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Braune Spucke des Morgens

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  • Braune Spucke des Morgens

    Hallo, kann man auch Krebs haben obwohl es einem blendend geht?

    also, ich hab ein Problem und Angst das es ein Tumor oder so ist. Ich bin eigentlich überhaupt nicht anfällig für Krankheiten, habe z.B kaum Erkältungen und Grippe usw kenne ich nicht. Ich habe in meinem Leben noch keine Medikamente genommen und ich fühle mich in meinem Körper sehr gut. Allerdings habe ich seit 2-3 Jahren ein Brennen neben der Wirbelsäule im oberen rücken.. Punktgenau immer die gleiche stelle (hat mit minimalen Stich angefangen.. alle Woche 1 Stich (wie Nadelstich) und ganz ganz minimal. Seit vor letztem Jahr ist die Stelle zu einem Brennen geworden, wenn ich z.B aufstoße kommt es hervor aber auch nicht grundsätzlich und immer. Ich bin 38 und war 14 Jahre starker Raucher, teilweise jahrelang ohne Filter (seit 2 Jahren rauche ich nun nicht mehr). Ich war wegen dem Brennen letztes Jahr beim Arzt und der meinte das wäre meine Wirbelsäule und ich sollte Gymnastik oder sowas machen. Also ich hatte noch nie Probleme mit meiner Wirbelsäule etc. auch Bandscheiben oder Muskelprobleme kenne ich nicht. Ich sagte ihm auch, das ich "merke" das das von "innen" kommt. Mir wurde dann Blut abgenommen und die Blutwerte waren bis auf leicht erhöhtes Eisen, hervorragend, und das obwohl ich stark Übergewichtig bin. Der Arzt hatte sich über die sehr guten Werte gewundert, denn sogar das Blutfett war im normalen Bereich und er hat gesehen das ich kein Alkohol trinke. Aber dieses brennen, ich bin immernoch der Meinung es kann nicht nur von der Wirbelsäule kommen, sondern vllt von der Speiseröhre?

    Jetzt aber zum eigentlichen Problem: Seit letztes Jahr um die gleiche Zeit (es war auch Januar), habe ich des morgens tief braune Spucke nach dem Aufstehen. Ich habe das damals aus irgendwelchen Gründen dem Arzt nicht gesagt, da es sich zu dem Zeitpunkt auch wieder normalisiert hatte. Die Spucke wurde immer heller des morgens, irgendwann war sie wieder normal. Tja jetzt ist es wieder soweit, gleiche Jahreszeit, braune Spucke wenn ich des morgens aufstehe (der normale Hustenschleim ist ok). Gestern habe ich außerdem gemerkt das Urin ziemlich Dunkel ist, obwohl ich tagelang nur Wasser getrunken habe. Ich habe ihn auf weißer Emailie antrocknen lassen. Heute morgen sehe ich, wie sich der getrocknete Urin in rote Spuren im Becken verwandelt hat.

    Wie gesagt, eigentlich geht es mir sehr gut, deshalb zögere ich zum Arzt zu gehen. Das letzte mal musste ich 1 Monat warten bis ich dran kam aber ich zermarter mir Tag und Nacht den Kopf das es Krebs sein könnte. Wenn die Blutwerte gut sind, kann man doch kein Krebs haben oder?

    Grüße




  • Re: Braune Spucke des Morgens

    Tja jetzt ist es wieder soweit, gleiche Jahreszeit, braune Spucke wenn ich des morgens aufstehe (der normale Hustenschleim ist ok).
    Also, wenn Sie Husten mit Auswurf haben, sind Sie nicht ganz gesund. Vermutlich spielt hier der jahrelange Zigarettenkonsum noch eine Rolle. Gehen Sie damit aber mal zum Arzt.

    Brauner Speichel - vielleicht etwas Zahnfleischbluten in der Nacht? Entzündungen des Zahnfleisches sind ja häufig (evtl. nur einzelne Stellen), der Zahnarzt soll sich das mal anschauen.

    >> Wenn die Blutwerte gut sind, kann man doch keinen Krebs haben oder?

    Das stimmt so leider nicht. Siehe z.B. diese Antwort: http://www.onmeda.de/forum/krebserkr...58412-blutbild
    (Wie Sie sehen, betreut Herr Prof. Wust dieses Forum schon sehr lange...)

    Eine Krebserkrankung ist in Ihrem Alter noch relativ unwahrscheinlich. Durch das langjährige Rauchen (und, wenn ich recht weiß, auch das Übergewicht) haben Sie allerdings ein etwas erhöhtes Risiko diesbezüglich. Gab es evtl. Krebsfälle in der Familie?

    Möglicherweise haben Sie auch einen Vitamin-D-Mangel. Lassen Sie diesen Blutwert (25-OH-D) mal mitbestimmen und sorgen Sie dann für eine Anhebung auf wenigstens 30 ng/ml. (Bei der Einnahme von Vitamin D sollte das Körpergewicht berücksichtigt werden, Dicke brauchen höhere Dosen. -- Die Präparate aus Drogeriemärkten können Sie, was das Vitamin D betrifft, weitgehend vergessen, die enthalten meist nur 5 bis 20 µg pro Tablette, damit können Sie eine gute Versorgung in der Winterzeit nicht sicherstellen.)

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/...-d-mangel.html
    www.praxis-bismarckplatz.de/leistungen_vitD.html

    Grüße,
    thomas

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    • Re: Braune Spucke des Morgens

      Danke!

      somit gibt es Ihrer Meinung nach keine hohe Wahrscheinlichkeit zwischen der blutigen Spucke und dem Brennen am Rücken, das beruhigt mich wirklich sehr. Ja das Zahnfleisch muss ich wohl mal untersuchen lassen. Ansonsten, nein bei uns in der Familie hatte noch niemand Krebs.

      THX

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      • Re: Braune Spucke des Morgens

        Hallo,

        ich möchte eine eventuelle weitere Beantwortung Prof. Wust überlassen. - Wenn Sie länger nicht beim Zahnarzt waren, wäre das jetzt sicher nicht verkehrt. Entzündungen des Zahnfleisches sollten vermieden bzw. behandelt werden, auch wegen der Allgemeingesundheit:

        http://www.apotheken-umschau.de/Paro...er-167135.html

        Grüße,
        th.

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        • Re: Braune Spucke des Morgens

          Entzündungen der Speiseröhre werden meistens nach vorne projiziert (retrosternal). Bei den Beschwerden im Rücken würde ich auch eher auf eine Nervenreizung beim Austritt aus der Wirbelsäule (Nervenwurzel) oder eine Reizung eines Intercostalnerven tippen. Geeignete Physiotherapie sollte hier helfen, zumindest erst einmal Beratung.
          Die anderen Beschwerden mit Husten und Auswurf deuten auf eine chronische Bronchitis (COPD) hin, die leider ein häufiges Leiden ist und durch das langjährige Rauchen zumindest mit beeinflusst wurde. In der Nacht können in der entzündeten Schleimhaut ein paar Tropfen Blut abgehen und gerinnen. So entsteht die bräunliche Verfärbung (am Morgen). Das ist kein Hinweis auf einen Tumor. Vielleicht kommt das Blut auch aus dem Digestionstrakt (oder Zahnfleisch).
          Frisches (hellrotes) Blut beim Husten (sog.Hämopthysen) wäre dagegen ein Hinweis auf einen Lungentumor.
          Die hier vermutete COPD sollte bei einem Lungenfacharzt weiter abgeklärt und behandelt werden. In Ihrem Alter (38 Jahre) sollte da etwas zu machen sein.

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