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Erfahrunsbericht Radiowellentherapie

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  • Erfahrunsbericht Radiowellentherapie

    Hallo zusammen,

    im August 2009 hatte ich nach einem China-Flug eine Reisevenenthrombose in der linken Wade. Die spontane Idee meiner Frau "Lass uns schwimmen gehen!" war goldrichtig und hat mir in Kombination mit viel Trinken in kurzer Zeit (3 Tage) geholfen.

    Im Oktober war ich dann bei der Phlebologin, die zwar keine akute Thrombose mehr feststellen konnte, dafür aber entdeckt hat, dass meine linke Venenklappe in der Leiste insuffizient war. Dies erklärte auch meine sichtbare Varikose am linken Bein. Am rechten Bein hatte ich nur ein paar Besenreiser und Flecken. Die Klappe awr angeblich noch in Ordnung.

    Die Phlebologin schlug mir klassisches Stripping im Winter 2009/10 oder 10/11 vor und verschrieb mir Kompressionskniestrümpfe, die ich als äußerst angenehm empfand und seitdem gewissenhaft trug.

    Auf der Suche nach einer minimalinvasiven Methode, bei der ich als Selbständiger schon am nächsten Tag wieder arbeiten kann, bin ich im Januar 2010 auf die Radiowellentherapie gestoßen.

    Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass beide Beine unter defekten Klappen und insuffizienten Venen leiden und es wurde empfohlen, die vena saphena magna links sowie magna und parva rechts per Radiowellenkatheter zu veröden, in der selben Sitzung noch mit dem Heißdampfkatheter nachzuarbeiten und Besenreiser mit dem Hautlaser zu eliminieren.

    Die ambulante Operation erfolgte Mitte März unter Vollnarkose (ca. 2 Stunden). Es war meine erste Vollnarkose und ich hatte großen Respekt davor. Alles verlief bestens und bis auf wenige Blutergüsse und eine gewollte Thrombose im Bereich der mit Heißdampfkatheter behandelten Varizen am linken Bein gab es keine Probleme und ich war absolut schmerzfrei und konnte tatsächlich am nächsten Tag schon wieder arbeiten.

    Mittlerweile ist bis auf Verhärtungen im Bereich der Varizen alles spurlos verschwunden, auch die Besenreiser und Einstiche für den Katheter.

    Ich würde es jederzeit wieder machen. Es war mit 3.500 € für die OP und weiteren 1.000 € für die Narkose zwar ein teurer Spaß, aber meine private Krankenversicherung übernahem auch ohne Kostenvoranschlag alles.

    Ich weiß nicht, ob man den Behandler hier nennen darf, aber ich bin ihm sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Andreas


  • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie


    Danke für Deinen Bericht. Wer den Behandler erfahren will, kann Dich ja privat anmailen.

    Dr. Schaaf

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    • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie


      Habe den Bericht interessiert gelesen. Bei mir wurde am 20.4.10 eine OP mittel Radiowellenkatheder am rechten Bein durchgeführt. Bin danach täglich ohne Probleme viel gelaufen. Heute nach 3 Wochen sind die leichten Blutergussverfärbungen fast komplett weg. Allerdings ist im oberen Wadenbereich noch eine Verdickung der Vene zu spüren und zu sehen.
      Meine Frage ist, ob diese gänzlich verschwindet.
      Wenn ich anfange zu Laufen, spüre ich die Vene noch durch ein leichtes Ziehen in diesem Bereich, was nach längerem Laufen immer weniger wird. Aus diesem Grund jogge ich noch nicht, da dies deutlich bei jedem Schritt zu spüren ist.
      Ich vermute aber, dass dieses Ziehen mit der Zeit ganz nachlässt.
      Insgesamt kann ich diese OP-Methode nur empfehlen.
      Liebe Grüsse
      Sakshi

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      • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie


        Danke für den Bericht!

        Ja, die Verdickung geht noch weg - mit ein wenig Geduld...


        Dr. Schaaf

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        • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie


          Hallo zusammen,
          auch ich habe im Mai diese Radiowellentherapie (der richtige Name fällt mir grade nicht ein) erhalten und war grundsätzlich schmerzfrei und sofort wieder mobil...Auch die 6 Wochen Strumpf tragen gingen vorbei. Doch jetzt habe ich von der Kniekehle aufwärts ein pelziges Gefühl, ähnlich wie nach dem Zahnarztbesuch, und an der Kniekehle einige rote Äderchen.
          Auch spüre ich ab und an ein innerliches Ziehen.
          Gehören diese Anzeichen zu den normalen Begleiterscheinungen oder muß ich irgendetwas beachten?

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          • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie


            Pelziges Gefühl sollte man immer dem Arzt zeigen.

            Wenn es jetzt ganz neu aufgetreten ist, muss es gar nichts mit der OP zu tun haben.

            Dr. Schaaf

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            • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie

              Hallo Herr Dr. Schaaf,
              nachdem ich vor ca 10 Wochen mit dieser Radiowellentherapie operiert worden bin an beiden Beiden habe ich immer noch enorm Probleme. Es ist alles noch ziemlich hart und tut auch weh. An einem Bein ist mir entweder das Blut oder Flüßigkeit ins Schambein gelaufen, alles war grün und blau. Der Arzt meinte, dass das schon mal vorkommen kann,doch ich kenne niemand, der solche Probleme hat. Gut ich habe die Beine schon 2 mal operieren lassen mit der normalen Zie-Methode,da hatte ich keinerlei Probleme.Kann mir irgendjemand sagen, wie lange diese Probleme anhalten können. Bin schon ganz gefrustet

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              • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie

                Hallo, ja diese Beschwedren können auftreten , sollten aber spät. nach 3-6 Monaten verschwunden sein. Mfg Dr. Siegers

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                • Re: Erfahrunsbericht Radiowellentherapie

                  2008 und 2010 hatte ich die Radiowellentherapie an beiden Beinen. Sehr gern hätte ich anschließend mal 3/4 lange Hosen getragen, das hat leider nicht geklappt.Mein Problem war eher optischer Natur, Beschwerden waren keine vorhanden. Beide Beine sind mit mehr oder weniger starken Krampfadern verunziert und das hat sich nach diesen OP's auch nicht verändert.Zwar war ich anschließend auch noch zur Verödung der sichtbaren Venen, aber im Laufe der Jahre sind immer neue hinzugekommen. Am Knöchel des linken Beines ist nach der OP Taubheit zurückgeblieben und dort sind auch massenhaft kleine Adern entstanden, welche unschön aussehen. Mittlerweile habe ich mich mit diesem Zustand abgefunden und überlebe den Sommer in langen Hosen oder Röcken. Die Krampfadern sind ererbt, meine Mutter hatte mit jungen Jahren schon die ersten Verödungen.

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