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Nach OP eines Meningeoms kein Durst mehr ??!!

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  • Nach OP eines Meningeoms kein Durst mehr ??!!

    Hallo,
    meine Mutter (59) wurde vor 7 Wochen ein Faustgrosses Meningeom entfernt.
    In den ersten 4 Wochen hatte sie noch recht viel Hunger und Durst. Mittlerweile wird ihr mit einer Magensonde (durch die Nase) mit Nahrung und Wasser versorgt, das sie keinen Hunger und Durst verspührt. Ihre Haut und die Lippen waren anfangs regelrecht Ausgetrocknet, zudem kam noch das sich das Blut, bedingt durch den Flüssigkeitsmangel, verschlechterte. Was tun ???? Der Behandelnde Arzt hat schon alles an Fachlieteratur durchsucht...
    Ist das "Durst und Hungerzentrum" im Gehirn blockiert ??
    Sie hat noch etwas Blut im Kopf was von der OP kommt, wird aber langsam weniger. Kann es sein das dieses Blut im Kopf zu einer Blockade des Durstzentrums führt ??
    Auch nach mittlerweile 7 Wochen macht meine Mutter noch einen sehr verwirrten Eindruck.....sie berichtet was sie tagsüber erlebt hat, das sind aber Geschichten die schon mehrere Monate und Jahre zurückliegen. Auch kann sie sich nicht erinnern wo sie ist und was für eine Op sie hatte. Ist das Normal ???

    Liebe Grüße an alle....und gute Besserung für sie und Ihre Angehörigen. Ich kann mir jetzt erst vorstellen was sie durchmachen.

  • RE: Nach OP eines Meningeoms kein Durst mehr ??!!


    Wegen des Blutes im Kopf und eine Blockade des "Durst und Hungerzentrums" sprechen Sie bitte nocheinmal mit dem operierende Neurochirurgen. Es gibt im Gehirn tatsächlich Areale (in der Region der Schädelbasis), die für Durst und Hunger zuständig sind. Aber auch Störungen im Frontalhirn (über den Augen) können gelegentlich zu sochen Störungen führen.
    Wenn Ihre Mutter zu wenig Flüssigkeit im Körper hat, ist es auch nicht verwunderlich, wenn sie verwirrt ist. Das kann auch mal nur durch den Wassermangel bedingt sein.
    Da ich leider nicht weiß, in welcher Region des Kopfes das Meningeom operiert wurde (diese Tumoren können überall auftreten)sollten Sie nocheinmal mit dem Operateur sprechen. Solange sollte Ihre Mutter aber umbedingt mit ausreichend Flüssigkeit über die Magensonde oder direkt intravenös versorgt werden.

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