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Hba1c und Proteinzufuhr

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  • Hba1c und Proteinzufuhr

    Hallo! :-)

    Vor ca. 2,5 Monaten habe ich meine Ernährung etwas umgestellt, ernähre mich nun gesünder, esse 2 bis 4mal am Tag Obst und 3mal Gemüse und treibe recht viel Sport. Dadurch habe ich innerhalb weniger Wochen 8 Kilo abgenommen. Hier und da lasse ich mir auch Sushi oder eine Pizza schmecken. Auf Chips, Süßigkeiten und dergleichen verzichte ich aber im Gegensatz zu früher fast gänzlich. So viel dazu.

    Nach 2,5 Monaten habe ich nun den Versuch gewagt, meine Nüchtern- und Hba1c-Werte im Labor kontrollieren zu lassen. Informationen zu früheren Werte gibt es keine. Die Messungen ergaben folgendes:
    Hba1c - 5,1 Prozent
    Nüchternblutzucker - 97 mg (unter großer Aufregung zugegeben, daher normalerweise vielleicht niedriger?)

    Nun muss ich aber zugeben, dass meine Proteinzufuhr relativ gering ausfällt. Die tägliche Proteinzufuhr meinerseits beträgt teilweise nur 10 Gramm, selbstverständlich aber oft auch höher. Kohlenhydrate (auch Einfachzucker) lasse ich dagegen überhaupt nicht weg, bin also freilich kein Low-Carb-Diäter, das würde ich einfach nicht schaffen. Auf Kohlenhydrate entfallen bei meiner derzeitigen Ernährung etwa 90 bis 210 Gramm täglich.

    Meine Frage wäre, ob eine niedrige Proteinzufuhr zu einem falschen Blutzuckermessergebnis führen kann (falsch-niedrig oder falsch-hoch) und ob ich dahingehend nach meiner Diät den Blutzuckerspiegel dementsprechend noch einmal neu überprüfen lassen sollte, damit dieser auch wirklich zuverlässig ist.


  • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

    Was ich vielleicht noch erwähnen sollte: Was hat es mit dem Eiweiß-Katabolismus auf sich? Könnten diese für eine falsche Erhöhung oder Senkung des Blutzuckerspiegels (Hba1c) verantwortlich sein?

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    • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

      Liest sich, als hättest Du gern Diabetes, aber ich kann beim besten Willen aus Deiner Schreibe keinen Hinweis darauf entdecken. Was machen wir da?

      Kommentar


      • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

        hallo manuel, es gibt kein "falsch" niedrig/hoch bei hba1c und der bz ist so oder anders(da ist der begriff spiegel auch nicht gerade aussagekräftig, denn der bz ändert sich ständig.
        überwiegend duch essen und bewegung . und bei diabetikern durch die stoffwechselstörung.
        da dein hba1c im völlig gesunden bereich liegt mußt du dir da keine gedanken drum machen.
        ich bevorzuge als diabetiker eine kh-reduzierte ernährung und vermeide eine mangelernährung denn proteine gehören zur kompletten ernährung, auch wegen stoffen die nur in fleisch fisch milchprodukten und eiern vorkommen.
        bewegung vernünftige ernährung und vermeidung von üg sind die besten voraussetzungen um keinen dm zu bekommen(leider gibt es dafür auber keine garantie)
        bleib gesund
        mfg. klaus

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        • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

          Hallo Jürgen, Hallo Klaus!

          Danke für Eure Rückmeldungen.

          Jürgen: Hahahaha, :-))))), nein, ich habe es wirklich ernst gemeint. Ich habe gelesen, dass der Körper bei einer Gluconeogenese, also wenn kein Eiweiß über die Nahrung zugeführt wird, damit beginnt, Muskeln als Ersatz für Eiweiß abzubauen, damit ein normaler Blutzuckerspiegel gewährleistet bleibt. Wie ich geschrieben habe, nehme ich aber vergleichsweise (sehr) wenig Eiweiß zu mir. Wenn diese doch aber zur Erhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels notwendig sind, könnten Messungen doch auch verfälscht sein.

          Klaus: Alles klar! :-) Dann ist eine Protein-Mangelernährung hinsichtlich Blutzucker doch gar nicht so schlimm, wie dachte?

          LG

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          • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

            Wenn diese doch aber zur Erhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels notwendig sind, könnten Messungen doch auch verfälscht sein.
            Warum sollten dadurch das HbA1c oder irgendwelche anderen BZ-Werte verfälscht werden?

            Dein Körper sorgt - solange alles gesund funktioniert - für den richtigen BZ-Spiegel. Zu wenig Eiweiß in der Ernährung könnte also bestenfalls dazu führen, dass bei dir Muskeln abgebaut werden. Das würdest du aber merken und hoffentlich auch rechtzeitig gegensteuern. Das passiert allerdings sowieso nur dann, wenn du gleichzeitig auch wenig KH isst, weil nur dann die Glukoneogenese zur Bereitstelleung eines Grundbedarfs an Glokuse benötigt wird.

            Beste Grüße, Rainer

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            • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

              Unser Organismus ist beständig dabei, sich selbst zu erneuern. Außen sehen wir das an der alten Haut, die in Schuppen abfällt, während sich darunter neue gebildet hat. Innen werden die Substanzen alle fein gelöst an den großen Logistiker Blutkreislauf übergeben und nicht einfach zum Ausscheiden verfrachtet, sondern gewissermaßen energetisch recycled, und zwar in zweifacher Hinsicht. Da wird nämlich aus 2 Teilen Protein 1 Teil Glukose=Zelltreibstoff und 1 Teil Wärme=Körperwärme. Der Prozess läuft beständig im Hintergrund und hat gesund überhaupt keine Auswirkung auf den BZ. Denn die Glukose, die auf diese Weise gewonnen wird, wird gesund so lange in der Leber gespeichert, bis davon halt zum ganz normalen Auffüllen im Ganzkörper-Kreislauf gebraucht wird.

              Mit Diabetes Typ 2 läuft die Glukoneogenese genauso fehlgesteuert wie die Glukoseausgabe der Leber erheblich intensiver/höher ab.

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              • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                Nachtrag:
                Klar nimmt sich der Organismus beim Fasten/Hungern auch dann, was er unbedingt zum Aufrechterhalten aller lebensnotwendigen Funktionen braucht, wenn das nicht mit der Nahrung geliefert wird, also von der Substanz. Für die ausreichende Glukose-Versorgung also auch von der Muskelsubstanz. Für das meiste von der ausreichenden Energieversorgung vom Fett, und wo davon dann immer weniger geschleppt werden muss, wird damit auch weniger Muskelleistung angefordert. Damit verläuft der Substanzabbau über einen weiten Bereich sehr parallel, ohne dass dabei nennenswert an Leistungsvermögen (nicht gleich Wohlbefinden!) eingebüßt wird. Und das ist wohl der Schlüssel für das Überleben der Arten, auch unserer vor dem Aufkommen der Supermärkte, mit der jahreszeitlich sehr weit schwankenden Nahrungsversorgung.

                Kommentar


                • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                  Unser Organismus ist beständig dabei, ...
                  Zu diesen Darstellungen ist dringend eine Richtigstellung erforderlich:
                  Das gilt nicht für die Glukoneogenese. Bei der wird hauptsächlich aus Eiweißbestandteilen Glukose gebildet, um die wenigen Zellen im Körper zu versorgen, die nur mit Glukose Energie versorgt werden können. Die Glukoneogenese benötigt viel Energie. Es ist eine ziemlich unsinnige Vorstellung, dass der Körper einfach so im Hintergrund ständig einen Prozess ablaufen lässt, der viel Energie verschwendet. Das ist selbstverständlich auch nicht der Fall. Die Glukoneogenese läuft nur ab, wenn die Glukose aus der Nahrung und den Speichern nicht zur Versorgung dieser besonderen Zellen ausreicht. Insofern besteht die Gefahr, dass bei zu wenig Eiweiß in der Nahrung Muskeln abgebaut werden, nur bei einer Low Carb Ernährung.

                  Beschrieben wird das z.B. hier bei doccheck.com:
                  "Die Gluconeogenese weist einen hohen Energiebedarf auf. Ausgehend vom Pyruvat werden 6 Moleküle ATP verbraucht bis 1 Molekül Glucose entsteht. Die Gluconeogenese unterliegt daher einer strengen bedarfsorientierten Regulation."

                  Abgebautes Eiweiß wird in der Tat laufend wieder verwendet. Dazu werden aber die Eiweißbestandteile, insbesondere die Amminosäuren direkt genutzt, ohne sie vorher umwandeln oder zerstören zu müssen. Natürlich gewinnt unser Körper auch aus Fett und überschüssigem Eiweiß Energie. Die Zellen können diese Stoffe aber direkt verwenden, dazu bedarf es keiner vorherigen energieverschwendenden Umwandlung in Glukose.

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                  • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                    https://www.research-collection.ethz...=1&isAllowed=y

                    Kommentar



                    • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                      Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst. Du schöpfst dein Wissen (bzw. Nichtwissen) über grundlegende Stoffwechselvorgänge aus der Semesterarbeit einer Studentin, die nicht einmal Medizin, sondern (vielleicht sogar im Erstsemester) Sportwissenschaft studiert?

                      Das erklärt mir zumindest einige von deinen verschrobenen Ansichten, mit denen du die User in verschiedenen Foren ständig nervst, z.b. hier. Bei deinem "Beweis", dass es keine Insulinresistenz (weder physioligische noch pathologische) geben kann, erinnerst du mich stark an den Präsidenten der USA, der in eine Kälteperiode per Twitter lästert: "Wo bleibt denn nun eure Erderwärmung." Leider führt eine vernünftige Diskussion über solche schief hängenden Glaubensgrundsätze weder bei Trump noch bei hjt_Jürgen zu einem Ergebnis.

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                      • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                        Warum ist hier eigentlich soviel Streiterei in diesem Forum, aber auch in den anderen wo ich gelesen habe. Ich finde es wirklich traurig und nicht erklärbar, da es hier doch nicht um persönliche Animositäten geht.

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                        • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                          rainer
                          Das ist eine wissenschaftliche Arbeit, in der keine eigene Theorie aufgestellt wird, sondern nur unter dem Stichwort der endogenen Glukoseausgabe ein bisschen systematisch versammelt worden ist, was an wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu vorlag.

                          Du kritisierst mithin die Qualität der Quellen.

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                          • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                            @Grasmann/Tatjana/Zimerei/Michael74: Halt dich doch einfach da raus.
                            „Ihr“ seid der Grund, warum ich hier nicht mehr schreibe und viele sich abgemeldet haben.



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                            • Re: Hba1c und Proteinzufuhr

                              Du kritisierst mithin die Qualität der Quellen.
                              Ach Jürgen, wenn die Welt nur so einfach wäre, wie du sie dir manchmal vorstellst. Wenn es tatsächlich nur auf die Quellen ankäme, dann müssten die Experten zu medizinischen Fragen und zu Fragen der Ernährung eine einheitliche Meinung haben - schließlich stehen ihnen allen die gleichen Quellen zur Verfügung.

                              Selbstverständlich ist es nicht so einfach. Zu so einer wissenschaftlichen Arbeit gehört zunächst die Bewertung und Auswahl der Quellen und dann das richtige Schlussfolgern. Von der Arbeit einer unbekannten Studentin, bei der du nicht einmal die Bewertung des betreuenden Professors kennst, kannst du eigentlich nur das Quellenverzeichnis nutzen. Davon ausgehend müsstest du alles alleine überprüfen. Das ist etwas anderes als die Arbeit eines Experten, die auch von anderen Fachleuten zur Kenntnis genommen (und dadurch gegengeprüft) wurden, bei der man grundsätzlich erst mal Vertrauen haben kann.



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