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Meine Frau will keinen Sex mehr

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  • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Hey, ihr kennt mich bestimmt auch noch aus dem alten Forum.

    Schön das weiterhin gut diskutiert wird.

    Ich hab es noch nicht hinbekommen alle Beiträge so zu lesen wie sie es verdienen , werde das jedoch noch nachholen.

    bei mir lief Der Anfang des Jahres wesentlich besser.

    Grundsätzlich lag das vermutlich an der Kommunikation zwischen mir und meiner Frau. Jetzt ist es zwar wieder etwas zum Stillstand gekommen (Sexuell) Aber ich mach mir da jetzt nicht mehr so die Gedanken drüber schließlich ist das Jahr ja noch sehr jung.

    Insgesamt ist zu erwähnen das wir mehrfach Sex hatten und sie diesen auch richtig gut fand. Jedoch vom Kopf her noch nicht so weit ist einen Orgasmus zu haben.

    Das akzeptiere ich natürlich und mach ihr auch keinen Stress. Ihre Aussage dazu war das wenn sie kurz davor wäre setzt sie sich derart unter Druck das ihr Körper dann dicht mache.

    Ich mache die Sache natürlich nicht mehr zum Thema wie einst. Ich bekräftige Sie und rede ihr gut zu danach. Wie schön es doch ist und wie sehr es mir Spaß macht mit ihr zu schlafen und wie attraktiv ich sie doch finde. Was ja auch alles der Wahrheit entspricht.

    Ich finde es ist ein Guter weg als Mann auch mal das zu sagen was man sonst immer nur denkt und es nicht für nötig hält.


    Ansonsten hab ich noch diesen Artikel hier gefunden welcher mir vom Inhalt auch ein wenig weiter geholfen hat. Auch wenn der ganze Spaß etwas Machohaft rüber kommt finde ich ist da ein Teil des Problems schon sehr gut mit erwähnt.

    PS: Keine Werbung oder sowas ich hab auch nix auf dieser Seite gedownloadet oder sonst was. Nur mal den Text etwas durchgestöbert und das wichtigste herausgefischt.

    https://anchukoegl.com/emotionale-ab...it-von-frauen/


    schönen Sonntag euch.

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    • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

      Hi,
      schön mal von einer positiven Entwicklung zu lesen, deren Möglichkeit hier ja auch hin und wieder bestritten wird.
      Geduld kann sich eben doch auszahlen, auch wenn ihr noch mitten drin seid, es hört sich doch sehr gut an und gerade dass du das auch als gut nimmst macht vieles sicher leichter.;-)

      Ja, der Artikel hört sich doch sehr überspitzt und Machomäßig an, zumal es ja meist nicht darum geht eine Frau kennen zu lernen, sondern eine langjährige Beziehung frisch zu halten.
      ich denke davon hat der Autor noch nicht richtig was mitbekommen, denn in Beziehungen ändern sich auch die Regeln und der Sex erleidet fast immer irgendwann eine Flaute die man individuell überwinden muss, da die Ursachen dann doch sehr unterschiedlich sein können.
      Finde ich.

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      • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

        Können, wollen, verweigern - es ist am Ende egal, wie man es nennt, wenn man es akzeptiert hat. "Ich habe halt keine Lust" ist eine Antwort für den Augenblick, aber nicht für ein Jahrzehnt. Eine andere Antwort habe ich nicht bekommen.
        Wenn sie nicht herausfinden will, woran das liegt, dann kann ich es nicht herausfinden.

        Kommentar


        • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

          Hallo Herr sicher immer noch Verzweifelter Mann,

          wenn man den ganzen Verlauf hier analytisch betrachtet, kommen inzwischen so viele Männeransichten zusammen (Golem, Filip, Herr Lich, Gucki und nun auch noch Wipii), dass ich meinen schon geäußerten Vorschlag nochmal wiederholen möchte: Zeigen Sie diesen Verlauf doch mal Ihrer Frau.

          Was kann passieren, wie wird sie reagieren?

          Sicher ist sie erstaunt, dass das Problem, das für sie gar keins ist, die Welt so bewegt.
          Vermutlich wird sie sich besonders für die Meinungen der Frauen interessieren.
          Und die sind für sie ja auch ziemlich nützlich.

          Dann könnte es ihrem Selbstwert gut tun ("Soviel Aktion nur meinetwegen").

          Aber der wesentliche Effekt ist doch, dass sie Ihr ehrliches Bemühen um die Sache erkennt.
          Dass Sie etwas ändern möchten, und zwar gemeinsam - und nicht einfach weggehen oder sich eine Affäre suchen.

          Allein deswegen scheint mir der Schritt sinnvoll.

          Aber, Sie kennen Ihre Frau natürlich am besten und müssen abwägen.

          Beste Grüße

          Dr. Riecke

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          • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

            Können, wollen, verweigern - es ist am Ende egal, wie man es nennt, wenn man es akzeptiert hat. "Ich habe halt keine Lust" ist eine Antwort für den Augenblick, aber nicht für ein Jahrzehnt. Eine andere Antwort habe ich nicht bekommen.
            Wenn sie nicht herausfinden will, woran das liegt, dann kann ich es nicht herausfinden.
            Genau darin sehe ich ja die Arroganz! „Ich habe halt keine Lust (einfach so! Friss oder stirb!)“ ist eine Antwort die ich dauerhaft NICHT akzeptieren würde. Das sie selber kein Interesse daran hat herauszufinden woran das liegen könnte zeigt doch wie herzlich egal ihr dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit am Herzen liegt. Das sie keine Lust hat kann sie ja sicher nichts dafür, aber Ursachenforschung ist doch die wichtigste Grundlage für die Lösung eines Problems, es sei denn man sieht darin kein Problem.

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            • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

              Hallo Herr sicher immer noch Verzweifelter Mann,

              wenn man den ganzen Verlauf hier analytisch betrachtet, kommen inzwischen so viele Männeransichten zusammen (Golem, Filip, Herr Lich, Gucki und nun auch noch Wipii), dass ich meinen schon geäußerten Vorschlag nochmal wiederholen möchte: Zeigen Sie diesen Verlauf doch mal Ihrer Frau.

              Was kann passieren, wie wird sie reagieren?

              Sicher ist sie erstaunt, dass das Problem, das für sie gar keins ist, die Welt so bewegt.
              Vermutlich wird sie sich besonders für die Meinungen der Frauen interessieren.
              Und die sind für sie ja auch ziemlich nützlich.

              Dann könnte es ihrem Selbstwert gut tun ("Soviel Aktion nur meinetwegen").

              Aber der wesentliche Effekt ist doch, dass sie Ihr ehrliches Bemühen um die Sache erkennt.
              Dass Sie etwas ändern möchten, und zwar gemeinsam - und nicht einfach weggehen oder sich eine Affäre suchen.

              Allein deswegen scheint mir der Schritt sinnvoll.

              Aber, Sie kennen Ihre Frau natürlich am besten und müssen abwägen.

              Beste Grüße

              Dr. Riecke
              Mit diesem Gedanken spiele ich schon seit einiger Zeit, ich weiß aber nicht ob der Schuss nicht nach hinten losgehen könnte. Schon vielleicht aus dem Grund dass ich das Thema wieder zur Sprache bringe. Aber verworfen habe ich Ihren Vorschlag definitiv noch nicht.

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              • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                Hallo Ehefrau,

                warum tust du so? Was hast du davon, so herzlos deinem Freund gegenüber zu sein?

                Hast du vergessen, dass Respekt, Liebe und ein glückliches Zusammenleben der Eltern auch für die Kinder sehr wichtig sind? Welches Drama habt ihr da einreissen lassen? Wieso lässt du dich auf dieses widerwärtige Spielchen ein und warum machst da mit? Warum seid ihr nicht mehr innig miteinander? Was hat er verbrochen? Wieso strafst du ihn so?

                Rede dich nicht heraus- du könntest sehr wohl körperliche Bedürfnisse stillen, warum gibst du nicht, was normalerweise unter Eheleuten selbstverständlich wär? Weißt du, was du anrichtest mit deiner Kälte und deinem Verweigern?

                Du verdirbst etwas, das wunderschön werden sollte und sein könnte.
                Was du tust, das ist verachtenswert und grausam. Du weißt genau, wie erbärmlich er sich fühlt, warum tust du das deiner Familie an? Er ist dein Mann!! Er ist wichtig für dich, er ist wichtig für die Kinder, er ist Teil deines Daseins, er geht seit Jahren treu an deiner Seite und macht so viel für euch!

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                • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                  Für mich sind solche Frauen einfach blöd, sie verweigern ja nicht bloß dem Mann eine schöne Ehe, ein richtig glückliches Leben, sondern sich selbst js auch und den Kindern ebenso. Wie gut könnte man es haben, würde man einsehen, dass diese Linie nur bergab führt.
                  Es ist gelogen, zu sagen, ich hab dich gern, ich mag dich und zugleich wird er nicht einmal umarmt, gedankt, berührt, mit Zärtlichkeit bedacht.
                  Binde deine Scheuklappen ab und schau, was du angerichtet hast! Ihr seid zerrüttet! Eure Kinder müssen unter solchen Bedingungen aufwachsen! Das haben sie nicht verdient!

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                  • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                    Wipiis Beitrag ist dann doch ein Beleg dafür, dass die Frauen alle verschieden sind, und unsere Fälle alle nicht vergleichbar. Die Kommunikation war in meiner Ehe nie das Problem. Das Körperliche war eigentlich auch nie ein Problem - trotzdem ist unser Sex zuletzt ein rechter Scheiß gewesen.

                    Ich habe meiner Frau jahrelang eine gewisse Böswilligkeit unterstellt. Oder eben Arroganz (daher rührend, dass sie ihr ganzes Leben lang die attraktive, schlaue, trotzdem natürliche und nahbare war, die die Verehrer immer schon anzog wie das Licht die Motten - und die mit 13 anfangen musste, sich in der Abwehr der Liebesbezeugungen zu üben).

                    Sie ist aber nicht böswillig. Und sie ist nicht arrogant. Sie will halt einfach keinen Sex mehr, und da kann ich mich auf den Kopf stellen: Meine Anstrengungen führen nur zu Missstimmungen und im blödesten Fall zu Scheiß-Sex.

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                    • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                      warum tust du so? Was hast du davon, so herzlos deinem Freund gegenüber zu sein?

                      Hast du vergessen, dass Respekt, Liebe und ein glückliches Zusammenleben der Eltern auch für die Kinder sehr wichtig sind?
                      Also ich weiß nicht, Frau kann aus irgendwelche Gründen keinen Sex haben und sich auch nicht ausdrücken, somit schadet sie Mann und Kindern?

                      Für mich sind solche Frauen einfach blöd, sie verweigern ja nicht bloß dem Mann eine schöne Ehe, ein richtig glückliches Leben, sondern sich selbst js auch und den Kindern ebenso.
                      Sie soll sich zusammen reißen, damit die anderen glücklich werden können?

                      Sie reagiert nicht wie sich die meisten vorstellen wie sie zu reagieren hat und selber denken sie würden das genauso machen, sie kriegt das nicht hin und ist damit die herzlose?
                      Wir können doch nicht davon ausgehen dass jeder so handeln kann wie wir es uns denken (wobei wir gar nicht wissen ob wir in der exakt gleichen Situation nicht auch ohne Worte wären) und ihn dann dafür verurteilen dass er nicht genauso ist wie wir?

                      Ich finde dass sie angeboten hat ihr Mann könne sich auch woanders Sex holen, das spricht Bände, aber da dies auch wieder nicht zur glücklichen Familie passt soll sie gefälligst genauso reagieren wie wir selber meinen dass wir es tun würden.
                      Reden und den Sex wieder angehen.
                      Nur sind wir nicht die Ehefrau und dass er sich Sex woanders suchen darf, das zeigt doch wie groß die Sprachlosigkeit und Verzweiflung darüber ist, ansonsten würde sie sicher auch andere Wege gehen, aber es scheint einfach nicht zu gehen.

                      Wir schreiben auch immer selbstverständlich, dass man sich im Fall der Fälle Hilfe von Außen holen soll, kein Problem und alles wird gut.
                      Aber wenn die Worte und Erklärungen für den Mann und wahrscheinlich sogar sich selber fehlen, dann ist es kein schöner Gedanke jemand fremden gegenüber zu sitzen und was dazu sagen zu sollen, der dürfte eher noch mehr erschrecken.

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                      • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                        Tired Ganz genau: Wir unterstellen, es gäbe so etwas wie eine allgemeingültige Norm. Wer die Abweichung davon über längere Zeit hinnimmt, der ist krank und muss Tabletten nehmen. Oder sich sonstwie behandeln lassen. Wer sich verweigert, ist böse.

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                        • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                          Ja, vielleicht sollte man es mal von der Seite betrachten dass es im individuellen Fall keine Norm gibt.
                          Wir sind da selber hineingewachsen, teilweise hinein gepresst worden und gerade wenn man sich selber an diese Normen gehalten hat, obwohl es vielleicht Probleme gab die man dann weg quälte bis es passte, dann ist es ein Affront wenn jemand anderer das nicht tut und auch noch gut dabei weg kommen sollte.

                          Es gibt keine Norm, außer in den Köpfen, aber es ist unmöglich dass die auf jeden zutrifft.
                          Was ist nun besser, dass jemand leiden muss weil diese Norm (in seinem Kopf) nicht vom anderen erfüllt wird, oder dass jemand leiden muss weil er diese Norm (die nicht auf ihn zutrifft), zu erfüllen versucht?

                          Ich glaube hier wurde überhaupt noch nicht akzeptiert dass niemand schuld ist, dass es einfach so ist und niemand was dafür kann.
                          Denkt man die Schuldfrage aus dem Kopf des TE etwas verdrängt zu haben, dann kommt sie doch wieder in einem Nebensatz zur Sprache, nein sie ist nicht Schuld an der Unlust, aber daran dass sie unlustig bleibt, dabei gehört das doch zusammen und wenn alle sagen es gibt keine Schuld, dann wird diese Schuld im nächsten Beitrag doch wieder angeprangert.
                          Es ist schwer zu akzeptieren dass es niemanden gibt der dafür die Verantwortung hat, dass es keinen Sex gibt, aber ohne diese Akzeptanz und auch den Respekt vor diesem Empfinden des nicht könnens, dreht es sich immer weiter im Kreis, weil andere Sichtweisen keine Chance haben.

                          Man könnte ja auch sagen, was ist mit den Männern los die unbedingt von ihrer Frau Sex wollen obwohl sie eine Freikarte haben sich diesen woanders zu suchen?
                          Jeder Mann will Sex und schaut den Frauen hinterher, wäre froh wenn er frei wählen dürfte auch in der Ehe.
                          Das ist genauso eine Norm die verbreitet wird und der Mann der so ein Arrangement ablehnt, der ist nicht potent genug.
                          So könnten wir nun beginnen daran zu arbeiten dass der TE sich außerhalb Sex sucht und ihn dahingehend bearbeiten, weil er ein Mann ist und nur durch die Dogmen daran gehindert wird.
                          Er will aber nicht, genauso wie seine Frau nicht will und in beiden Fällen muss es respektiert werden, ohne eine Pflicht es trotzdem tun zu müssen zu konstruieren.

                          Nun wird sicher angeführt dass es in der Ehe was anderes ist, da gehört Sex zur ehelichen Pflicht, ich glaube aber wenn man verbunden ist dann gehört es zur Pflicht Veränderungen zu respektieren und wenn der andere nicht zu einer Lösung beitragen kann, diese in sich selber zu suchen.
                          Vielleicht kann sie auch nicht dazu beitragen, weil es genau diese Normen und Annahmen die zur Wahrheit werden sind, die sie noch mehr in Bedrängnis bringen würden, sobald sie einen Schritt in die Richtung einer Lösung tut.
                          Da ist es besser das auszulagern, auf andere Frauen, weil nach einem klein bisschen öffnen gleich so viel in die "richtige" Richtung erwartet wird, dass schon alleine der Gedanke daran belastend wird.
                          Denn die Norm ist auch dass ein kleiner gereichter Finger immer die Erwartung weckt, dass der Rest ganz schnell hinterher kommt.
                          Also kuscheln, oder küssen, dass wird zum Vorspiel das gemieden wird, weil die Hände dann doch dort landen wo Frau sie nicht haben will.

                          Ich glaube das Beste wäre da eher den Sex vollkommen aus dem Denken, den Zielen und Bestrebungen zu streichen, dahingehend keinerlei Anstalten mehr zu machen und das wirklich aus dem Kopf zu bekommen.
                          Erst wenn beide diesen Gedanken los lassen können, kann ein Nährboden für was neues, oder auch was altes entstehen.
                          Solange der Sex so präsent ist, im Bestreben wie auch in der Abwehr, solange ist die Frau auch nur in einer Abwehrhaltung, zu der auch schweigen gehört.

                          Man muss sich in einer Beziehung auch nach den Bedürfnissen des anderen richten, das Bedürfnis des TE wurde mit einem Kompromissvorschlag auf jeden Fall wahrgenommen, sogar mit dem Versuch einer Lösung, die aber nicht angenommen werden "kann".
                          Das Bedürfnis der Frau soll aber verschwinden, egal wie deutlich signalisiert wird dass dieses Bedürfnis im Moment unumstößlich ist und auch nicht zu ändern, genauso wie das Bedürfnis nach Sex ist das Bedürfnis keinen Sex zu haben absolut legitim.

                          Wo ist der Unterschied, dass die Bedürfnisse des Mannes erfüllt werden sollen auch wenn sie nicht kann, aber das Bedürfnis der Frau nicht so viel wiegt auch wenn sie einfach nicht anders kann?
                          Lust verändert sich, auch oder gerade in der Ehe, sich dennoch zugeneigt zu bleiben ohne die Erwartung der andere muss wieder werden wie ich es brauche, das ist doch die Kunst in einer Beziehung.
                          Und wenn man Glück hat, dann beeinflussen die Lösungssuche bei sich selber, auch die Partnerin, so dass zumindest körperliche Nähe wieder möglich ist ohne dass sie weiter Sex befürchtet, oder dass er durch Veränderungen neue Impulse setzt die sich auf ihre Hormone auswirken.
                          Es ist viel möglich, wenn man aufhört etwas beim anderen verändern zu wollen und Ergebnisse zu "erwarten", sondern stattdessen mit dem zufrieden zu sein was gegeben wird, ohne weiter zu drängen, oder es als gesetztes Etappenziel zu sehen und gleich die nächste Etappe angeht, einzig mit dem einen Ziel im Blick, denn auch das beeinflusst die Partnerin.

                          Kommentar


                          • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                            .......
                            Es gibt keine Norm, außer in den Köpfen, aber es ist unmöglich dass die auf jeden zutrifft...........
                            ...
                            Ich glaube hier wurde überhaupt noch nicht akzeptiert dass niemand schuld ist, dass es einfach so ist und niemand was dafür kann.
                            ....
                            .
                            Vielen Dank, liebe Tired, dass Du meine Gedanken teilst.....ich stehe doch nicht so allein auf "weiter Flur".

                            So habe ich das schon im alten Faden gedacht, als ich schrieb von "...die Realität akzeptieren."

                            Dass verzweifelteFrau "keinen Sex möchte/haben kann/durch weiteren Sex verletzt wird" hat verzweifelterMann plastisch und deutlich geschildert. Ich denke, das Leben wird einfacher (und gewaltfreier), wenn man diese Tatsache OHNE WERTUNG als Realität akzeptiert. Dann ist der fehlende Sex kein böser Wille, keine Arroganz, keine Ignoranz, kein Egoismus....dann ist es eine Form des Selbsschutzes. Es ist für verzweifelteFrau eine Entscheidung für JETZT....ob sie das in Zukunft mal revidieren will wird sie heute noch nicht wissen, das weiß heute noch keiner.

                            Es gibt jetzt "Normen oder Weltbilder" die sagen: Sex gehört aber zu einer Beziehung/Ehe zwischen Mann und Frau dazu - ohne geht es nicht auf Dauer.
                            Solche Normen und Weltbilder stempeln dann Menschen, die sexlos leben wollen, als "nicht beziehungsfähig mit dem anderen Geschlecht" ab (wieder eine Wertung).

                            Es gibt aber Weltbilder, die sagen nicht "die Welt endet dort hinter dieser Wiese kurz vor dem grünen Wäldchen". Die lassen Gedanken und Leben auch außerhalb von bestehenden Normen zu. Die Menschen, die sich auf solche "neuen Bereiche" einlassen sind dabei nicht davor gefeit, sich selber und anderen weh zu tun oder auf ihrem Weg Schiffbruch zu erleiden....genau so wenig wie dass die "in der Norm lebenden Menschen" sind. Diese Menschen gehen aber neue Wege und lernen neue Realitäten kennen, die denen verborgen bleiben, die ihre Norm nicht verlassen. Wobei diese natürlich auch "ihr Recht haben, in ihrer Norm zu bleiben....".

                            verzweifelterMann schildert die Beziehung zu seiner Frau als durchaus schön, und konstruktiv. Und er spricht immer wieder von der Liebe zueinander. Von daher fände ich es ausgesprochen schade, wenn dieser große und positive Teil der Beziehung den Bach runtergehen würde "nur" weil sie bei der Sexualität so gnaz unterschiedliche Bedürfnisse haben. Das ware echt traurig. Von daher wünsche ich Ihnen, dass sie einen Weg finden, den sie beide gehen können. Wobei sich halt leider abzeichnet, dass ein gemeinsamer Weg in den "allgemein üblichen Normen" wohl nicht so möglich ist..........

                            Wichtig: auch wenn ich hier eine "Empfehlung" gegeben habe - sie müssen IHREN Weg finden. Es gibt kein "richtig" oder "falsch" - gar keines!!! In allen Richtungen keines!! NUR ein "tut mir gut" und "tut ihr gut".

                            Gucki



                            Kommentar


                            • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                              "Was du tust, das ist verachtenswert und grausam. Du weißt genau, wie erbärmlich er sich fühlt, warum tust du das deiner Familie an?"

                              Hallo Elektraa,

                              wären Sie einverstanden, dass ich diesen und Ihren nächsten Beitrag heraus nehme?

                              Es ist die subjektive Meinung einer sonst sehr toleranten Frau. Aber falls der gesamte Verlauf doch mal die Ehefrau erreicht, würde sie von den beiden Texten sicher irritiert.
                              Das wollen Sie doch sicher nicht.

                              Bitte geben Sie Bescheid.

                              Beste Grüße

                              Dr. Riecke

                              Kommentar


                              • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                dr.riecke Wir sagen einfach, Elektraa hätte meine Frau gemeint.

                                Kommentar


                                • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                  Ja Gucki, Normen geben zwar Sicherheit das richtige zu tun, was für jene außerhalb der Norm ein Dilemma ist, aber sie hindern auch genau daran was du beschrieben hast.
                                  Über den Horizont zu sehen, Erfahrungen außerhalb der Norm zu machen und damit gelassen umgehen zu können, sie als Bereicherung anstatt als Mühsal sehen zu können.
                                  Was/wer anders ist, das/der hat es immer schwer, wird das aber vom anderen ohne Wenn und Aber angenommen, dann ist es für alle viel leichter.

                                  Wenn man außerhalb der Norm ist und nicht angenommen wird, weil man aus Selbstschutz (oder warum auch immer) Situationen meidet und ein drüber reden, dann ist auch der der anders ist weniger bereit den anderen mit all seinen Bedürfnissen zu nehmen wie er ist.
                                  Keiner von beiden kann die kleinsten Hinweise auf Sex wollen, oder Sex mit Absicht nicht wollen als Definition der eigenen Denke sehen, sondern verknüpft es immer wieder mit dem Trieb und dem Unwillen des anderen.
                                  Da kommt man nur raus, wenn man weiter geht, als der eheliche Horizont vorgibt und den anderen auch in schlechten Zeiten weiter nehmen kann wie er gerade ist, ohne Auflagen.

                                  Kommentar


                                  • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                    Wobei ich nicht denke dass dieses Problem außerhalb der Norm ist, sondern bei längeren Beziehungen fast immer irgendwann auftritt, in unterschiedlichen Formen.
                                    Das Problem ist dass dann eine Norm eingefordert wird, die es gar nicht so gibt und es dadurch sehr häufig zur Trennung kommt.
                                    Die Wege zur Lösung sind also eher das, wo man sich von seinen Vorstellungen der Normalität auch mal trennen sollte und einfach auch mal die Wege versucht die nicht zu denen gehören die pauschal gegangen werden und im Blick das eigene Wohlergehen und die unbedingte Akzeptanz der Grenzen des anderen, wodurch es ja auch wieder beiden besser geht.

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                                    • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                      ......
                                      Das Problem ist dass dann eine Norm eingefordert wird, die es gar nicht so gibt ....
                                      Gibt es die "eingeforderte Norm" tatsächlich nicht?? Oder wie wird diese Norm definiert??

                                      Es gibt jede Menge "Ehebücher" welche genau das, was verzweifelterMann beschreibt vorgeben.....zur glücklichen Ehe gehört glückliche Sexualität und in Richtung "Silver Sex" ohne der Angst vor Schwangerschaften und anderer Existenzängsten heutzutage sogar noch mehr.....nicht nur Ehebücher, auch ganze Zeitschriften "bedauern" doch wirklich alle, die nicht bis ins hohe Alter ihre Freude am schnakseln haben.......Eheseminare mit der Vermittlung genau solchen Welbilds gibts für Wochenenden und ganze Wochen. Und das sind wahrlich nicht nur fromme und kirchliche Angebote. Ich denke schon, dass eine Form von "Norm" sich durch unsere Gesellschaft zieht. Und diese hat ja auch verzweifelterMann ab den ersten Beiträgen ziemlich fest umrissen.
                                      Was ich von ihm lese ist erinzwischen schon ganz deutlich umrissen, dass das Verhalten seiner Frau auch Ursachen in Ihrer Beziehung und Geschichte hat....er hat durch den Verlauf schon immens dazu gelernt. Wofür er noch keinerlei Ansatz zeigte ist allerdings sein Norm-Gebäude mal zu verlassen und die Welt hinter der sichtbaren Wiese zu erkunden. Okay, das ist "sein Recht"....niemand darf oder soll zu etwas gezwungen werden, was er nicht will. So "darf" er natürlich in seinem Norn-Gebäude bleiben. Und es kann sich ja noch so entwickeln, dass seine Frau auch wieder in diesem Normgebäude heimisch wird. Das kann allerdings dauern. Und wenn sie ihm, wie er beschrieben hat, sogar eine sexuelle Freizügigkeit zugesteht würde ich eher tippen, dass sie nicht von einer schnellen oder absehbaren Änderung überzeugt ist. Wenn er im Normgebäude bleiben will wäre dann wohl die Trennung irgendwann unausweichlich. Und das ist schade und traurig - weil er ja auch soviel positives über die Beziehung und die Familie und ihre Liebe schreibt.

                                      Wie weit in längeren Beziehungen ein solches Problem "fast immer" auftritt kann ich nicht beurteilen. Ich gehe schon davon aus, dass es Paarkombinationen gibt, bei denen das Sexuelle unkompliziert und schön auch dauerhaft läuft. Dass die "gesellschaftliche Norm" aber sehr hohe Anforderungen stellt, die ganz viele überfordert, das glaube ich schon. Und nicht erst, seit ich einige Bücher von Michael Mary gelesen habe. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese "hohen Anforderungen, der Norm zu genügen" ein häufiger Grund von Trennungen ist. Ich hoffe, dass verzweifelterMann und verzweifelteFrau einen anderen Weg finden.
                                      Gucki

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                                      • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                        dass diese "hohen Anforderungen, der Norm zu genügen" ein häufiger Grund von Trennungen ist.
                                        Ja und damit fallen ein Haufen Menschen aus der vermeintlichen Norm heraus.
                                        Genau, die Gesellschaft, die Kirchen und die Sozialverbände diktieren was die Norm ist und da wächst man hinein und ist überfordert sobald man feststellt dass man dies nicht in allen Punkten erfüllen kann, z.B. Mutter, Hausfrau, Halbzeitjob und dann noch die fröhlich flötende Ehefrau.
                                        Genau wie der Mann, der Überstunden schiebt, quasi der ist der arbeitet, zuhause seinen Flow erwartet, dass für alles gesorgt ist und überfordert wird wenn er feststellt dass er da auch noch ran muss und es nicht ausreicht wenn jeder nur seinen angestammten Platz ausfüllt, der sich bei Frauen ja auch noch stark erweitert hat.
                                        Einerseits zum Glück, andererseits noch nicht so akzeptiert dass sie als Mütter und Hausfrauen die Unterstützung bekommen die ihnen zusteht und die sie brauchen, das wird oft erst im Laufe der Zeit verstanden.

                                        Ich denke jeder lebt nach seiner Norm und hat auch dementsprechende Vorstellungen was Partner und Familie betrifft, aber sobald mehr als einer beteiligt ist gilt es unterschiedliche Normen zusammen zu bringen die auch oft erst offensichtlich werden wenn man schon länger zusammen ist.
                                        Weil zwei eben doch nicht gleich sind und fast jeder einen Punkt hat wo er abweicht, was eigentlich kein Problem ist solange es vom anderen akzeptiert werden kann und unterstützt wird, anstatt zu versuchen solange herum zu mäkeln bis es wieder zum eigenen Weltbild passt.

                                        Ich kann mir vorstellen dass hier einfach er Alltag schon eine große Herausforderung war und dieser weitestgehend alleine bewältigt wurde (jeder mit seinen Aufgaben beschäftigt), auch wenn sich das dann ändert, das was auf der Strecke geblieben ist kommt nicht einfach so wieder zurück.
                                        Man kann also nicht sagen, schau ich mache jetzt doch alles also mach du auch mal, dazu gab es diesen Zustand schon zu lange, die Prioritäten haben sich in dieser Zeit verschoben.

                                        Ich glaube aber schon dass die beiden noch immer gute Chancen haben zusammen zu bleiben, wenn ein wenig umgedacht wird, nichts mehr persönlich genommen wird.

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                                        • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                          Das wird hier ja alles ziemlich theoretisch und spekulativ. Was es aber ja nicht falsch macht! Ich weiß nicht ob es so komplex ist wie hier manchmal geschildert, vielleicht?!

                                          Die Situation ist, mal ganz einfach gesagt, folgendermaßen:

                                          Ich bekomme keine Zärtlichkeit und Sex mehr von meiner Frau. Sie kann damit offenbar gut leben. Ich nicht! Ich gehe daran wirklich langsam zu Grunde, werde (bin) depressiv, ich kann keinen normalen Alltag mehr leben. Ich halte die Situation, sofern ich das selber beurteilen kann, für bedrohlich. Sie sieht das alles genau und tut nichts um die Situation zu verbessern. Keinen Zentimeter. Punkt.

                                          In dieser Situation kann doch „ich habe halt keine Lust“ oder „ich kann nicht“ nicht das einzige sein ??? Nein, das kann nicht sein!

                                          Und nein, wie müssen nicht wieder von vorne anfangen:
                                          Ich rede schon lange nicht mehr von Schuld, ich weiß dass sie keine Schuld hat! ...Abhängigkeitsverhältnis ... Zeit lassen ... Verständnis haben ... raus gehen und Spaß haben ... das weiß ich alles schon und habe ich auch kapiert! Aber es hilft mir in meiner verzweifelten Situation kein Stück! Bitte nicht die Diskussion von vorne beginnen!

                                          Ich will hier weder Mitleid, noch Ratschläge ich soll zu Prostituierten gehen, noch Ratschläge ich soll mich für den Rest meines Lebens damit abfinden.

                                          So langsam bin ich mir nicht mehr so ganz sicher ob ich meine Strategie „Verständnis und Geduld“ durchhalte, von Tag zu Tag weniger. Vielleicht muss ich doch drastischere Mittel anwenden (Ultimatum, ausziehen, ...) um sie aus der Reserve zu locken. Ich glaube immer mehr sie wird sich sonst nicht bewegen. Möglicherweise bewirkt dass dann das Gegenteil, aber dann kann ich es auch nicht ändern.

                                          Bei mir nenne ich das dann Selbsterhaltungstrieb, ich kann doch nicht zulassen dass ich noch mehr kaputt gehe als ich ohnehin schon bin. Wenn das in diesem Umfang weitergeht komme ich in ein paar Wochen in die geschlossene, wegen Gedanken die ich hier nicht aussprechen will.

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                                          • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                            Es geht ja nicht darum dich dazu zu bringen Sex woanders zu suchen.
                                            Ich denke dennoch du hast die Schuldfrage immer noch im Kopf, denn du schreibst:

                                            Sie sieht das alles genau und tut nichts um die Situation zu verbessern. Keinen Zentimeter. Punkt.

                                            In dieser Situation kann doch „ich habe halt keine Lust“ oder „ich kann nicht“ nicht das einzige sein ??? Nein, das kann nicht sein!
                                            Du schreibst von Gedanken die du lieber nicht aussprechen willst, der Geschlossenen und dass du kaputt gehst.
                                            Also muss Sex her, die Geduld reicht nicht aus, dann halt mit Gewalt und möglichst viiiiiiiiel Druck.

                                            Sicher ist das auch ein Weg um sich Klarheit zu verschaffen, der Weg der dich dahin führt den nenne ich zu einfach, ohne den Versuch mal einen anderen für eine adäquate Zeit zu versuchen (womit ich nicht eine andere Frau meine), weil die Geduld nicht ausreicht.

                                            Ich habe das Gefühl dass du Druck hast und ihn nun einfach los werden möchtest, dich hinein steigerst und dabei genau das passiert was ich weiter oben meinte, das was euch noch alles verbindet wird dadurch von innen faulig.

                                            Du kannst nicht ohne Sex, sie kann gerade nicht mit Sex.
                                            Eigentlich seid ihr beide in der gleichen Situation, ihr könnt beide nicht aber warum muss sie deshalb genötigt werden sich zwischen Familie und nicht können zu entscheiden?

                                            Klar kannst du diesen direkten Weg gehen, das Resultat musst du dann aber auch tragen wie ein Mann und nicht ihr die Verantwortung dafür geben und wenn sie dann doch Sex mit dir hat, dann darfst du dich nicht darüber beschweren wenn er sich merkwürdig anfühlt, das könnte der Preis sein der gezahlt werden muss.

                                            Ich habe jedenfalls das Gefühl dass man hier auch sehr gut heraus lesen kann, wann die Triebe überhand nehmen, was ok ist, aber lass dadurch nicht deinen Kopf ausschalten und warte mit Vorhaben bis du nicht das Gefühl hast in der Geschlossenen zu landen.

                                            Hast du denn mit ihr besprochen dass Sex für dich nun absolut tabu ist und körperlicher Kontakt auf keinen Fall darin münden wird? Du sie einfach nur gerne in die Arme nehmen möchtest und lieb halten?

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                                            • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                              Wenn du dich für die harte Tour entscheidest, dann kannst du deine Frau auch vorher hier lesen lassen, vielleicht hast du Glück und es erspart euch den Showdown.

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                                              • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                                Ich will hier weder Mitleid, noch Ratschläge ich soll zu Prostituierten gehen, noch Ratschläge ich soll mich für den Rest meines Lebens damit abfinden.
                                                Hallo nochmal.....
                                                "Mitleid" mit Dir habe ich in den bisherigen Beiträgen eher nicht gelesen...wenn, dann wohl mehr Mitleid mit deiner Frau.......
                                                Und neben den beiden aufgezählten Ratschlägen (wobei ich den zweiten mit dem Rest des Lebens gar nicht so als Ratschlag gelesen habe - eher von Manchem so als Feststellung, dass das halt die Realität sein könnte oder zumindest bei ihnen so ist) gibts ja noch andere Ratschläge - aktuell vor allem den "Ratschlag vom Doc" deine Frau den ganzen Faden lesen zu lassen....vor einem Auszug sicherlich mal eine Möglichkeit.

                                                Zum anderen - wenn es Dir medizinisch (und die Psyche ist Bestandteil der Medizin) derartig schlecht geht, dann ist der Gang zu einem Arzt sicherlich nicht der verkehrteste Ratschlag. Erste Möglichkeit Hausarzt, weitere Möglichkeit Notfallsprechstunde für psychische und Beziehungs-Probleme - Adresse hat der Hausarzt, weitere Möglichkeit Beratung bei der Krankenkasse - meine hatte da eine gut ausgebildete Ansprechpartnerin welche mir etliche Möglichkeiten weiterer Therapie aufzeigte und eine Liste unterschiedlicher Ansprechpartner gab. Außerdem gibts fast überall von Diakonie und Caritas Beratungsstellen bei psychischen- und Beziehungsproblemen....da habe ich allerdings recht unterschiedliche Erfahrungen, eines empfand ich für mich sehr gut passend - das andere eher voll daneben.

                                                Gucki



                                                Gucki

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                                                • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                                  Ich denke dennoch du hast die Schuldfrage immer noch im Kopf.

                                                  Du kannst nicht ohne Sex, sie kann gerade nicht mit Sex.
                                                  Eigentlich seid ihr beide in der gleichen Situation, ihr könnt beide nicht aber warum muss sie deshalb genötigt werden sich zwischen Familie und nicht können zu entscheiden?
                                                  Ich habe nicht die Schuldfrage im Kopf bzgl. der Situation, sondern nur am VIELLEICHT fehlenden Handeln. Davon sehe ich halt nichts.

                                                  Es ist sehr gut möglich dass sie „nicht kann“, es ist aber auch möglich dass sie „nicht will“ und das reine Bequemlichkeit ist? Will ich nicht unterstellen, aber möglich wäre das ja. In einer verschärften Situation würde ihr das Ausmaß der Situation vielleicht bewusst werden und sie würde irgendwas tun. Reden, erklären, ... die beste Lösung ist das auch nicht, das ist mir schon klar, aber besser als der jetzige Zustand.

                                                  Vorher würde ich ihr aber auf jeden Fall den Verlauf hier zeigen, zu verlieren hab ich dann ja nichts mehr.

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                                                    Ich denke wenn du etwas bewegen möchtest, dann musst du dich entscheiden und das auch durchziehen.
                                                    Entscheidest du dich für keinen Druck und dafür der Beziehung durch Änderungen in "deinem" Leben neue Impulse zu geben, dann musst du in Monaten, vielleicht sogar noch längeren Zeiträumen denken.
                                                    Wie das gehen kann wurde ja ausführlich diskutiert.
                                                    Nach wenigen Wochen wieder den Punkt aufzugreifen dass sie ja nichts sagt und jetzt reicht es mir, das bringt nichts, die Zeit reicht bei weitem nicht aus.
                                                    Du müsstest umdenken, im Bezug darauf dass Sex eben nicht mehr das Ziel ist und dennoch dafür sorgen zu können dass es dir gut geht und ihr euch emotional wieder näher kommt.

                                                    Wenn du diesen Weg gehen willst und jedes mal wenn dich das Fell juckt damit haderst und dich wieder darüber aufregst dass sie ja nichts näheres sagt und es "So nicht" geht, dann ist das kein Weg ohne Druck, du sorgst dadurch für Druck.
                                                    Den Druck raus nehmen bedeutet auch, ihn bei dir raus zu nehmen und Wege zu finden die das ermöglichen.
                                                    Fällst du die Entscheidung für diesen Weg dann darf ihre Reaktion auf das Thema nicht mehr eine so große Rolle spielen, sondern nur das Bestreben damit gut umgehen zu können, ohne immer wieder den Vorwurf ihr gegenüber zu bemühen, im gleichen Atemzug damit dass du dadurch zerstört wirst.
                                                    Das sorgt nur dafür, dass dir andere Wege verbaut bleiben, du dich in diesen Groll so hinein steigerst dass du ihn nicht mehr ausblenden kannst und du dein Wohl und Weh ausschließlich von ihr abhängig machst, sie hat die Macht und sie lässt dich zugrunde gehen.
                                                    Diese Macht hat aber kein Mensch über einen anderen (zumindest nicht in solchen Situationen), es sei denn man gibt sie ihm, durch das Verbauen von Alternativen.

                                                    Das fehlende Handeln deiner Frau wird nicht nach ein paar Wochen ohne Druck Geschichte sein, es reicht auch nicht einfach aus, nichts mehr zu versuchen was sie sexuell bedrängt, du musst bei dir ansetzen und bei dir Dinge verändern, um sie überhaupt erreichen zu können und das braucht Zeit.
                                                    Ein jahrelanges Entfernen voneinander kann nicht in Kürze verschwinden, außerdem muss das geändert werden was diese Entfernung auslöste und erst einmal recht lange Bestand haben, damit diese Veränderungen überhaupt geglaubt werden und nicht argwöhnt wird dass sie nur stattfinden um endlich wieder Sex zu haben.
                                                    Es wirkt aber genauso, alles was du tust oder nicht tust ist diesem Ziel geschuldet, tritt es nicht schnell genug ein haust du wieder einen Vorwurf und den daraus resultierenden desolaten Zustand deiner Psyche raus. .
                                                    Wenn deine Frau ein bisschen Empathie besitzt, dann weiß sie sehr genau dass es vor allem darum geht wieder Sex zu haben und nicht darum dass es ihr gut geht, euch beiden gut geht.

                                                    Man sagt ja, wenn wirklich geliebt wird dann möchte man dass es dem anderen gut geht und stellt eigene Bedürfnisse hinten an, wenn es notwendig ist, ohne Groll, sondern mit Freude darüber dass es dem anderen einfach hilft und damit auch einem selber.
                                                    Das ist hier nicht der Fall, ihr seid beide in einem Tunnel, du verfolgst ein Ziel, sie versucht dies abzuwehren, darüber hinaus habt ihr gar keinen Kopf mehr für das was euch verbindet und Vertrautheiten, es ist einfach zu anstrengend und jede Vertrautheit bedeutet einen strategischen Vorteil für dich.
                                                    Sie verteidigt ihre Festung, sie wird nicht damit aufhören, es sei denn du willst sie nicht mehr einnehmen und durch eine lange Zeit des Friedens wird irgendwann gespürt dass auch wieder Nähe möglich ist ohne einen Verteidigungswall zu errichten.

                                                    Es geht nicht ohne Umdenken und Veränderungen bei dir, denn sie kannst du nicht ändern auch nicht über Druck, nur durch Taten die zeigen dass Frieden herrscht und du ein Leben neben ihr führen kannst, ein anderes Leben ohne sie, Stichwort Autonomie.
                                                    Wenn sie nur Ansatzweise mitbekommt was hier zu lesen ist (und ich bin mir sicher dass sie das sehr genau mitbekommt), dann weiß sie dass sie neben der Verantwortung als Mutter, auch noch die Verantwortung für deine geistige Gesundheit tragen muss, verantwortlich sein soll wenn du psychisch zerstört bist, für dich Sorge tragen muss wie für die Kinder und sehr schlecht bei dir weg kommt wenn sie nicht mehr funktioniert.
                                                    Da würde jede Frau die Lust verlieren, keine Frau will vor die Wahl gestellt werden dass sie entweder Sex hat, oder dafür verantwortlich ist dass der Mann der keinen Sex bekommt nicht mehr Lebensfähig ist.
                                                    Diese Verantwortung übernimmt Frau bei ihren Kindern, sie sorgt dafür dass sie nicht verhungern, bei einem erwachsenen Menschen sollte diese Verantwortung niemandem zugeschoben werden.

                                                    Wie gesagt, solange du die Sache nicht anders sehen kannst, ganz anders darüber denken lernst, dich selber veränderst, solange wird es keine sanfte Lösung geben können, mindestens einer von euch beiden bleibt dann zwangsläufig auf der Strecke.

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