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Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

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  • Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

    Hallo,
    ich habe ine paar Fragen zum Ovulationstest. Vorab, ich bin im Mai diesen Jahres mit 29 Mami eines gesunden Jungen geworden. Wir haben nach einem 3/4 Jahr üben erstmalig einen Ovulationstest verwendet und es hat auch damals direkt funktioniert. Nun habe ich mittlerweile abgestillt und hatte meine Regel auch schon das erste Mal. Mein Mann und ich möchten relativ schnell gern unser 2. Kind. Da sich der OT bewährt hat, habe ich nun auch wieder darauf zurück geggriffen.
    Mein Zyklus ist 32-34 Tage lang gewesen vor der SS. In diesem Monat hatte ich bereits an ZT 16. einen positiven OT. Ich habe danach aber nicht aufgehört mit testen, weil ich das nicht so glauben konnte, weil mein ES eigentlich laut dem OT vor der SS erst um den 23 . ZT war. Und siehe da, ich hatte gestern morgen (ZT 21) wieder einen positiven Test. Was mich allerdings wundert ist dass der Test heute morgen auch noch positiv war. Kann das sein bzw. wie lange kann der OT positiv sein? Und wie ist der positive Test am 16. Tag zu erklären?
    Vor meiner SS hatte meine FÄ den Verdacht, dass ich evtl PCO haben könnte. Ich passe laut ihr allerdings gar nicht in dieses Schema. Ein Wert war leicht an der Grenze, aber ich bin ja dann doch so schwanger geworden.
    Ich habe mal gehört, dass ein positiver OT über mehrere Tage auf PCO hinweisen könnte. Könnte das theoretisch sein und ich bin nur "zufällig" schwanger geworden? Es würde mich schon sehr belasten wenn unser erneuter Kinderwunsch nicht in Erfüllung gehen würde. Mein Mann ist da hingegen sehr optimistisch. Er denkt eigentlich immer positiv und sagt immer zu mir dass es klappt weil unser kleiner Sonnenschein ja Wirklichkeit ist.
    Ich freue mich auf Ihre Antwort. Vielen Dank schonmal.
    VG
    Lucia


  • Re: Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

    Herr Dr. Leuth, ich würde mich freuen wenn Sie mir antworten könnten. Ich hatte vergessen Sie direkt anzusprechen....

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    • Re: Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

      Hallo, Lucia, alles ist möglich ! So auch nach einer Geburt die Normalisierung des Cyclus und damit auch des Eisprunges. Sicherlich gibt es falsch positive Ergebnisse, auch erhöhte LH-Werte, wenn eine -wie auch immer gelagerte - Hormonstörung vorliegt. Diese kann nur durch eine Hormonanalyste erkannt werden. PCO ist eine Störung, die auch und im wesentlichen durch eine Sonographie gefunden wiird, wenn nämlich viele kleine Eibläschen in den Eierstöcken über mehrere Cyclen und keine führenden Follikel zu sehen sind. In diesem Sinne zunächst positiv abwarten und bei Nichtschwangerwerden entsprechende Untersuchungen durchführen lassen. Alles Gute und viel Erfolg, Ihr Dr. M. Leuth

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      • Re: Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

        Hallo Herr Dr. Leuth,

        vielen Dank für Ihre Antwort.

        Ich habe aber noch ein paar Fragen. Was genau meinen Sie damit: Sicherlich gibt es falsch positive Ergebnisse, auch erhöhte LH-Werte, wenn eine -wie auch immer gelagerte - Hormonstörung vorliegt.
        Denken Sie weil der Ovulationstest mehrmals angeschlagen hat, dass eine Hormonstörung vorliegt? Meine FÄ hat mir vor rund 1,5 Jahren Blut abgenommen. Dies sind die Ergebnisse:
        LH 33,44
        FSH 6,62
        LH/FSH-Quotient 5,05
        17-ß-Östradiol 467,8
        Progesteron 0,487
        Prolaktin 13,98
        Testosteron 0,318
        TSH-1 2,72
        und dies ist der Bericht dazu:

        Es besteht eine Euthyreose. Bei Kinderwunsch wird die Einstellung eines TSH-Wertes zwischen 0,5 und 2,0ulU/ml zur Optimierung der Konzeptionswahrscheinlichkeit empfohlen.

        Der ovarielle Teil der Androgensynthese ist normal. Zum sicherern Ausschluss einer Hyperandrogenämie wäre noch die Analyse von DHEAS (adrenaler Teil) und SHBG (spezifische Bindung) hilfreich.

        Es besteht eine Normoprolaktinämie. Es findet sich ein normogonadotropher Normogonadismus in aktuell unmittelbar präovulatorischer Konstellation (=Spätovulation).

        Bei bestehendem Kinderwunsch und bei unauffälligen Werten für Gonadotropine, E2, Androgene (s.u.), Prolaktin und Schilddrüse (s.u.) wird die Gabe von Clomifen 50 mg vom 4. - 8. Zyklustag empfohlen.

        Können Sie ihn mir erläutern? Ich verstehe nämlich nicht alles ...

        Was denken Sie kann der Grund sein, dass der Ovulationstest bereits am 16. positiv war? Stimmt es, dass der LH Wert manchmal erhöht ist, aber kein Eisprung stattfindet, bzw. erst später im Zyklus?

        Ich nehme bereits Mönchspfeffer. Gibt es andere homöophatische Produkte, die ich zur Zyklusregulierung nehmen könnte?

        Vielen Dank und viele Grüße
        Lucia

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        • Re: Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

          Hallo, Lucia, der Basiswert von LH mit 33.4 - wenn es denn nicht kurz vor dem Eisprung untersucht wurde, und das scheint der Fall gewesen zu sein,- ist erhöht. Deshalb sollten noch Bestimmungen kurz nach der Mestruation, am 12. CT und 20. CT durchgeführt werden. Üblicherweise ist der Eisprung ja am 12. CT. Mit Ihrem Ovulationstest können Sie leider nicht feststellen, wie hoch der LH ansteigt. Er sollte ja auf fast 100 gehen. Progesteron kann auch am 20. CT bestimmt werden. Der Wert sollte auch deutlich hoch gehen, dann wäre ein Eisprung nachgewiesen. Mönchspfeffer ist gut. Viel Werfolg, Ihr Dr. M. Leuth

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          • Re: Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

            Hallo Herr Dr. Leuth,

            doch diese Untersuchung fand kurz vor meinem Eisprung statt. Meine FÄ hat mal um den 14. Tag herum geschallt und es war doch kein dominates Ei zu sehen, woraufhin sie zu mir meinte, dass wenn ich eh einen Zyklus von etwa 32 Tagen habe es wahrscheinlicher ist, dass mein Eisprung später stattfindet. Also hat sie mich für um den 20. Zyklustag bestellt und Blut abgenommen. Wie interpretieren Sie auf dieser Grundlage meine Werte?

            Spricht im Übrigens etwas dagegen Mönchspfeffer und Zyklustee gemeinsam einzunehmen?

            Vielen Dank und viele Grüße
            Lucia

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            • Re: Frage zu Ovulationstest nach Schwangerschaft

              Hallo, Lucia1610, dann wäreder Eisprumg einen Tag später gewesen, E2 nch hoch, Progesteron niedrig. Progesteron hätte dann - 1 Woche später - ansteign müssen. Leider hätten Sie dann eine verkürzte Lutealphase (Gelbkörperphase) und ein befruchtetes Ei kann nicht mehr in in dedr Gebärmutter gehalten werden. Therapie wäre eine Behandlung mit clomifen und Progesteron. Mönchspfeffer und Zyklustee können Sie gemeinsam einnehmen. Alles Gute, Ihr Dr. M. Leuth

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