem während einer Schwangerschaft das Risiko erhöht, weil die wachsende Gebärmutter auf die Harnleiter drücken und den Urinabfluss behindern kann.
Entwickelt sich der Nierenstau langsam, bleibt er oft lange unbemerkt oder verursacht nur unspezifische Symptome. Wird der Urinabfluss dagegen plötzlich blockiert, etwa durch Harnsteine, kommt es in der Regel zu akuten Beschwerden, die sehr stark ausfallen können.
Diese Bildergalerie zeigt, welche Symptome auf einen Nierenstau hindeuten können und ärztlich abgeklärt werden sollten.
Symptom bei Nierenstau: Flankenschmerzen
Ein Nierenstau macht sich häufig durch Flankenschmerzen bemerkbar – also im seitlichen Bereich des Rückens. Betroffene beschreiben sie oft als ziehend, drückend oder krampfartig. Je stärker der Urinabfluss behindert ist, desto intensiver fallen die Beschwerden meist aus. Besonders bei einer plötzlich blockierten Harnableitung, etwa durch Harnsteine, treten oft starke Flankenschmerzen und Krämpfe auf.
Nierenstau: Rückenschmerzen als Symptom
Nicht immer äußern sich die Beschwerden direkt in der Flanke. In einigen Fällen kommt es eher zu dumpfen Schmerzen im unteren Rücken. Dadurch wird ein Nierenstau anfangs mitunter mit Muskelverspannungen oder Rückenproblemen verwechselt. Halten die Schmerzen länger an oder treten zusätzlich Beschwerden beim Wasserlassen auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Nierenstau: Blut im Urin als Warnsignal
Bei einem Nierenstau kann Blut in den Urin gelangen. Ursache sind häufig gereizte oder verletzte Schleimhäute der Harnwege, etwa durch Harnsteine. Der Urin kann sich sichtbar rötlich verfärben. Mitunter sind jedoch nur geringe Blutmengen vorhanden, die erst bei einer Urinuntersuchung auffallen.
Symptome bei Nierenstau: Übelkeit und Erbrechen
Symptom bei Nierenstau: Häufiger Harndrang
Ein Nierenstau kann auch mit häufigem Harndrang verbunden sein. Manche Betroffene müssen deutlich öfter zur Toilette, obwohl oft nur kleine Urinmengen ausgeschieden werden. Solche Beschwerden treten vor allem auf, wenn zusätzlich die Harnwege gereizt oder entzündet sind. Häufiger Harndrang allein spricht jedoch deutlich öfter für andere Ursachen wie eine Blasenentzündung oder Reizblase.
Lesetipp: Häufige Erkrankungen der Nieren
Nierenstau: Schmerzen beim Wasserlassen
Ein Nierenstau kann auch mit Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen verbunden sein. Solche Beschwerden treten vor allem auf, wenn Harnsteine die Ursache sind oder zusätzlich eine Harnwegsinfektion besteht. Häufig steckt hinter Brennen beim Wasserlassen zwar eher eine Blasenentzündung. Kommen jedoch weitere Symptome wie Flankenschmerzen, Fieber oder Blut im Urin hinzu, sollte auch an einen Nierenstau gedacht werden.
Nierenstau: Fieber ist mögliches Warnsignal
Treten zusätzlich Fieber oder Schüttelfrost auf, steckt möglicherweise eine Entzündung der Harnwege oder des Nierenbeckens dahinter. Durch den gestörten Urinabfluss können sich Bakterien leichter vermehren. Ein infizierter Nierenstau gilt als medizinischer Notfall, der eine schnelle Behandlung erfordert.
Harnverhalt ist Warnzeichen bei Nierenstau
In schweren Fällen gelingt es Betroffenen kaum noch oder gar nicht mehr, Urin auszuscheiden. Fachleute sprechen dann von einem Harnverhalt. Dadurch steigt das Risiko für schwere Komplikationen und Schäden an der Niere. Ein Harnverhalt sollte rasch notfallmedizinisch behandelt werden.
Lesetipp: Niereninfarkt? Diese Warnsignale gibt es
Bei einem Nierenstau (Hydronephrose) kann der Urin nicht mehr richtig aus der Niere abfließen und sammelt sich im Nierenbecken an.
Häufige Ursachen sind Harnsteine oder verengte Harnwege. Aber auch Tumoren oder eine vergrößerte Prostata kommen als Auslöser infrage. Mitunter ist zudem während einer Schwangerschaft das Risiko erhöht, weil die wachsende Gebärmutter auf die Harnleiter drücken und den Urinabfluss behindern kann.
Entwickelt sich der Nierenstau langsam, bleibt er oft lange unbemerkt oder verursacht nur unspezifische Symptome. Wird der Urinabfluss dagegen plötzlich blockiert, etwa durch Harnsteine, kommt es in der Regel zu akuten Beschwerden, die sehr stark ausfallen können.
Diese Bildergalerie zeigt, welche Symptome auf einen Nierenstau hindeuten können und ärztlich abgeklärt werden sollten.
- Online-Informationen von Deximed: Hydronephrose: https://deximed.de/home/klinische-themen/niere-harnwege/krankheiten/nierenerkrankungen/hydronephrose (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen von MSD Manual: Obstruktion der Harnwege: https://www.msdmanuals.com/de/heim/nieren-und-harnwegserkrankungen/obstruktion-der-harnwege/obstruktion-der-harnwege (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Hydronephrose: https://flexikon.doccheck.com/de/Hydronephrose (Abruf: 05/2026)