Pepsin

Allgemeines

Pepsin ist ein Verdauungsenzym zur Eiweißverdauung und wird traditionell angewendet, um die Magenfunktion zu unterstützen. In der Selbstmedikation hat es einen festen Stellenwert bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden, wenn der Magen zu wenig Säure und Pepsin bildet. Auch nach einer Magenentfernung können Pepsin-haltige Wirkstoffe die Verdauung anregen.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Verdauung fördern
  • Nahrungseiweiße abbauen
  • Beschwerden im Magen mindern.

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Pepsin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Pepsin nicht verwendet werden?

Bei einem Reizmagen mit einer erhöhten Magensäureproduktion sollten keine Pepsin-haltigen Wirkstoffe eingenommen werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf zusätzlich zugeführtes Pepsin verzichtet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder unter zwölf Jahren sollten Wirkstoffe mit Pepsin meiden.

Welche Nebenwirkungen kann Pepsin haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Pepsin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Welche Wechselwirkungen zeigt Pepsin?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Werden gleichzeitig säurebindende Mittel eingenommen, verringert sich sowohl deren Wirkung als auch die von Pepsin.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei einem Reizmagen (durch zu viel Magensäure) sollte keine Anwendung von Pepsin erfolgen.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

So wirkt Pepsin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Pepsin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Verdauungsenzyme, zu welcher der Wirkstoff Pepsin gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs Pepsin

Pepsin ist ein Verdauungsenzym zur Eiweißverdauung und wird traditionell angewendet, um die Magenfunktion zu unterstützen. In der Selbstmedikation hat es einen festen Stellenwert bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden, wenn der Magen zu wenig Säure und Pepsin bildet. Auch nach einer Magenentfernung können Pepsin-haltige Wirkstoffe die Verdauung anregen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Pepsin sind vertiefende Informationen verfügbar:

    Wirkungsweise von Pepsin

    Pepsin ist ein wichtiges Enzym in der Eiweißverdauung. Es spaltet die in der Nahrung enthaltenen Eiweiße in kleinere Bausteine, die schließlich noch weiter abgebaut werden. Die daraus entstehenden freien Aminosäuren stehen für den Energiestoffwechsel und andere Körperprozesse zur Verfügung.

    Natürlicherweise wird Pepsin im Magen gebildet. Mit Hilfe der Salzsäure im Magen entsteht das aktive Pepsin in der Magenschleimhaut aus der inaktiven Vorstufe Pepsinogen. Produziert der Körper zu wenig eigenes Pepsin, kann dieses durch Pepsin-haltige Arzneimittel ergänzt werden. Hierfür wird das Enzym aus der Magenschleimhaut von Schweinen, Rindern oder Schafen isoliert.

    Disclaimer:
    Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.