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Glaskörperschrumpfung mit 32?

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  • Glaskörperschrumpfung mit 32?

    Hallo,

    ich habe seit ca. einem Monat leichte halbtransparente Artefakte und schwarze Punkte im Sichtfeld, die sich mit der Bewegung des Auges mitbewegen und auch wie Mücken durch das Sichtfeld fliegen.. Zunächst waren dies nur wenige kleine Punkte und nur bei sehr heller Umbegung und weißem Hintergrund sichtbar, nun sind es schon ca. 10 kleine schwarze Punkte und viele kleine wurmförmige halbtransparente Stellen, auch in der Mitte des Sichtfeldes, die auch in nicht so hellen Räumen sichtbar sind und mich sehr stören und belasten. Die Entwicklung ist also zunehmend negativ.

    Zu meiner Person: Ich bin erst 32, die Sehstärke ist laut einem vor kurzem erfolgtem Sehttest eigentlich sehr gut (nur 0,5 d auf einem Auge und gar nichts auf dem anderen Auge).

    Leider befinde ich mich momentan im Urlaub und habe hier nicht die Möglichkeit einen Augenarzt aufzusuchen ohne den ganzen Urlaub abzubrechen.

    Laut Symptome ist es eine wohl eine Glaskörperperabhebung bzw. Schrumpfung, was für mein Alter und ohne Kurzsichtigkeit wo doch etwas ungewöhnlich ist.

    Sind die Artefekte und schwarzen Punkte im Sichtfeld im Falle eine Glaskörperperabhebung permanent für den Rest des Lebens so, oder verschwinden diese wenn sich der Glaskörper komplett abgelöst jat, wieder? Momentan schwer vorstellbar damit leben zu können, falls das wirklich nicht behandelbar ist :/

    Besten Dank für mögliche Infos und Tipps. Aktuell ist geplant direkt nach Ankunft zu Hause in 6 Tagen einen Augenarzt aufzusuchen und die Zeit bis dahin möglichst gut zu überstehen.


  • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

    Auch mit 32 könnte der Glaskörper "schrumpfen", ob dies hier wirklich zutrifft, bezweifle ich aber etwas. Bei manchen vergehen diese Trübungen wieder, in sehr sehr vielen Fällen bleibt es aber lebenslang oder wird gar deutlich schlimmer. Mögliche Behandlungen größerer Trübungen mit dem Laser wären möglich (Behandlung teuer). Andere Verfahren (Glaskörpertausch) wären zu risikoreich. Letztlich sind Sie gezwungen, sich damit abfinden zu müssen.
    Handelt es sich um eine massive Verschlechterung (Tendenz zum Rußregen) oder in Verbindung mit Blitzen, müsste aber möglichst schnell ein Doktor aufgesucht werden.

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    • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

      Besten Dank für die Antwort und Infos und sorry für die vielen Tippfehler durch die Autokorrektur des Smartphones.

      Ich bin auch verwundert wieso ich in meinem Alter und trotz fehlender Sehschwäche schon mit diesen Symptomen zu kämpfen habe, dennoch sind die Symtome schon relativ eindeutig und stimmen exakt mit den Beschreibungen betroffener Personen überein. Außerdem scheinen wohl, laut der Website eines Augenarztes, ungesunde Ernährung sowie heftiges Reiben der Augen den Verlauf der Schrumpfung zu begünstigen und zumindest das trifft bei mir leider zu, da ich Allergie bedingt oft juckende Augen habe und in den letzten Monaten und Jahren extrem oft an diesen gerieben habe.

      Ich habe zwar noch die Hoffnung dass ich mich irre, insbesondere da es ja scheinbar keine Behandlung gibt (abgesehen vom Laser), aber aktuell belasten mich die fast täglich größer werdenen schwarzen Mücken bzw. Flecken schon sehr, insbesondere da ich sie hier am Meer sehr deutlich sehe, da es hell ist und ich oft auf hellen Hintergrund (den Himmel oder das Meer) blicke und sie nun sogar auch schon in dunkleren Innenräumen sehe (oder wenn ich bei hellem Hintergrund die Augen schließe).

      Inwiefern ist Rußregen denn von den normalen "Mücken" bzw. Flecken abzugrenzen? Aktuell sehe ich 3 größere schwarze Flecken und mehrere kleine sowie einige wurmförmige halbtransparente Stellen.

      Blitze sind mir gott sei Dank noch keine aufgefallen, ansonsten wäre die Netzhaut ja wohl auch betroffen (wurde aber vor einem Monat erst beim Augenarzt überprüft und war damals in Ordnung). Wie würden diese Blitze im Falle des Falles denn auftreten? Als richtige Blitze wie bei einem Gewitter oder teils auch als verstärktes Flimmern vor den Augen? Letzteres meine ich, vor allem mit geschlossenen Augen, in letzter Zeit vermehrt wahrzunehmen.

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      • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

        Eine Glaskörperabhebung bei einer 32-jährigen normalsichtigen Person ist recht unwahrscheinlich. Selbstverständlich kann man auch Glaskörpertrübungen ohne Glaskörperabhebung bekommen. Vermutlich ist das eher der Fall. Grund für eine Glaskörperabhebung ist nicht die Glaskörperschrumpfung, es sei denn man verwendet Kammerwasser reduzierende Augentropfen, sondern das Auseinanderweichen zweier benachbarter Geweben (Auskunft Dr. Jerry Sebag). Das nennt man Dehiszenz http://flexikon.doccheck.com/de/Dehiszenz

        Die natürliche Degeneration in dem Alter ist nicht die Ursache von Glaskörperdegeneration (Trübungen, mouches volantes, etc. ). Daher sollten andere Ursachen geprüft werden:
        - Augentropfen gegen Allergie? Vorsicht, wenn sie Benzalkoniumchlorid enthalten (steht unter Punkt 6 im Beipackzettel)
        - Arzneimittel gegen Allergie?
        - sonstige Arzneimittel?
        - Benzalkoniumchloriddämpfe (ist in vielen Haushalts- und sonstigen Reinigern enthalten)?
        - Kaltreiniger, Werkstattreiniger, Motorreiniger, etc.?
        - andere ätzende Stoffe, denen man bei der Arbeit/Freizeit ausgesetzt ist?

        Verschwinden werden die Trübungen leider nicht. Das wird häufig zum Trost versprochen, ist aber nicht realistisch. Wenn sich der Glaskörper ablöst, was hoffentlich noch lange nicht eintreten wird, dann tauchen ganz andere und schlimmere Trübungen auf, siehe Aufnahmen auf dieser Seite:http://www.thefloaterdoctor.com/

        Deshalb sollte nach Möglichkeit die Ursache gefunden und beseitigt werden, damit diese wichtige Komponente des Auges vor weitere Degeneration geschützt wird.

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        • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

          Besten Dank auch für diese ausführliche Antwort und die weiterführenden Informationen. Den Gedanken mit diesen Sehstörungen leben zu müssen, muss ich erstmal verdauen ohne dabei depressiv zu werden, denn so wie es momentan ist, ist es schon eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität und es ist fast unmöglich die schöne Landschaft zu genießen wenn permanent 5 bis 10 imaginäre Fliegen durch das Bild huschen :/

          Bezüglich der Ursache habe ich leider keinerlei Vermutung, gegen die Allergien nehme ich nur gelegentlich Nasentropfen (MomentaHexal 50), sonstige Medikamente nehme ich nicht und Kontakt zu Benzalkoniumchloriddämpfen habe ich auch weder in der Freizeit noch in der Arbeit. Abgesehen von etwas Übergewicht und teilweise ungesunder Ernährung sowie sehr langen Bildschirm Zeiten (bis zu 16 Stunden pro Tag, da sowohl beruflich als auch privat in Form von PC Spielen usw.) kann ich über negative Einflüsse als mögliche Ursache nicht wirklich etwas berichten.

          Ich bin Moment besorgt, da es gefühlt jeden Tag etwas schlimmer wird und ein paar Flecken dazu kommen - und das sogar ohne den Einfluss von Bildschirmen (abgesehen von etwas Zeit am Smartphone). Gute medizinische Versorgung gibt es hier aber nicht wirklich und ab Montag bin ich ohnehin wieder in Deutschland und würde da als Notfall bei einem Augenarzt oder in der Augenklinik vorstellig werden (reguläre Termine dauern bei meinem aktuellen Augenarzt in München 6 bis 8 Wochen, die ich in diesem Zustand weder warten kann noch will).

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          • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

            Eine Frage hätte ich noch, bevor ich Montag endlich einen Arzt aufsuchen kann: In Thread https://www.onmeda.de/forum/augenhei...tr%C3%BCbungen habe ich gelesen, dass es durch die mydriatischen Tropfen evtl. zu Problemen und Komplikationen im Glaskörper kommen kann (falls ich das richtig verstanden habe).

            Vor ca. 3 Wochen hatte ich beim Augenarzt noch einen Sehtest und auch eine Untersuchung der Netzhaut mit Tropfen, die die Pupillen für die Untersuchung und die Stunden danach stark erweitert haben (damals hatte ich gar keine Probleme und die Netzhaut wurde für okay befunden, Floater habe ich erst 5-7 Tage später das erste mal überhaupt wahrgenommen).

            Ist es möglich, wenn auch vermutlich extrem unwahrscheinlich/selten (da sowas ja eine Routineuntersuchung ist), dass diese Tropfen der Auslöser für meine Probleme und der Trübung des Glaskörpers sind, dass ich evtl. allergisch oder sonst irgendwie inkompatibel zu diesen Tropfen bin (und für eine weitere Untersuchung evtl. andere Tropfen verwendet werden sollten, falls es eine Alternative gibt)? Weiterhin bin direkt im Anschluss an diese Untersuchung raus in die Sonne, obwohl die Helligkeit sehr unangenehm für mein Auge war (Sonnenbrille hatte ich leider keine dabei), da ich schnell nach Hause musste. Vermutlich war dies auch suboptimal, aber können dadurch wirklich Schäden am Glaskörper bzw. an der Netzhaut entstanden sein, denn direkte Blicke in die Sonne habe ich vermieden - auch wenn ich die Augen förmlich aufreißen musste um überhaupt irgendetwas zu sehen zu können.

            Ich hoffe wirklich noch inständig, dass diese Schäden/Probleme nicht irreversibel sind, da ich selbst beim Tippen dieses Textes auf dem weißen Hintergrund und in einem dunklen Raum (Anfang der Woche war das nur in der Sonne und bei extremer Helligkeit der Fall) schon die schwarzen Floater und Wölkchen sehe :/

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            • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

              Guten Tag, ralle_h,
              eine Glaskörpertrübung/ -abhebung kann durchaus sein. Hatten Sie inzwischen die Gelegenheit zur augenärztlichen Kontrolle? Ein Netzhautloch, das eventuell behandlungsbedürftig ist, muss in so einem Falle immer ausgeschlossen werden.
              Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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              • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                Hallo und Danke für die Antwort!

                Ja, ich war zu Beginn der Woche gleich in der Notambulanz der lokalen Augenklinik und es ist tatsächlich eine Glaskörpertrübung, die so aber wohl "normal" ist. Die Netzhaut ist in Ordnung und wohl nicht gefährdet - soweit also schon mal Entwarnung.

                Was mich nach wie vor noch beunruhigt ist aber, dass die Frage nach der Ursache nach wie vor nicht geklärt ist (außer dass es wohl "normal" ist und dass ich bei Rußregen und Blitzen sofort nochmal kommen soll, habe ich nicht wirklich eine große Erkenntnis gewonnen) und ich auch nach wie vor nicht weiß warum die Trübung in meinem Fall schon relativ früh eintritt und warum so plötzlich (noch vor 3 Wochen habe ich definitiv keinen einzigen Floater oder Wurm im Blickfeld gesehen). Weiterhin scheint die Intensität nach wie vor zuzunehmen und ich sehe immer mehr Floater und sehe diese auch bei immer dunkleren Umgebungen (also öfters/länger am Tag). Ich hoffe dass diese Entwicklung wieder ein Stück weit zurück geht oder zumindest aufhört sich zu verschlechtern.

                Momentan sehe ich ca. 10-15 kleine Punkte bzw. Wölkchen, teils auch in der Mitte des Sichtfeldes und 2-3 "Würmer" - zum Glück ist die Hälfte davon transparent und nicht komplett schwarz, sonst wäre es noch schlimmer.

                Nach wie vor bin ich mit der ganzen Entwicklung sehr unglücklich und eigentlich fast schon depressiv - da ich sehr viel Sport mache (Tennis), bei dem ich auch oft (bei jedem Aufschlag/Überkopfball) in den Himmel sehe und den Ball verfolgen muss und auch sehr viel am Bildschirm mit weißem Hintergrund arbeite, sehe ich die Floater/Würmer zu ca. 75% des Tages und fühle mich in der Lebensqualität stark beeinträchtigt und kann mir schwer vorstellen wie ich damit umgehen lernen soll. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die Trübung zumindest ein Stück weit zurückgehen wird und recherchiere momentan nach möglichen Behandlungsmethoden - empfehlenswert scheint eine aktive Behandlung (Laser bzw. Vitrektomie) aber nur in extremen Fällen zu sein :/

                MfG,

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                • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                  Eine Untersuchung in Mydriasis, also eine Untersuchung mit Weitstellung der Pupille, so wie sie ca. eine Woche vor dem ersten Auftreten von Glaskörpertrübungen bei dir durchgeführt wurde, kann zu Glaskörpertrübungen führen. Das ist der Augenheilkunde bekannt, wird dem Patienten gegenüber aber nicht zugegeben. Immer wird behauptet, es sei die natürliche Degeneration und die Trübungen seien so was von harmlos. Das sagen aber nur die, die davon nicht betroffen sind. Die Betroffenen sind ganz anderer Meinung.

                  Prävention wird nicht betrieben. Studien zur Ursachenforschung werden nicht durchgeführt. Mit Glaskörperdestruktion wird sehr viel Geld gemacht.

                  Ich schicke dir noch eine PN

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                  • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                    Guten Abend, ralle,
                    lassen Sie sich nicht verunsichern. Häufig ist keine Ursache zu finden.
                    Die Behauptungen von extranjero sind nicht komplett korrekt so. Eine Präventionsmaßnahme ist nicht bekannt, Forschung wird durchaus betrieben (sollte aber immer im Verhältnis stehen) und sehr viel Geld "gemacht" wird mit den Glaskörpertrübungen nicht! Seit einiger Zeit gibt es einen speziell entwickelten Laser (übrigens bedurfte auch dazu der Forschung!), der bei Glaskörpertrübungen eingesetzt werden kann. Es hilft nicht immer und wird eher nicht von der Krankenkasse übernommen. Eine Vitrektomie ist theoretisch möglich, sollte aber nur in sehr extremen Fällen durchgeführt werden.
                    Das Weittropfen der Augen ist sicher nicht der Grund (wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatten Sie ja auch bereits vor dem Weittropfen erste Symptome?).
                    Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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                    • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                      Ich hatte am 09.05 eine Routine Untersuchung (wegen trocknen und juckenden Augen), bei der die Augen weit gestellt wurden, damit auch die Netzhaut untersucht werden konnte. Außerdem fand eine Sichtfeldmessung statt. Beides war laut AZ, genau wie mein Sehtest, völlig in Ordnung.

                      Damals hatte ich was Floater oder eine Trübung angeht gar keine Probleme. Von einer Glaskörpertrübung war nach der Untersuchung auch keine Rede (würde man ja bei eine Untersuchung der Netzhaut eh automatisch sehen, oder?). Die ersten kleinen Floater habe ich erst 5-7 Tage später am 13.05 das erste mal überhaupt wahrgenommen (bei einem Tennis Match fiel mir ein ganz kleiner schwarzer Punkt beim Blick in den Himmel auf, hat mich aber kaum gestört, daher habe ich das ganze erst nicht weiter beachtet).

                      Ab dem 19.05. im Urlaub ging es schon etwas schlechter und bei einem Blick aufs Meer oder in den Himmel sah ich mehrere kleine Floater - aber das nur bei sehr heller Umgebung und eine Sonnenbrille schaffte deutlich Minderung. Dies verschlechterte sich dann jeden Tag zunehmend (darum verfasste ich dann am 22.05. diesen Thread) und mittlerweile ist es so schlimm, dass ich 20+ Floater sehe und diese sich fast wie ein Schachbrettmuster über das gesamte Sichtfeld ziehen und immer dann wieder sichtbar sind wenn ich die Blickrichtung ändere - und das sogar gegen Abend und bei wenig Licht (und auch mit Sonnenbrille). Lediglich ab der nahenden Dämmerung und Abends/Nachts bin ich (noch?) verschont und sehe nur in sehr hellen Räumen ein paar der größeren Floater (außer ein Bildschirm läuft mit hellem Hintergrund).

                      Also eine sehr negative Entwicklung, die mich doch sehr beunruhigt.

                      Dass eine Untersuchung in Mydriasis die Glaskörpertrübung erst verursacht hat ist ein schauderhafter Gedanke (bedingt durch die Tropfen oder die Untersuchung durch das Licht, während die Pupillen extrem geweitet sind?), denn dann hätte ich mir die Untersuchung der Netzhaut wegen juckender Augen und ein paar kleinen Problemchen liebend gerne erspart. Außerdem bin ich nun auch beunruhigt dass weitere Untersuchungen (wie die in der Augenklinik Anfang der Woche) das Problem nur noch schlimmer machen?

                      Ist es, falls die Trübung nur durch die Untersuchung in Mydriasis entstanden ist, wahrscheinlich dass diese mit der Zeit wieder zurück geht oder ist es ein dauerhafter "Schaden", genauso als wenn es natürlich entstanden wäre?

                      Gibt es in Bayern eine Adresse für eine Behandlung mit einem solchen speziell entwickelten Laser? Ob die Krankenkasse das übernimmt oder nicht ist mir egal, ich würde alles dafür tun dass diese lästigen Trübungen wieder verschwinden :/

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                      • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                        Guten Tag,
                        der Ursache in der Mydriasis zu suchen, ist nicht zielführend und auch nicht belegt. Kleine Glaskörpertrübungen waren vielleicht schon bei der ersten Untersuchung vorhanden, würden aber ggf. von einem Augenarzt nicht erwähnt, da in der Regel nicht relevant.
                        Wer eine solche Laserung in Bayern durchührt, kann ich nicht beantworten, lässt sich sicher aber per Internet herausfinden.
                        Bitte bedenken Sie allerdings bei dem Preis, dass eine Linderung der Beschwerden nicht garantiert ist, und vor allem bei kleinen diffusen Glaskörpertrübungen das Lasern oft nicht hilft.
                        Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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                        • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                          Nach augenärztlicher Abklärung der Glaskörpertrübungen (Netzhaut ist okay, wurde von 2 Augenärzten so bestätigt und u.A. mit Optomap gecheckt, die Trübungen sind nicht groß genug und zu diffus, als dass man per Laser oder ähnlichem irgendetwas behandeln könnte) muss ich diesen Thread nochmal hochholen, da ich neue Probleme habe, die ich so gar nicht einordnen kann (und die ggf. ebenfalls auf die Glaskörpertrübung zurückzuführen sind?).

                          Im Gegensatz zu den Glaskörpertrübungen, die vor allem bei hellem Licht und im Freien sehr stark ausgeprägt sind, sehe ich seit kurzen in geschlossenen (und recht dunklen) Räumen mit einer seitlichen Lichtquelle sehr merkwürdige Linien/Biegungen im Bild, die die Form eines Haares haben. Ich habe sie Anhand eines Bildes mit Sicht auf meinen Schreibtisch (die Lichtquelle ist ein Fenster links) mal eingezeichnet und so simuliert, sehe sie aber Gott sei Dank nicht den ganzen Tag so schlimm, sondern nur wenn die Menge an Licht und der Winkel gerade "ideal" sind: https://i.imgur.com/G0rLy0G.jpg

                          Die Farben variieren je nach Winkel und Intensität der Lichtquelle von Schwarz zu hellem Grau bzw. sind manchmal auch transparent (quasi einfach eine unscharfe "Linie" bzw. ein "Riss" im Blickfeld).

                          Tendenziell wird es immer schlimmer (zunächst war es nur die gerade Linie links, dann folgte die zweite gebogene Linie bzw. der "Haken" auf der linken Seite, der gefühlt unten in der Biegung immer länger wird) und ich sehe sie immer öfters bzw. bei immer mehr Lichtverhältnissen - was mich, auch wenn ich mir das vor ein paar Wochen noch nicht vorstellen konnte,
                          deutlich mehr verrückt macht und beunruhigt, als es die anderen Glaskörpertrübungen tun.

                          Daher meine Frage in die Runde und insbesondere auch an Sie Dr. Liekfeld: Kann das auch eine Ausprägung der Glaskörpertrübung sein, oder handelt es sich hierbei um ein anderes Phänomen bzw. Krankheitsbild (falls ja, um welches)?

                          Ich konnte bisher leider keinerlei Informationen zu solchen oder ähnlichen Beschwerden finden, weder hier im Forum noch via Google, daher tue ich mir extrem schwer das passend einzuordnen. Mein nächster Termin beim Augenarzt ist leider erst in 2 Wochen, aktuell mache ich mir aber wegen dieser Thematik große Sorgen und überlege ggf. nochmal als Notfall vorstellig zu werden, auch wenn das vermutlich wenig bringt, da der Arzt dann nur sehr wenig Zeit für meinen Fall hat und vermutlich nur das nötigste abchecken können wird (falls überhaupt).

                          Daher würde ich mich über jeglichen Input bzw. Hinweise zu dieser Thematik sehr freuen.

                          MfG,

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                          • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                            Guten Abend, ralle_h,
                            das beschriebene Phänomen kann durchaus auch mit Glaskörperveränderungen im Zusammenhang stehen und sollte Sie nicht allzu sehr beunruhigen. Eine Kontrolle beim Augenarzt in ca. 2 Wochen erscheint mir ausreichend.
                            Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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                            • Re: Glaskörperschrumpfung mit 32?

                              Alles klar, besten Dank für Ihre Einschätzung!

                              Kommentar