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Schmerzen nach Wirbelbruch

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  • Schmerzen nach Wirbelbruch

    Vor 10 Jahren habe ich mir den 1.Lendenwirbel gebrochen und seit dem leide ich unter Rückenschmerzen.2001 bekam ich 4 Schrauben und 2 Stangen zum stabilisieren eingebaut.Da die Schmerzen nicht aufhörten wurde ich 2004 noch 2 mal operiert.Bei der ersten OP wurden die Schrauben und Stangen wieder entfernt und man nahm mir eine Rippe raus.Aus der Rippe und Beckenspan wurde ein neuer Wirbel gebaut und bei der zweiten OP wurde mir der Wirbel dann eingebaut und ich bekam 6 Schrauben und 2 Stangen eingebaut.Aber die Schmerzen hörten immer noch nicht auf.Während der ganzen Zeit bin ich immer noch 8 Stunden am Tag arbeiten gegangen.Natürlich immer nach längerer Auszeit.Seit Juni 2008 gehe ich nun gar nicht mehr arbeiten. Nachdem ich 18 Monate krankgeschrieben war und 14 Monate arbeitslos,bin ich seit 1.1.2011 in Erwerbsminderungsrente.Die Ärzte sagen zu mir,das ich unter Phantomschmerzen leide,aber das kann ich mir nicht vorstellen,denn die Schmerzen sind nicht nur an einer Stelle sondern großflächig über den ganzen Rücken bis zu den Rippen verteilt.Im Sommer 2010 war ich 7 Wochen in einer Schmerzklinik.Dort hat man alle möglichen Schmerzmittel an mir ausprobiert,aber nichts hat bei mir gewirkt.Ich lebe also ohne Schmerzmittel und muss damit Leben,so die Ärzte.Linderung habe ich nur,wenn ich liege.
    Können Sie mir ein Rat geben?
    Mit freundlichen Grüßen
    Roswitha Kuliewitz


  • Re: Schmerzen nach Wirbelbruch


    Neben der reinen medikamentösen Schmerztherapie gibt es auch zahlreiche psychologische Verfahren um mit den Schmerzen besser zurecht zu kommen. Dadurch ändert sich primär an den Schmerzen nichts, aber die Lebensqualität kann wieder gesteigert werden. Auch dies wird in guten Schmerzkliniken vermittelt.
    Problematisch ist, dass Schmerzen sich ausbreiten können. Das ist ein Prozess, der auf einer zunehmenden Sensibilisierung der Schmerzwahrnehmung beruht. Die "Schmerzrezeptoren" werden immer empfindlicher und nehmen auch normale Reize irgendwann als Schmerz war.

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    • Schmerzfrei und wieder Leistungssport


      Moin zusammen,Moin zusammen,

      ich habe mir 2009 beim Klettern in Spanien ein Lendenwirbel (L2) gebrochen. Es war ein Kompressionsbruch mit über 50% Höhenverlust und neurologischen Symptomen. 3 Tage nach dem Unfall erfolgte im spanischen Krankenhaus (war transportunfähig) die dorsale Spondylodese. Die ersten Monaten nach der Operation hatte ich sehr mit Schmerzen zu kämpfen und musste 3 Monate lang NSARs (Diclofenac) kombiniert mit Opiaten (Oxygesic 10) einnehmen, danach nur NSARs. Klettern habe ich wieder nach ca. 3 Monaten angefangen, allerdings sehr vorsichtig, max. 6. Grad, da ich Angst hatte, dass Titanplatten brechen können. War bei mehreren Ärzten in Deutschland, einige haben gemeint - muss man noch mal operieren, von vorne, also ventrale Spondylodese, da Bandscheibe höchstwahrscheinlich mitbetroffen. Und natürlich kein Leistungssport. Habe beschlossen: keine zweite OP. Habe Physiotherapie gemacht - alles nur bedingt geholfen, trotzdem starke Schmerzen.
      Nach 9 Monaten kamen Platten raus. Danach langsames wiederaufbau der Muskulatur (Rückenzentrum am Michel, Hamburg), Triggerpunktmassage (hat mich gerettet bei Muskelverspannungen), nach 3-4 Monaten wieder angefangen auf Vollleistung zu klettern und war bald KOMPLETT SCHMERZFREI. Jetzt sind ca. 3 jahre nach dem Unfall vergangen, Rücken ist immer noch tip top, klettere im oberen 8. grad

      FAZIT:
      Auch wenn der initiale Verlauf sehr deprimierend ist, und Ärzte sagen "nie wieder richtig Sport, nie wieder Rücken wie vorher", hat man gute Chancen nach einer solchen OP KOMPLET SCHMERZFREI zu werden. Lasst Euch von Ärzten keine Prognosen bzgl. Sport und Schmerzfreiheit stellen, es gibt kaum Ärzte, die damit Erfahrung haben...

      ich habe mir 2009 beim Klettern in Spanien ein Lendenwirbel (L2) gebrochen. Es war ein Kompressionsbruch mit über 50% Höhenverlust und neurologischen Symptomen. 3 Tage nach dem Unfall erfolgte im spanischen Krankenhaus (war transportunfähig) die dorsale Spondylodese. Die ersten Monaten nach der Operation hatte ich sehr mit Schmerzen zu kämpfen und musste 3 Monate lang NSARs (Diclofenac) kombiniert mit Opiaten (Oxygesic 10) einnehmen, danach nur NSARs. Klettern habe ich wieder nach ca. 3 Monaten angefangen, allerdings sehr vorsichtig, max. 6. Grad, da ich Angst hatte, dass Titanplatten brechen können. War bei mehreren Ärzten in Deutschland, einige haben gemeint - muss man noch mal operieren, von vorne, also ventrale Spondylodese, da Bandscheibe höchstwahrscheinlich mitbetroffen. Und natürlich kein Leistungssport. Habe beschlossen: keine zweite OP. Habe Physiotherapie gemacht - alles nur bedingt geholfen, trotzdem starke Schmerzen.
      Nach 9 Monaten kamen Platten raus. Danach langsames wiederaufbau der Muskulatur (Rückenzentrum am Michel, Hamburg), Triggerpunktmassage (hat mich gerettet bei Muskelverspannungen), nach 3-4 Monaten wieder angefangen auf Vollleistung zu klettern und war bald KOMPLETT SCHMERZFREI. Jetzt sind ca. 3 jahre nach dem Unfall vergangen, Rücken ist immer noch tip top, klettere im oberen 8. grad

      FAZIT:
      Auch wenn der initiale Verlauf sehr deprimierend ist, und Ärzte sagen "nie wieder richtig Sport, nie wieder Rücken wie vorher", hat man gute Chancen nach einer solchen OP KOMPLET SCHMERZFREI zu werden. Lasst Euch von Ärzten keine Prognosen bzgl. Sport und Schmerzfreiheit stellen, es gibt kaum Ärzte, die damit Erfahrung haben...

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      • Re: Schmerzen nach Wirbelbruch

        Hallo,

        habe mir letzte Woche den ersten Lendenwirbel nach einem Sturz beim Reiten gebrochen. War direkt in der Notaufnahme und 3 Tage später beim MRT, der Arzt bestätigte einen stabilen Kompressionsbruch und schickte mich mit dem Rat, erstmal nicht schwer zu heben und 6-8 Wochen nicht aufs Pferd zu steigen, nach Hause. Jetzt habe ich in verschiedensten Foren doch eher komplizierte Schilderungen von Wirbelbrüchen vernommen, da stelle ich mir die Frage, ob das denn sein kann, dass ich nach einer Woche fast komplett schmerzfrei bin und keiner der Ärzte (weder der im KH, noch der Radiologe oder Hausarzt) auf die Idee kam, mich krank zu schreiben? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

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        • Re: Schmerzen nach Wirbelbruch

          Hi mal eine Frage, habe einen Lendenwirbel Bruch und soll ein Korsett bekommen. Wie lange fällt man mit sowas beruflich aus ? Wie sind da euere Erfahrungen ? Vielen Dank

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          • Re: Schmerzen nach Wirbelbruch

            hi, 2003 hatte ich eine kompressionsfraktur des 2. lendenwirbels. korsett bekam ich nicht, stattdessen 2x pro woche physiotherapie zum muskelerhalt/muskeltraining. ich war 4 wochen krank geschrieben und habe dann ca. 1 woche eine stufenweise wiedereingliederung mit 4hplus pro tag gemacht, weil sitzen noch nicht schmerzfrei möglich war. nach 6 monaten war ich völlig schmerzfrei, spätfolgen habe ich auch keine. bei mir war aber auch keine OP nötig. du hast nicht geschrieben, wie das bei dir aussieht. es kommt halt auf deinen körperlichen zustand an, ob es evtl. auch ohne korsett geht, so wie bei mir. mir war das definitiv lieber so. ich habe auch mehrfach gehört, daß physio bevorzugt wird, weil durch das tragen des korsetts die muskulatur nicht gefordert wird, deshalb muskelabbau stattfindet. und das ist kontraproduktiv, die muskulatur ist ja dein natürliches "korett" um die knochen... gute + schnelle besserung crash

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            • Re: Schmerzen nach Wirbelbruch

              Hallo
              Ich habe auch 2011 einen Wirbelbruch, BWS 7 bekam ich auf der Arbeit durch einschieben von stahl Stempel 30 x 60 musste sie in gebückter Stellung einsetzen und mit der Brust habe ich sie immer nach geschoben , und beim raus holen schlug ich mit dem Kopf gegen das Schutzgitter und der Stempel rutschte mir fast aus der Hand ich wollte ihn auffangen ,und bieget mich irgendwie nach links , plötzlich hörte ich ein knacken in der Brust habe mir aber nichts bei gedacht ,Auf einmal merkte ich das mein Atem leicht schwerfiel ,aber es wurde immer mehr ich konnte kaum noch atmen.
              Ich geriet in Panik, aber richtig in Panik. ich rief einen College und sagte ich kann nicht mehr richtig atmen ruf den Rettungswagen. Das machte er auch. ich Kamm nach Remagen in Krankenhaus wo sie mich untersuchten, und da sagten die schwei…. ich wäre arbeitsfähig, und von da an ging es mit mir Berg ab konnte nicht mehr durch atmen habe jeden Tag einen anderen Arzt aufgesucht der mich in den Rücken spritze aber alles ohne Erfolg. der Wirbel Bruch wurde zwar vom Orthopäden erkannt ich wurde aber nicht davon in Kenntnis gesetzt.
              Ich hatte massiv Atem Probleme weil mein ganzer Brust Bereich nicht mehr richtig arbeitet, habe bis heute 8 Orthopäden durch 6 Wochen bin ich selber in die Psychiatrie gegangen weil die Ärzten meinte das würde ich mir nur einbilden, aber das war nicht so.
              Habe bis jetzt 3-mal Reha, 2-mal orthopädische Klinik, Akupunktur, Krankengymnastik ohne Ende.
              Schmerztherapie, Heilpraktiker, Stoßwellen ich weiß gar nicht was ich alles versucht habe
              spritzen Medikamente und so weiter.
              ich kann heute nicht arbeiten wenn ich keine Schmerzmittel einholen würde. momentan Holle ich Tilidin aber soll Tropfen bekommen die stärker sind. Aber das ist kein Leben mehr wenn man von morgen bis abends vollgestopft ist von Schmerzmittel
              mein Schmerzen sind heute noch Brust Mitte rücken hinten Mitte rippen das ist als wenn ein Gürtel um dich festgezogen wird ,wenn man sich schnell bewegt zieht sich der Brustkorb zusammen und ich kann schlecht durch atmen , erst wenn ich mich auf den Boden lege merke ich wie sich das wieder entspannte.
              Habe erst dieses Jahr erfahren das 2011 Meine Brustwirbel gebrauchen war, habe sofort meinen Anwalt angerufen und Klage gegen die Berufsgenossenschaft erhoben.
              Ich wäre froh wenn mir auch einer helfen könnte dass ich endlich wieder normal leben kann und mit meinem Kleinen Sohn endlich Fußball spielen kann.
              Wenn einer der das liest das gleich hatte und im geholfen wurde las es mich wissen welchen weg ihr gegangen seid.
              Liebe grüß Compy

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