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Remicade oder Cortison?

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  • Remicade oder Cortison?

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage. Meine Ärztin hat mir vorgeschlagen, statt weiterer Cortison-Spritzen gegen mein Rheuma jetzt eine Infusionsbehandlung mit Remicade zu machen. Ist eine Infusion nicht viel schlimmer? Haben Sie schon von dem Medikament gehört? In meinem Bekanntenkreis kennt man es nicht. Allerdings sind die auch nicht so stark betroffen wie ich. Cortison bekomme ich seit 3 Jahren regelmäßig, zuletzt eben als Spritzen. Kuren haben auch keine Hilfe gebracht.

    Danke für ihre Antworten !

  • Re: Remicade oder Cortison?


    Grundsätzlich gilt, dass Cortison nicht dauerhaft eingesetzt werden sollte, denn der Grwöhnungseffekt und die Nebenwirkungen sprechen dagegen.
    Vielmehr sollte es hauptsächlich eingesetzt werden, um einen akuten Schub ztu bekämpfen oder um eine Basismedikation zu unterstützen. Bei beiden Situationen sollte Cortison baldmöglich ausgeschlichen, also in der Dosierung langsam reduziert werden.

    Wenn im vorliegenden Falle also Remicade ausprobiert werden soll, dann ist das eine gute Idee. Es muss zwar als Infusion verabreicht werden, der Effekt ist jedoch sehr gut, und auf Cortison kann dann (hoffentlich) verzichtet werden.

    MfG,

    Ulrichs

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    • Re: Remicade oder Cortison?


      Vielen Dank für die Antwort! Ich habe inzwischen meine erste Infusion in einer Klinik erhalten. War aber nur zur Behandlung da, musste nicht übernachten. Vertragen habe ich Remicade gut. Obwohl die Ärztin auch von Nebenwirkungen gesprochen haben. Bei mir war nix. Leider kann ich aber auch noch nichts sagen, ob es wirkt. Wissen Sie, wie lange es dauert, bis eine spürbare Besserung auftritt? Im Krankenhaus habe ich das vergessen zu fragen (dort ging es ziemlich hektisch zu). Ich muss nächste Woche vor Weihnachten wieder hin.

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      • Re: Remicade oder Cortison?


        Bei Remicade sollte der Wikrungseintritt früher erfolgen als bei den konventionellen Basismedikamenten.
        Trotzdem gilt auch hier, dass zuweilen Geduld aufgebracht werden muss, bis eine Wirkung eintritt.

        MfG,

        Ulrichs

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        • Re: Remicade oder Cortison?


          Hallo Dr Ulrichs.
          Bin seit ungefähr 20 Jahren relativ viel Krank dh. zuerst Liäsionen auf der Haut Untersuchungen ergaben nach dem ich mich mal entschlossen hatte einen erfahrenen Hautarzt (eine reifere Frau die in der Uni in Genf Chefärztin war) aufzusuchen wurden wir durch Zufall fündig (Kotisoneinnahme bei Anfang Lungenentzündung) Hyper Ige um die
          50 000 (jaja Sie lesen richtig) Resultat war ein Lymphknoten 5cm unter dem Linken Arm wurde operativ entfernt Nachbehandlung mit Kortison und später mit Antikörper namens Mabthera, paar Monate später Arterienverschluss im linken Bein operativ behandelt war schwierig denn der Fuss war schwarz in Sekundenschnelle saubere Arbeit meiner Ärzte,danach so ungefähr 6 Jahre alles Friede Freude Eierkuchen,schon gedacht uff alles bekämpft Glück nochmal gehabt Ige Werte sanken kontinuierlich heute bei ungefähr 1000 stabil ist schon was nur ab Mai 2007 wieder Liäsionen auf der Haut und nicht wenig (falls Sie Bilder haben wollen bitte sehr kein Problem ich brauch IHRE PERSÖHNLICHE MAILADRESSE UND SCHON KOMMEN SIE DIE BILDER) . Die Behandlung bis Anfang Januar war Kortison meisstens auf eigene Faust und späterem Termin beim Proffessor Dr. für Blut und Krebskrankheiten ( klasse ARZT). Am 5. und 19.Januar 2009 Remicade (hab Keine Probleme damit weil ein Minitropf mit Kortison vorher verabreicht wird) vorgesehen sind am 09.02.09 und 02.03.09 nochmals Remicade dazwischen Blutanalyse wegen dem TNF Wert.
          Wäre Ihnen zu Dank verpflichtet wenn Sie mir mal Ihre Einstellung zu dem Ganzen mitteilen könnten.
          Mit bestem dank im voraus.

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          • Re: Remicade oder Cortison?


            Ich bin etwas verwirrt: Bei einem Hyper-IgE-Syndrom wird normalerweise mit Antibiotika behandelt, Abszesse operativ entfernt und eine Infektionsprophylaxe betrieben.

            Welche Diagnose liegt denn zusätzlich vor, dass mit Cortison und Remicade behandelt wird?

            MfG,

            Ulrichs

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            • Re: Remicade oder Cortison?


              Hallo Herr Ulrichs, als man vor einigen Jahren ( ungef.12 ) den Lymphknoten entfernt hatte wurde dieser natürlich in verschiedenen Laboratorien im Ausland untersucht mit dem Ergebnis Castelman- und Job Syndrom sowie eine chronisches Prurigo,übrigens ist ein paar Jahre später ein Referat mit meinem Einverständnis abgehalten worden wo weiss ich allerdings nicht mehr .
              Als weitere Diagnose kommt hinzu dass mein Körper sich nicht mehr selbst erkennt ( kommt wahrscheinlich von den Genen ) genau hat man das aber noch nicht herausgefunden. Ich selbst versuche ja auch hier im Net etwas mehr über Autoimmunkrankheiten herauszufinden wobei ich hier gelandet bin und das Forum sehr interessant finde nur von meinem problem lese ich auch hier nichts leider aber villeicht findet sich ja anderer Forenteilnehmer mit dem serlben problem wer weiss. Freue mich natürlich wenn wir weiterhin auf diese weise kommunizieren können.
              so und nun Tschüß erstmal muß zun Zahnarzt.

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              • Re: Remicade oder Cortison?


                Eine Autoimmunkrankheit wird dadurch hervorgerufen, dass das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) körpereigene Zellen als fremd erkennt und angreift. Die dadurch entstehenden Schädigungen verursachen Symptome, die innerhalb der rheumatischen Krankheiten zusammengefasst sind.

                Die rheumatoide Arthritis z.B. entsteht, indem Abwehrzellen Gelenkstrukturen angreifen und in den betroffenen Gelenken eine chronische Entzündungsreaktion hervorrufen.
                Leider kennen wir in den meisten Fällen nicht die Ursachen und Auslöser der Autoimmunerkankungen.
                Und leider haben wir nur sehr unspezifisch wirkende Medikamente.

                MfG,

                Ulrichs

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                • Re: Remicade oder Cortison?


                  Hallo Herr Ulrichs danke erstmals für Ihre Antwort,
                  Schauen Sie sich mal Ihren Bericht an, wir "Reden" jetzt schon von LEIDER, wäre doch super wenn man die Ursache kennen würde denn dann bräuchten wir uns heute nicht mehr darüber zu unterhalten, was die unspezifisch wirkende Medikamente angeht das sehe ich ja schon bei mir, was Remicade angeht hab ich bis jetzt jedenfalls keine Nebenwirkungen gespürt und bin sehr viel besser dran als wenn ich Kortison einnehmen würde, Sie können mir ja bestimmt mitteilen welche da auftreten könnten?, aber sagen Sie mal wie siehts denn überhaupt mit der Forschung in Sachen AUTOIMMUNITÄT aus, mir ist jedenfalls zu Ohren gekommen dass da überhaupt nichts läuft da es ja nicht genug Patienten gibt die ein eventuelles Medikament kaufen würden also die Forschung wird zu teuer sprich das Geld das man ausgibt für eben diese Forschung kommt nicht mehr rein also lieber nichts tun.
                  Eigentlich schade, ich jedenfalls habe meinem behandelnden Arzt mitgeteilt dass ich jederzeit und gerne bereit bin mich zur Verfügung zu stellen.
                  Naja mal sehen wies weitergeht.
                  Tschüß Herr Ulrichs bis zum nächsten mal.

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                  • Re: Remicade oder Cortison?


                    Forschung auf dem Gebiet der Autoimmunerkrankungen wird intensiv betrieben. Aus den genannten Gründen ist es schwierg, die Ursachen von Autoimmunerkankungen zu bestimmen. Dies erschwert auch eine ursächliche Behandlung, sodass eine medikamentöse Therapie notwendigerweise unspezifisch bleiben muss.

                    "Leider", weil damit auch viele unspezifische Nebenwirkungen verbunden sein können, und weil der eigentliche Ansatz für eine Heilung fehlt.

                    MfG,

                    Ulrichs

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