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Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund

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  • Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund

    Hallo,
    wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen hier im Forum, die nicht wissen was sie haben, aber schon seit fast 18Monaten Schmerzen habe und keiner weiß warum!? Und ich merke langsam wie ich einfach keine Lust mehr habe mir wieder Gedanken über eine andere Klinik, einen anderen Arzt, eine andere Therapie zu machen.
    Aber vielleicht gibt es ja hier den ein oder anderen, der mit sagen kann wie man damit umgeht, wie man mit chronischen Schmerzen lebt ohne die Idee einer Ursache??? Wem geht es genauso? Wer rennt ebenso von Arzt zu Arzt und weiß nicht mehr weiter und wie hält man sich dann bei Laune ohne sich auch psychisch zermürben zu lassen??
    Ein Schmerzpsychologe meinte zu mir, er hält nichts davon mir Schmerzbewältigungstrategien beizubringen, wenn vielleicht eine Ursache dahinter steht, die behandelt werden kann. Er findet es nicht gut Wege zu ermitteln, die mir das Leben mit dem Schmerz vereinfachen solange nicht klar ist, was ich habe??? Aber wie halte ich mich bei Laune über vielleicht all die Jahre, die mir vielleicht noch bis zur Findung meiner Diagnose vor der Tür stehen? Wer weiß einen Rat? Wer hat das erlebt???
    All die Dinge, die mir viel bedeutet haben wie Sport und reiten kann ich indem Sinne nicht mehr ausüben, dass kommt finde ich erschwerend dazu.
    Grüße und Danke im Voraus für Eure Tips!
    Vielleicht bin ich ja doch nicht so ganz alleine mit meinem Porblem hier?
    Petra

  • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


    huhu,
    auch mir ging es so ich lief monate lang zu verschiedenen ärzten doch keiner wusste was ic hatte, ich habe tausende therapien gemacht doch keine half..

    ich hatte auch keine lust mehr, wollte mich vor jeden arztbesuch drücken tja half ja eh nichts bereite mir nur noch mehr schmerzen!

    gib nicht auf wurde mir immer gesagt naja das ist aber auch leichter getan als gesagt dann kam dazu keiner stand hinter mir ich war alleine und kämpfte mich alleine durch die "aärzte-welt"!

    also verscuhe weiter zumachen einfach nicht runter ziehen lassen! mir wurde oft von verschiedenen ärzten gesagt das es keine chance mehr gibt das ich die schmerzen jeweils los bin aber siehe da die schmerzen bin ich nicht los!,aber ich weiß schonmal was ich habe kam nämlich beim letzten arztbesuch raus!

    also damit will ich dir sagen auch nach vielen monaten kann noch eine diagnose gestellt werden! meine diagnose wird jetzt erstmal nicht behandelt da ich noch zu jung bin aber bald...

    also nochmal so blöd es sich jetzt anhört gib nicht auf!! versuche weiter zumachen ich kenne es und ich weiß es ist leichter gesagt als getan aber jetzt aufzuggeben vielleicht sogar kurz vor der diagnose wäre fatal komm mach weiter!!!

    Lg

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    • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


      Danke für die mutmachenden Worte. Ich glaube bei solchen Problemen steht man letztendlich sowieso alleine da. Selbst die beste Freundschaft zweifelt irgendwann an einem und kann das nicht nachvollziehen was das für einen bedeutet. Und schon gar nicht, dass es auch vielleicht nicht psychosomatisch ist.Der einzige der zu mir hält ist mein Mann, doch wirklich helfen kann er auch nicht.
      Ich versuche weiterzumachen vielleicht weiß ich ja irgendwann was mein Problem ist!!
      Danke mochmal!
      Grüße
      Petra

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      • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


        Zu der Diagnose chronischer Schmerz muss nicht immer ein organischer Befund gehören. Ein guter Psychologe sollte das wissen. Leider wissen wir, dass durch Veränderung im schmerzverarbeitenden System Schmerzen chronisch werden können. Die auslösende Ursache gerät immer mehr in den Hintergrund und wird zunehmend unwichtiger. Teilweise bieten psychosomat Abteilungen oder Schmerzkliniken sinnvole Konzepte für soclche Patienten an. Arbeiten Sie weiter für sich es lohnt sich.

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        • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


          Bin gerade in einer Schmerzklinik in Behandlung. Der einzige Erfolg brachte bisher die Gabe von Amitryptilin, zumindest kam dadurch eine Schmerzlinderung und besserer Schlaf. Durch den Schmerzpsychologe wurde ich hauptsächlich in Entspannungstechniken geschult.
          Meine Therapie geht da gerade dem Ende zu, deswegen vielleicht auch meine Panik wieder kein Stück weitergekommen zu sein. Aber vielleicht muß ich mich noch mehr zu Wort melden.
          Danke
          Grüße
          Petra

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          • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund


            Hallo Petra !!!!!!!
            habe deinen bericht gelesen und irgendwie erkenne ich mich selber darin,,,,,,,,,ich habe seit über 3 jahren schmerzen und keiner kann mir die ursache nennen.....war schon überall...man kommt sich immer vor wie ein simulant,wenn wieder mal nicht gefunden wurde ,ausser das was man schon weiss......war erst wieder im krankenhaus ...alles durchgecheckt ...zum schluss wurde ich entlassen mit den worten...ja da können wir leider nichts mehr tun für sie...das müssen verwachsungsschmerzen sein von den vielen bauchoperationen.........so sitze ich nun auch mehr oder weniger zu hause und warte auf einen termin mit einem schmerztherapeuten....aber ob das was bringt bezweifle ich,,,,wenn ich das so lese da kommt keine grosse hoffnung auf.also nehme ich schön meine schmerzmittel und warte ab....man soll ja die hoffnung nicht augeben()))aber ich kann dich gut verstehen.wenn man so garnicht weiss was man noch machen kann ist schon frustrierend........mein mann unterstützt mich wo er nur kann...und zum glück habe ich auch freunde...hast du auch operationen an diesen stellen die besonders weh tun?.....seit ich amitriptilin nehme ist es wenigstens in der nacht etwas besser zum schlafen......aber tagsüber kann ich mir dieses medikament auch nicht vorstellen ,weil mir ist es manchmal als wäre ich ferngesteuert mit dem zeug...na ja alles hat eben nebenwirkungen,,,,,ich wünsche dir viel glück bei den ärzten und gute besserung...allen anderen die das lesen natürlich auch.......

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            • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund


              Ja, wahrscheinlich muß man auch wie Dr. Wachter schreibt auch akzeptieren, dass es nicht immer eine Erklärung für Schmerzen geben wird, da das Gehirn bzw. Schmerzgedächtnis nicht einfach abzuschalten geht und um so länger um so schwieriger scheinbar oder vielleicht gar nicht mehr.Aber bei Dir scheint es ja wenigstens durch die Operationen noch einen nachvollziehbaren Grund zu geben zumindest eine Schwachstelle des Körpers. Ich habe einfach nur abartige Schmerzen im rechten Bein und ohne bildgebende Befunde. Leichte Veränderungen sind da, aber nichts was die Schmerzen erklären könnte. Ich denke, man muß da wahrscheinlich wirklich viel an einem selbst arbeiten.
              Mit dem Amitryptilin komme ich auch gut klar. Ich habe es gerade mal versuchsweise seit 4 Tagen abgesetzt und ich gehe gerade wieder durch die Hölle, werde es schnell wieder nehmen. Doch die Tagesmüdigkeit machte mir auch zu schaffen, aber jetzt sage ich mir: lieber das als die abartigen Schmerzen. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen ein Leben lang Amitryptilin zu nehmen!?!?? Macht das der Körper überhaupt mit?
              Ja, der Umgang mit Schmerzen ist alles andere als einfach und bringt viele Fragen nicht sich.
              Gute Besserung und wenig Schmerzen!!!
              Grüße
              Petra

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              • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund


                Hallo Petra,

                hast Du nur Schmerzen im Bein oder am ganzen Körper ??

                LG und einen schönen 2. Adventssonntag

                Angela

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                • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                  Hallo Angela,
                  hauptsächlich angefangen vom LWS Bereich bis einschließlich rechtes oberes Bein. Werde im MOment wegen einem myofaszialem Schmerzsyndrom behandelt, doch auch ohne Erfolg. Im Moment geht man dem Verdacht der Fibromyalgie nach, es folgt Rheumatologe etc.. Doch ist auch davon keiner so richtig überzeugt (obwohl ich auf die Tenderpoints reagiere), da dsa ganze sich Schwerpunkt mäßig einseitig fixiert und die meisten FM Patienten Ganzkörperschmerzen haben. Wenn ich Ganzkröperschmerzen habe, dann eher in der Form von Glieder- und Knochenschmerzen im Rahmen eines Schmerzanfalls wie man es von einer Grippe kennt.
                  Hast Du ähnliche Probleme?
                  Dir auch einen schönen 2.Advent!
                  Grüße
                  Petra

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                  • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                    Entschuldige meine Frage an Dich zu Deinen Problemen , habe eben gerade gesehen, dass Du die Autorin der Frage im Forum über Fibromyalgie und Lyrica warst.
                    Grüße
                    Petra

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                    • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                      Hallo Petra,

                      ja, ich habe Fibro (auf Tender Points angesprochen) und eine Arthrose noch dazu. Meine Schmerzen waren überall. Auch im Bereich Becken und Hüfte (es wurde geröntgt, Abnutzungserscheinungen ausgeschlossen)Ich konnte mich nur unter Schmerzen bewegen. Ins Auto ein- und aussteigen, strecken, bücken, etc. eine Qual.Hauptsächlich das Liegen auf der Seite. Ich konnte kaum mehr schlafen.
                      Ich dachte schon ich spinne, ich bilde mir das alles nur ein. Doch dann hat mich mein Doc zum Orthopäden geschickt, der mich gründlichst untersuchte. Wie gesagt, Diagnose Fibro. Ich nehme jetzt seit ca. 6 Wochen das Medikament Lyrica ein. Ist eigentlich für Epileptiker. Hat auch lt. Beipackzettel sehr, sehr schlimme Nebenwirkungen. Bei mir trat nur eine leichte Konzentrationsstörung, Müdigkeit und Gewichtszunahme auf. Das nehme ich gerne in Kauf, denn ich bin jetzt fast schmerzfrei. Ich fühle mich wieder als Mensch. Hab wieder gute Laune und bin nicht mehr gestresst durch die schlimmen Schmerzen.
                      Wenn Du noch mehr wissen möchtest, kannst mich gerne wieder anschreiben.
                      Verrätst Du mir noch Dein Alter ? B)

                      LG Angela

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                      • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                        Das ist natürlich ärgerlich und gut verständlich. Es ist aber manchmal leider so, dass ursächliche Behandlungen nicht gefunden werden können. Sogar starke Medis helfen nur eingeschränkt oder gar nicht. Diese Patienten profitieren von solchen psychologischen Trainings (Schmerzdistanzierung und Körperwahrnehmung) besonders. Eigentlich sollte eine Schmerzklinik solche Inhalte vermitteln. Wo sind Sie in Behandlung?

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                        • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                          Ich bin im DKD in Wiesbaden in Behandlung. War mein Wunsch, da ich übers Internet von einer sensomotrischen Körpertherapie nach Dr. Pohl erfahren habe, die eine Anästhesitin in diesem Haus anbietet.Es ist eine Art Triggerpunktbehandlung eingeschlossen der psychologischen Ebene (Biofeedback, Entspannungstechniken) und Krankengymnastik. Leider reagiere ich überhaupt nicht auf diese Behandlung. Durch die Triggerpunktbehandlung reagieren die Patienten während der Behandlung mit einer Schmerzabnahme.Doch nicht nur, dass keine Schmerzabnahme bei mir stattfindet reagiere ich auf der linken Beinseite ebenso schmerzhaft auf diese Punkte. Deshalb wird die Therapie jetzt nicht mehr fortgesetzt (hatte heute dort quasi meinen letzten Termin diesbezüglich) und es steht nur noch der Rheumatologe zwecks Diagnostik an. Die Ärztin selber weiß selbst nicht weiter und hat keine Erklärung. Sie legte mir nur heute nahe, dass ich wohl das Amitryptilin langfristig nehmen werde müsse. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Aber ich habe ja auch keine Idee mehr. War ja schon bei genug Ärzten und hatte gehofft, dass ich im DKD mit seinem guten Ruf vielleicht weiterkomme.
                          Grüße und vielen Dank für Ihre sehr hilfreichen Beiträge und Tips!
                          Petra

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                          • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                            Ist eigentlich wirklich eine gute Klinik. Aber ohen Triggerpunkte bringt natürlich eine Infiltration nichts. Schade, dass Entspannung und Biofeedback nicht zu dem gewünschten Erfolg führen. Trotzdem alles Gute beim Rheumatologen

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                            • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Bef


                              http://www.borrelioseforum.de/cms/html/index.php
                              schauen sie sich in dem Forum um
                              Matthias

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                              • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund


                                (::I)Hallo,ich bin neu bei euch.Ichhabe da auch Probleme mit Rückenschmerzen.Aber ich möchte euch meine Geschichte erzählen von damals.
                                Ich war Auslieferungsfahrer und musste stets schwere Sachen schleppen.Dann fingen diese Kopfschmerzen an.Ein Arzt stellte etwas mit meiner Halswirbelsäule fest. Es folgte ein Ärztemaratonlauf.Spritzen,Salben,Krankengymnastik, Einrenken usw. - es hat nichts geholfen.Die Jahre gingen,ich hab den Job gewechselt,alles blieb so.Dann bin ich zu einem Arzt geschickt worden - oha - Zwei alte Leute,er richtig tüdelig,sie mit Stock unterwegs,Praxis ...hasse nicht gesehn. Die Oma guckt mich an ,holt eine Stimmgabel ( Tatsache)aus ihrer Schürzentasche,schlägt die auf dem Tisch ,hält die auf meinem Kopf und fragt ,ob ich das Brummen höre.Das hat die Oma so einpaarmal gemacht. Ich hab das Brummen dann auch verschieden laut gehört - ist ein Kopf,hat ja nun auch verschiedene Öffnungen ,wie Mund ,Ohren usw.
                                Oma hat mir dann auch eine Dose Tabletten verschrieben.(:8).Ich hab nur gedacht : (),bezahlt ist bezahlt,Schaden kann es ja nicht.Dieser Hokus Pokus hilft sowieso nicht.
                                Leute ,ihr glaubt es nicht! Nach 8 Jahren waren die Schmerzen weg .Die Oma hat mit der Stimmgabel den Punkt gefunden . Also liebe Ärzte - nachmachen !! Ich sollte damals operiert werden,man wollte meine Halswirbelsäule steiff legen.()

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                                • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund


                                  Hallo,

                                  auch ich habe zeitweise sehr starke Schmerzen. Mal die Schulter, mal der Rücken, mal ein Finger oder ein Weichteil. Entweder hält der Schmerz sich irgendwo auf oder er wandert hin und her. Vor ein paar Jahren hatte ich auch ein Ärztemarathon incl. Rheumaklinik hinter mir. Aber alles ohne Befund.Die Schmerzen waren damals unerträglich. Irgendwann war der Schmerz weg. Habe seit dem mit dem Laufen angefangen und so meinen Rücken (mit dem ich schnell Probleme habe - Hexenschuss) in den Griff bekommen. Auch die Schmerzen waren weg. Seit gut einer Woche geht es nun leider doch wieder mit dem Symtomen los. Allerdings halten sich die Schmerzen noch in Grenzen. Es fängt mit einem bohrenden Scherz in der linken Schulter an und wandert dann in den nächsten Tagen hin und her. Heute ist es ein Finger der mir schmerzlich sehr zusetzt. Die kleinen anderen Scherzen, die kurz für eine halbe Minute auftreten, registriere ich nur noch. Aber bis jetzt benötigte ich erst einmal beim Schulterscherz eine Schmerztablette, ansonsten lässt es sich aushalten. Ich habe Angst, dass es schlimmer wird, und ich wieder diesen Ärztemarathon vor mir haben werde.

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                                  • Re: Umgang mit chronischen Schmerzen ohne Befund

                                    Hallo Piterie,

                                    mich würde sehr interessieren, ob du inzwischen einen Befund hast, ob es dir besser geht und wenn ja, was dir geholfen hat. Da mein Freund seit 9 Jahren an starken Schmerzen im Rücken leidet und auch immer wieder sprunghafte Schmerzen hat, so wie du sie beschreibst, ihm aber niemand helfen kann, liegt es mir sehr am Herzen, eventuell andere Menschen zu finden, denen es leider ähnlich geht/ging und herauszufinden, was man noch machen kann.

                                    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
                                    Vielen Dank

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