Ethanol

Allgemeines

Einsatzgebiet des Ethanol sind infizierte Wunden und Hautschäden. Darüber hinaus dient er der Verhütung von Infektionen durch Anwendung vor hautchirurgischen Eingriffen und Injektionen.

Welchem Zweck dient dieser Wirkstoff?

  • Keimzahl auf der Haut vermindern

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Ethanol im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Ethanol nicht verwendet werden?

Wegen der Gefahr der Hornhautschädigung sollte Ethanol nicht am Auge oder in dessen Nähe verwendet werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Für die äußerliche Anwendung von Ethanol gibt es für Schwangerschaft und Stillzeit keine Einschränkungen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern gibt es für die äußerlichen Anwendung von Ethanol keine Einschränkungen. Wie alle Arzneimittel sollte Ethanol außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Ethanol ist für Kinder bei innerlicher Anwendung noch giftiger als für Erwachsene. Daher besteht wegen der möglichen Verwechslung mit Wasser eine besondere Gefährdung.

Welche Nebenwirkungen kann Ethanol haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Ethanol. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bei häufiger Verwendung zur Händedesinfektion kann die Haut sehr austrocknen. Es ist daher nach jeder Anwendung von Ethanol das Auftragen eines fettspendenden Produktes anzuraten.

Welche Wechselwirkungen zeigt Ethanol?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Ethanol verändert Eiweiße. Es sollte daher äußerlich nicht zusammen mit enzymhaltigen Präparaten zur Wundreinigung angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Ethanol ist leicht entzündlich. Daher darf der Wirkstoff nicht in der Nähe von offenem Feuer verwendet werden.
  • Bei großflächiger Anwendung von Ethanol sollte darauf geachtet werden, nicht die Dämpfe einzuatmen.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Ethanol?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Ethanol enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Lösung

So wirkt Ethanol

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Ethanol. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe antiseptische Mittel, zu welcher der Wirkstoff Ethanol gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs Ethanol

Einsatzgebiet des Ethanol sind infizierte Wunden und Hautschäden. Darüber hinaus dient er der Verhütung von Infektionen durch Anwendung vor hautchirurgischen Eingriffen und Injektionen.

Ethanol ist auch ein Desinfektionsmittel für Hände und Oberflächen, die mit Patienten oder möglicherweise infiziertem Material in Berührung gekommen sind.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Ethanol sind vertiefende Informationen verfügbar:

    Wirkungsweise von Ethanol

    Ethanol gehört in der Gruppe der antiseptischen Mittel zur Untergruppe der Alkohole. Ethanol verändert die Eiweiße der Erreger derart, dass sie funktionslos werden. Dadurch sterben die Keime ab.

    Disclaimer:
    Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.