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Alzheimer mit 53 !?

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  • Alzheimer mit 53 !?

    Mein Mann hat die diagnose alzheimer bekommen, mit gerade mal 53 Jahren! Nun lese ich überall das so ein früh beginnende alzheimer erblich bedingt ist, allerdings ist uns nicht bekannt das überhaupt jemanden in mein Manns Familie daran erkrankt war und auf keinen fall ist jemanden der Familie jetzt daran erkrankt. Also wenn es nicht erblich bedingt sein kann vorher kommt es dann?

  • Re: Alzheimer mit 53 !?


    Hallo Children,
    ich denke, es KANN erblich bedingt sein, muss aber nicht. Woher es kommt ist, soweit ich weiß, noch nicht wirklich erforscht. Eventuell ist es ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren, die den Körper insgesamt zu sehr belastet haben. Ist es per Liquordiagnostik abgeklärt? Ich glaube, dass ist eine ziemlich sichere Methode der Diagnose. Ich hoffe, Sie haben einen guten Neurologen, der Ihren Mann beraten kann und der auch die richtige Therapie einleitet. In der Behandlung gibt es ja schon einige Fortschritte.
    LG, Eva Franziska

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    • Re: Alzheimer mit 53 !?


      Hallo Children,
      können Sie etwas genauer schildern, wie es zu dem Verdacht "Alzheimer Demenz" gekommen ist und welche Untersuchungen zu der Diagnose geführt haben? Wenn Ihr Mann neurologisch untersucht wurde, hat man doch sicherlich auch eine Therapie eingeleitet.Welche Medikamente hat man Ihrem Mann verordnet? Bitte geben Sie uns ein paar mehr Informationen zu Ihrer Situation. Herzlichst...Leona

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      • Re: Alzheimer mit 53 !?


        Hallo Children,

        bei meiner Mutter wurde mit 53 Jahren Alzheimer diagnostiziert. In unserer Familie ist ebenfalls niemand mit einer Alzheimererkrankung bekannt. In der Demenzambulanz, in der meine Mutter sehr gut und kompetent betreut wurde, sagte man mir, dass Alzheimer u.U. auch durch ein physisches oder psychisches Trauma ausgelöst werden kann.

        Ich denke, daran könnte etwas Wahres sein: kurz bevor bei meiner Mutter die ersten Symptome auftauchten, hatte mein Stiefvater sie auf ganz schreckliche und feige Weise verlassen. Ich habe damals gesehen, dass ihr das Erlebnis das Herz gebrochen hat ... ich könnte mir auch vorstellen, dass ihr das Erlebnis quasi den "Kopf gebrochen" hat.

        Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und ganz, ganz viel Kraft.

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        • Re: Alzheimer mit 53 !?


          Liebe children,

          Alzheimer kann sicher genetisch bedingt sein, wird aber noch durch viele andere Faktoren begünstigt. So beispielsweise Stress, unzureichende Bewegung (so senkt zum Beispiel 15 Kilometer Spazieren gehen pro Woche das Alzheimerrisiko enorm), wenig abwechslungsreiche Arbeit für den Kopf (so erkranken Fließbandarbeiter z.B. öfter als Lehrer, dass liegt vor allen Dingen daran, das auch unser Gehirn abwechslungsreich 'trainiert' werden will. Auch auf die Ernährungsweise sollte geachtet werden (nicht zu fettes essen, keine Fertiggerichte). Warum dein Mann also ziemlich früh an dieser Krankheit erkrankte, ist nicht so einfach zu bestimmen. In jedem Fall möchte ich dir und deiner Familie viel Kraft wünschen.

          Liebe Grüße
          Neurone

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          • Re: Alzheimer mit 53 !?


            Alzheimer ist eine Krankheit die sich leicht vererben lässt. Ausserdem eine frühe Hirnverletzung kann auch die Ursache dafür sein. Wissenschaftler haben diese Erkrankung noch nicht zu 100% erforscht. Auch wenn bereits Wissen und Informationen darüber bekannt sind, aber es bleiben viele Fragen noch.

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            • Re: Alzheimer mit 53 !?


              Angeblich tappt die Wissenschaft ja noch komplett im Dunkeln....
              Z.B.... was sind Lewy-Körperchen... etc. etc...
              Woher es kommen kann - weitreichende Frage.
              Zum letztendlichen Auslöser haben die Vorschreiberinnen ja schon einiges gesagt; dass also eine Änderung im Gehirnstoffwechsel daran beteiligt ist (Schock,Trauma, Depression) ist eine der Theorien.
              Meine persönliche Ansicht - Entzündungsreaktionen auf eingedrungene, nicht erwünschte Fremdkörper (Thema: Zahnflickmaterialien, Aluminium etc., defekte Blut-Hirn-Schranke) in Kombination mit nicht richtig funktionierender "Reinigungsfunktion" des Gehirns, also gestörtem Abtransport von Abbauprodukten (durch Blockaden, Durchblutungsmangel).

              Es klingt immer so altklug und zu allgemeingültig, aber tatsächlich glaube ich, dass mangelnde Bewegung ein großer Aspekt ist. Auch noch nach Ausbruch der Symptome.
              Frage in eigenem Interesse: hat Ihr Mann Magenprobleme gehabt zuvor, längerfristig?

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