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Darmkrebs: Diese Lebensmittel können das Risiko erhöhen
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen daran. Fachleute gehen aber davon aus, dass sich viele Fälle durch einen gesunden Lebensstil vermeiden lassen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ernährung.
Als günstig gilt eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Andere Lebensmittel stehen hingegen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko in Zusammenhang. Welche das sind, zeigt diese Bildergalerie.
Darmkrebs: Rotes Fleisch kann Risiko erhöhen
Mehrere Studien liefern Hinweise darauf, dass der Verzehr von rotem Fleisch das Risiko für Darmkrebs erhöhen kann. Dazu zählen etwa Rind, Schwein, Wild und Lamm. Besonders ein regelmäßiger Konsum größerer Mengen gilt laut Fachleuten als kritisch. Daher lautet die Empfehlung, rotes Fleisch eher selten und nur in moderaten Portionen zu essen.
Darmkrebs: Wurst als Risikofaktor
Auch stark verarbeitete Fleischprodukte gelten als wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs. Dazu gehören etwa Schinken, Speck, Salami oder Bratwurst. Diese Lebensmittel werden häufig gepökelt, geräuchert oder stark gesalzen und können sich unter anderem dadurch ungünstig auf die Darmgesundheit auswirken. Untersuchungen zeigen, dass bereits der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann.
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Darmkrebs: Fertiggerichte können Risiko erhöhen
Viele Fertiggerichte zählen zu den ultraverarbeiteten Lebensmitteln. Darunter fallen etwa Tiefkühlpizza, Instantnudeln oder Snacks wie Kartoffelchips und Fertigkuchen. Sie enthalten oft große Mengen gesättigter Fette, Salz, Zucker, künstliche Aromen und Konservierungsstoffe. Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Konsum solcher Produkte das Risiko für Darmpolypen erhöhen kann – diese gelten als Vorläufer bestimmter Darmkrebsarten.
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Darmkrebs: Zuckerreiche Getränke als Risiko
Zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Energydrinks oder Eistee liefern viele Kalorien, aber kaum Nährstoffe. Sie fördern Übergewicht, das wiederum als Risikofaktor für Darmkrebs gilt. Auch eine sogenannte westliche Ernährungsweise mit vielen süßen Getränken und Süßigkeiten wird in Untersuchungen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko in Verbindung gebracht. Auch Zero- und Light-Produkte können durch künstliche Süßstoffe die Darmflora verändern. Besser sind Wasser oder ungesüßter Tee.
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Alkohol erhöht Risiko für Darmkrebs
Der Konsum von Alkohol kann nicht nur zu Abhängigkeit führen, sondern erhöht auch das Risiko für verschiedene Krebsarten. Dazu zählen neben Darmkrebs auch Brustkrebs, Speiseröhrenkrebs oder Leberkrebs. Je mehr und je häufiger jemand Alkohol trinkt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Fachleute empfehlen daher, möglichst keinen Alkohol zu trinken.
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen daran. Fachleute gehen aber davon aus, dass sich viele Fälle durch einen gesunden Lebensstil vermeiden lassen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ernährung.
Als günstig gilt eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Andere Lebensmittel stehen hingegen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko in Zusammenhang. Welche das sind, zeigt diese Bildergalerie.
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums: Risiko für Darmkrebs durch stark verarbeitete Lebensmittel: https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/detail/risiko-fuer-darmkrebs-durch-stark-verarbeitete-lebensmittel (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Darmkrebs-Vorbeugung: Welche Rolle spielt der Lebensstil? https://www.gesundheitsinformation.de/darmkrebs-vorbeugung-welche-rolle-spielt-der-lebensstil.html (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Chips und Schoki: Das Darmkrebs-Buffet: https://www.doccheck.com/de/detail/articles/50057-chips-und-schoki-das-darmkrebs-buffet (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen des Norddeutschen Rundfunks: Rotes Fleisch: Ungesund bei übermäßigem Verzehr: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Rotes-Fleisch-Ungesund-bei-uebermaessigem-Verzehr,fleisch588.html (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen der Verbraucherzentrale Hamburg e. V.: Verursachen Fleisch und Wurst wirklich Krebs? https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/fisch-fleisch/verursachen-fleisch-wurst-wirklich-krebs (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen der Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) und Kassenärztichen Bundesvereinigung: Studie: Zuckerhaltige Getränke könnten Risiko auf frühen Darmkrebs erhöhen: https://www.aerzteblatt.de/news/studie-zuckerhaltige-getraenke-koennten-risiko-auf-fruehen-darmkrebs-erhoehen-b207210d-1cbe-4658-8324-3370b9cba092 (Abruf: 03/2026)
- Wang C, Du M, Kim H, et al. Ultraprocessed Food Consumption and Risk of Early-Onset Colorectal Cancer Precursors Among Women. JAMA Oncol. 2026;12(1):49–57. doi:10.1001/jamaoncol.2025.4777
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