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Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz und an den Seiten

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  • Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz und an den Seiten

    hmm hallo zusammen
    also ich verliere immer noch Haare an den Seiten und vorne am Haaransatz, meine Stirn wird immer höher. Mitlerweile ist mein Eisenmangel behoben und meine zu viel männlichen Hormone haben sich zwar gebessert aber trotzdem sind die Hormonstörungen noch da. Ich befürchte das mein Haarausfall etwas damit zu tun haben könnte, denn sonst hab ich nichts also sonst bin ich vollkommen gesund. Dafür soll ich jetzt Cortison einnehmen meint meine Frauenärztin,aber mein Hautarzt sagt, dass er nicht glaubt das mein Haarausfall etwas damit zu tun haben könnte, weil mein Haarausfall Typ nicht zum Bild der Hormonstörungen passt, denn seiner Meinung nach müsste ich dann Haare am Scheitel entlang verlieren und nicht vorne, denn ein Kranz bleibt vorne trotzdem bestehen bei der Frau wenn sie Hormonstörungen hat. jetzt bin ich total verunsichert und weiß nicht ob ich das Cortison (sehr geringe menge) einnehmen soll oder nicht??? Könnte das medikament den Haarausfall stoppen??
    Könnte der Arzt denn mit seiner Vermutung recht haben???
    Zudem hab ich sehr viel Behaarrung am ganzen Körper bekommen, könnte das vllt an das Medikament "Androcur" liegen, denn das habe ich bis vor kurzem eingenommen, wenn ja besteht die möglichkeit das die Behaarung irgendwann von alleine wieder verschwindet?? oder ist es wegen meinen Hormonstörungen?? Was kann man denn dagegen tun???
    ich weiß es sind eine menge von Fragen aber ich wäre ehrlich sehr dankbar wenn ihr mit weiter helfen könntet, bin nämlich sehr verzweifelt.
    Gruß sabrina

  • Re: Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz


    Hallo Sabrina,
    schauen Sie sich bitte auf meiner Homepage mal den Menuepunkt PCO-Syndrom und die damit verbundenen Links an. Haben Sie evt. noch mehr Symptome als den HA und die übermäßige Körperbehaarung?
    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz


      Hallo,

      sabrinaa schrieb:
      also ich verliere immer noch Haare an den Seiten und vorne am Haaransatz, meine Stirn wird immer höher. [...] meine zu viel männlichen Hormone haben sich zwar gebessert aber trotzdem sind die Hormonstörungen noch da. Ich befürchte das mein Haarausfall etwas damit zu tun haben könnte, denn sonst hab ich nichts also sonst bin ich vollkommen gesund. Dafür soll ich jetzt Cortison einnehmen meint meine Frauenärztin,
      Wie heißt das Präparat, wieviel mg sollst Du nehmen, und um welche Uhrzeit?
      Falls es Dexamethason ist, würde ich mal mindestens 3 Monate lang nicht mehr als 0,25 mg nehmen, und zwar abends zwischen 22:00 und 23:00 (weil es dann am besten wirkt). 0,25 mg pro Tag sollten kein Problem sein.

      Was ist Deine Diagnose, PCOS oder Late-onset-AGS?
      aber mein Hautarzt sagt, dass er nicht glaubt das mein Haarausfall etwas damit zu tun haben könnte, weil mein Haarausfall Typ nicht zum Bild der Hormonstörungen passt, denn seiner Meinung nach müsste ich dann Haare am Scheitel entlang verlieren und nicht vorne, denn ein Kranz bleibt vorne trotzdem bestehen bei der Frau wenn sie Hormonstörungen hat.
      Mein Haarausfall war auch hauptsächlich vorne (Geheimratsecken, immer höhere Stirn), und der war ganz eindeutig durch zuviel Androgene bedingt.
      jetzt bin ich total verunsichert und weiß nicht ob ich das Cortison (sehr geringe menge) einnehmen soll oder nicht??? Könnte das medikament den Haarausfall stoppen??
      Wenn die überschüssigen Androgene in der Nebennierenrinde produziert werden, ist damit zu rechnen, daß es hilft.
      Zudem hab ich sehr viel Behaarrung am ganzen Körper bekommen, könnte das vllt an das Medikament "Androcur" liegen,
      Cyproteron, der Wirkstoff von Androcur, bewirkt kein verstärktes Wachstum der Körperbehaarung, sondern das Gegenteil. Beim Absetzen kann es also zu verstärkter Behaarung kommen.
      besteht die möglichkeit das die Behaarung irgendwann von alleine wieder verschwindet?? oder ist es wegen meinen Hormonstörungen??
      Antwort auf die erste Frage: Nein.
      Antwort auf die zweite Frage: Ja.
      Was kann man denn dagegen tun???
      Dauerhaft ein Corticoid einnehmen und ggf. noch ein zusätzliches Antiandrogen.
      Es kann allerdings bis zu einem Jahr dauern, bis die Behaarung nachläßt.

      Viele Grüße,
      Braunauge

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      • Re: Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz


        Nein ich glaube andere Syndrome habe ich bis jetzt noch nicht festgestllt. Außer (aber ich glaube das hat damit nichts zu tun)dass mein Bauch nach dem essen immer dicker wird und sich aufpumpt, zudem bin ich eigentlich sehr schlank.

        Hier ist ein bericht von meiner letzten Blutprobe:

        Testosteron 0,49 ng/ml DHEA-Sulfat 1,7 mg/L

        Unter der Einnahme es Ovulationshemmers liegt der Testosteron-Spiegel noch im oberen Grenzbereich. Auch wenn der DHEA-Sulfat-Spiegel unauffällig ist, könnte es sich hier um den Ausdruck einer kräftigen adrenalen Hormonbildung handeln, wenn durch Nachbestimmung von LH und Östradiol eine deutliche hypophysäre und ovarielle Suppression nachgewiesen werden sollte. Die versuchsweise zusätzliche Einnahme von 1/2 Tablette Dexamethason 0,5 mg tgl. abends ist erwägenswert.

        Was bedeutet das denn jetzt genau kann man denn daraus erkennen ob es sich um ein PCO-Syndrom handelt??? wenn nein,wie kann man es denn herausfinden??

        Mit welchen Nebenwirkungen müsste ich denn bei der Einnahme von Dexamenthason rechnen???

        und was kann ich denn gegen meine vermehrte Körperbehaarrung tun???

        Kommentar



        • Re: Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz


          > Wie heißt das Präparat, wieviel mg sollst Du
          > nehmen, und um welche Uhrzeit?
          > Falls es Dexamethason ist, würde ich mal
          > mindestens 3 Monate lang nicht mehr als 0,25 mg
          > nehmen, und zwar abends zwischen 22:00 und 23:00
          > (weil es dann am besten wirkt). 0,25 mg pro Tag
          > sollten kein Problem sein.

          > Was ist Deine Diagnose, PCOS oder Late-onset-AGS?

          Hier ist ein bericht von meiner letzten Blutprobe:

          Tstosteron 0,49 ng/ml DHEA-Sulfat 1,7 mg/L

          Unter der Einnahme es Ovulationshemmers liegt der Testosteron-Spiegel noch im oberen Grenzbereich. Auch wenn der DHEA-Sulfat-Spiegel unauffällig ist, könnte es sich hier um den Ausdruck einer kräftigen adrenalen Hormonbildung handeln, wenn durch Nachbestimmung von LH und Östradiol eine deutliche hypophysäre und ovarielle Suppression nachgewiesen werden sollte. Die versuchsweise zusätzliche Einnahme von 1/2 Tablette Dexamethason 0,5 mg tgl. abends ist erwägenswert.


          hmm kann man hieraus die Diagnose schließen??


          > Mein Haarausfall war auch hauptsächlich vorne
          > (Geheimratsecken, immer höhere Stirn), und der war
          > ganz eindeutig durch zuviel Androgene bedingt.

          Und wie hast du deinen Haarausfall gestoppt???Welche Medikamente hast du eingenommen??


          > Dauerhaft ein Corticoid einnehmen und ggf. noch
          > ein zusätzliches Antiandrogen.
          > Es kann allerdings bis zu einem Jahr dauern, bis
          > die Behaarung nachläßt.

          Was ist denn ein Corticoid genau??? Hilft das Dexamethason auch gegen die Körperbehaarung ???

          Kommentar


          • Re: Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz


            Tstosteron 0,49 ng/ml DHEA-Sulfat 1,7 mg/L

            Unter der Einnahme es Ovulationshemmers liegt der Testosteron-Spiegel noch im oberen Grenzbereich. Auch wenn der DHEA-Sulfat-Spiegel unauffällig ist, könnte es sich hier um den Ausdruck einer kräftigen adrenalen Hormonbildung handeln, wenn durch Nachbestimmung von LH und Östradiol eine deutliche hypophysäre und ovarielle Suppression nachgewiesen werden sollte. Die versuchsweise zusätzliche Einnahme von 1/2 Tablette Dexamethason 0,5 mg tgl. abends ist erwägenswert.


            hmm kann man hieraus die Diagnose schließen??
            Nein; dafür müßte man noch einen ACTH-Test durchführen und ggf. eine DNA-Analyse. Damit könnte man dann feststellen, ob es sich um ein Late-onset-AGS handelt oder nicht. Falls nicht, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlilchkeit um ein PCOS.

            Es wird im dem Schreiben der Verdacht geäußert, daß die überschüssigen Androgene aus der Nebennierenrinde kommen. Falls dies der Fall sein sollte, müßten es unter der Dexamethason-Therapie weniger werden.
            > Und wie hast du deinen Haarausfall gestoppt???Welche Medikamente hast du eingenommen??
            Durch die Einnahme von Corticoiden: Zuerst Dexamethason und jetzt Decortin.
            Was ist denn ein Corticoid genau???
            Ein Nebennierenrindenhormon. Das sind lebenswichtige Hormone, die u.a. für den Stoffwechsel gebraucht werden. Schlag mal in der Wikipedia "Cortisol" nach, da ist's ganz gut erklärt.
            Es gibt körpereigene (das wichtigste davon Cortisol) und synthetische (z.B. Dexamethason) Corticoide. Die synthetischen haben eine längere Halbwertszeit und sind potenter, d.h. man muß sie seltener und in einer geringeren Dosis einnehmen.
            Werden sie nur in physiologische Dosen (d.h. so viel, wie der Körper auch selbst herstellen würde) eingenommen, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.
            Hilft das Dexamethason auch gegen die Körperbehaarung ???
            Falls die überschüssigen Androgene in der Nebennierenrinde produziert werden und die Ursache für die Körperbehaarung sind, dann ja. Es dauert allerdings mehrere Monate, bis die Haare anfangen zurückzugehen.

            Viele Grüße,
            Braunauge

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            • Re: Schleichender Haarausfall vorne am Ansatz


              ok danke du hast meine Fragen beantwortet.
              Find ich ehrlich total lieb von dir, auch wenns nur kleine Informationen sind, sie helfen. hehe
              Nochmals danke
              LG

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