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Lebermetastasen: Welche Symptome möglich sind
Lebermetastasen entstehen, wenn Krebszellen aus einem anderen Tumor in die Leber gelangen und sich dort ansiedeln. Besonders häufig streuen Krebserkrankungen des Darms, der Brust, der Lunge oder der Bauchspeicheldrüse in dieses Organ.
Metastasen in der Leber verursachen zunächst oft keine oder nur unspezifische Beschwerden. Ob es zu Symptomen kommt, hängt unter anderem davon ab, wo sich die Absiedlungen befinden, wie groß sie sind und wie stark sie die Leberfunktion beeinträchtigen.
Welche Warnsignale auf Lebermetastasen hinweisen können, zeigt diese Bildergalerie.
Wichtig: Für die genannten Beschwerden kommen eine Vielzahl an möglichen Ursachen infrage, viele davon sind harmlos. Halten Symptome an oder verschlechtern sie sich, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Diese Bildergalerie dient ausschließlich der Information und ersetzt keine fachliche Diagnose.
Lebermetastasen: Appetitlosigkeit als Symptom
Appetitlosigkeit zählt zu den häufigsten frühen Anzeichen von Lebermetastasen. Betroffene essen deutlich weniger als zuvor, fühlen sich rasch satt oder leiden unter anhaltender Übelkeit, die die Nahrungsaufnahme erschwert. Ursache sind meist tumorbedingte Stoffwechselveränderungen sowie eine vergrößerte Leber, die auf den Magen drückt. In den meisten Fällen haben Appetitlosigkeit und Übelkeit jedoch harmlose Auslöser, etwa Magen-Darm-Infekte oder Stress.
Ungewollter Gewichtsverlust bei Lebermetastasen
Bleibt die verminderte Nahrungsaufnahme bestehen, fällt häufig ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust auf. Betroffene verlieren innerhalb weniger Wochen oder Monate deutlich an Körpergewicht. Doch nicht allein die reduzierte Nahrungszufuhr ist dafür verantwortlich: Krebsbedingte Stoffwechselveränderungen führen zusätzlich dazu, dass vermehrt Fett- und Muskelmasse abgebaut werden. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einer Tumorkachexie.
Metastasen in der Leber: Müdigkeit
Anhaltende Erschöpfung oder ein allgemeines Krankheitsgefühl sind häufig Begleitsymptome bei Lebermetastasen. Viele Betroffene fühlen sich dauerhaft müde und deutlich weniger belastbar als zuvor. Selbst alltägliche Aufgaben werden als anstrengend empfunden. Grund für die Beschwerden sind unter anderem die Tumorerkrankung selbst und eine beeinträchtigte Leberfunktion.
Lesetipp: Ständig müde? Das sind häufige Ursachen
Lebermetastasen: Schmerzen im Oberbauch
Mit zunehmender Ausbreitung können Lebermetastasen Schmerzen im Oberbauch verursachen. Sie entstehen, wenn sich die Leber vergrößert und die Leberkapsel spannt. Die Leberkapsel ist eine feste, bindegewebige Hülle, die das Organ vollständig umgibt. Betroffene beschreiben die Beschwerden meist als dumpfen Druck oder ziehenden Schmerz unter dem rechten Rippenbogen. Teilweise strahlen die Schmerzen in den Rücken oder die rechte Schulter aus.
Metastasen in der Leber: Verdauungsbeschwerden
Breiten sich Metastasen im Lebergewebe aus, vergrößert sich das Organ häufig. Der zusätzliche Platzbedarf kann dazu führen, dass die Leber auf benachbarte Organe wie Magen und Darm drückt. Die Folge ist mitunter ein anhaltendes Völlegefühl oder vermehrte Blähungen. Auch chronische Verdauungsprobleme wie Durchfall können in diesem Zusammenhang auftreten.
Lebermetastasen: Gelbsucht als Warnsignal
Ist die Leberfunktion stark eingeschränkt oder wird der Galleabfluss behindert, kann sich eine Gelbsucht (Ikterus) entwickeln. Dabei verfärben sich Haut und Augen gelblich. Gleichzeitig wird der Urin dunkel, während der Stuhl auffallend hell erscheint. Viele Betroffene leiden zusätzlich unter starkem Juckreiz. Derartige Symptome erfordern eine rasche medizinische Behandlung.
Wassersucht: Symptom bei Lebermetastasen
In einem fortgeschrittenen Stadium sammelt sich mitunter Flüssigkeit im Bauchraum an. Fachleute sprechen von Aszites. Der Bauch wirkt zunehmend gespannt und deutlich vergrößert. Eine solche Bauchwassersucht sollte zeitnah ärztlich untersucht werden.
Lesetipp: Hirnmetastasen – diese Symptome können Warnzeichen sein
Lebermetastasen entstehen, wenn Krebszellen aus einem anderen Tumor in die Leber gelangen und sich dort ansiedeln. Besonders häufig streuen Krebserkrankungen des Darms, der Brust, der Lunge oder der Bauchspeicheldrüse in dieses Organ.
Metastasen in der Leber verursachen zunächst oft keine oder nur unspezifische Beschwerden. Ob es zu Symptomen kommt, hängt unter anderem davon ab, wo sich die Absiedlungen befinden, wie groß sie sind und wie stark sie die Leberfunktion beeinträchtigen.
Welche Warnsignale auf Lebermetastasen hinweisen können, zeigt diese Bildergalerie.
Wichtig: Für die genannten Beschwerden kommen eine Vielzahl an möglichen Ursachen infrage, viele davon sind harmlos. Halten Symptome an oder verschlechtern sie sich, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Diese Bildergalerie dient ausschließlich der Information und ersetzt keine fachliche Diagnose.
- Online-Informationen des Pschyrembel: Lebermetastasen: https://www.pschyrembel.de/Lebermetastasen/K0CN9 (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums: Symptome und Diagnostik bei Lebermetastasen: https://www.krebsinformationsdienst.de/lebermetastasen/symptome-und-diagnostik (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen des Universität Spitals Zürich: Lebermetastasen: https://www.usz.ch/krankheit/lebermetastasen/ (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen von Deximed: Lebermetastasen: https://deximed.de/home/klinische-themen/magen-darm-trakt/krankheiten/leber/lebermetastasen (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen von MSD Manual: Lebermetastasen: https://www.msdmanuals.com/de/heim/leber-und-gallenst%C3%B6rungen/lebertumoren/lebermetastasen (Abruf: 03/2026)
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