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Metamizol: Mögliche Nebenwirkungen im Überblick
Metamizol ist ein häufig eingesetztes, rezeptpflichtiges Schmerzmittel. Das Arzneimittel wirkt gegen starke Schmerzen wie bei Koliken, Fieber und Krämpfen, weshalb es viele Anwendungsgebiete hat. Zum Einsatz kommt es etwa besonders oft nach Operationen oder bei Tumorschmerzen.
Wie bei jedem Medikament sind auch bei Metamizol einige, teils schwerwiegende Nebenwirkungen möglich. Doch wie gefährlich ist Metamizol? Erfahren Sie mehr dazu in der Bildergalerie.
Hinweis: Metamizol ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden darf. Bei einer langfristigen Einnahme sind regelmäßige Blutkontrollen wichtig.
Metamizol: Magen-Darm-Probleme sind häufigere Nebenwirkung
Zu den häufigeren Nebenwirkungen von Metamizol zählen Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.
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Häufigere Nebenwirkung: Blutdruckabfall durch Metamizol
Auch allergische Reaktionen der Haut wie Juckreiz, Ausschlag oder Nesselsucht zählen zu den häufigeren Nebenwirkungen von Metamizol.
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Hautreaktionen sind mögliche Nebenwirkung von Metamizol
Auch ein Blutdruckabfall ist eine häufigere Nebenwirkung des Medikaments. Vor allem durch eine schnelle intravenöse Gabe per Infusion kann es mitunter zu einem bedrohlichen Abfall des Blutdrucks kommen. Ärztlich abzuklärende Symptome sind etwa Schwindel, Kreislaufprobleme und Benommenheit.
Metamizol: Seltene Nebenwirkung kann Agranulozytose sein
Eine seltene, aber potenziell gefährliche Nebenwirkung von Metamizol ist eine sogenannte Agranulozytose. Dabei handelt es sich um einen schweren Mangel bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozyten). Mögliche Symptome sind Fieber, starke Schwäche, Halsschmerzen und Schleimhautentzündungen. Bei diesen Anzeichen sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden, da eine Agranulozytose lebensbedrohlich verlaufen kann.
Schwere allergische Reaktion durch Metamizol möglich
Darüber hinaus kann es in seltenen Fällen zu einer schweren allergischen Reaktion durch Metamizol kommen. Bei Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks wie starke Schwellungen und Rötungen der Haut, Atemnot oder Kreislaufversagen ist eine umgehende notärztliche Behandlung wichtig.
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Nebenwirkungen: Metamizol kann Leber schädigen
Seltener sind Organschädigungen mögliche Nebenwirkungen von Metamizol. Anzeichen von Schäden der Leber sind etwa Schmerzen im rechten Oberbauch oder Gelbsucht. Diese äußert sich mitunter durch gelblich gefärbte Haut und Augen, hellen Stuhl oder dunklen Urin.
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Metamizol ist ein häufig eingesetztes, rezeptpflichtiges Schmerzmittel. Das Arzneimittel wirkt gegen starke Schmerzen wie bei Koliken, Fieber und Krämpfen, weshalb es viele Anwendungsgebiete hat. Zum Einsatz kommt es etwa besonders oft nach Operationen oder bei Tumorschmerzen.
Wie bei jedem Medikament sind auch bei Metamizol einige, teils schwerwiegende Nebenwirkungen möglich. Doch wie gefährlich ist Metamizol? Erfahren Sie mehr dazu in der Bildergalerie.
Hinweis: Metamizol ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden darf. Bei einer langfristigen Einnahme sind regelmäßige Blutkontrollen wichtig.
- Online-Informationen der Gelben Liste: Metamizol: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Metamizol_297 (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Metamziol: https://flexikon.doccheck.com/de/Metamizol (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Norddeutschen Rundfunk: Metamizol: Wie gefährlich ist Novaminsulfon?: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Schmerzmittel-Wie-gefaehrlich-ist-Metamizol,novalgin100.html (Abruf: 01/2026)