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- Hirnmetastasen: Welche Symptome möglich sind
Hirnmetastasen: Diese Symptome können Warnzeichen sein
Hirnmetastasen sind Absiedlungen anderer Krebsarten im Gehirn. Sie entstehen, wenn sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor lösen und über Blut- oder Lymphbahnen ins Gehirn gelangen.
Metastasen im Gehirn können sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen. Die Symptome hängen unter anderem davon ab, in welchem Bereich sich die Absiedlungen befinden und wie stark sie das umliegende Gewebe beeinträchtigen.
Erfahren Sie in der Bildergalerie, welche Symptome bei Hirnmetastasen auftreten können.
Wichtig: Diese Galerie ersetzt keine medizinische Diagnose. Für die genannten Symptome kommen viele verschiedene Ursachen infrage. Neu auftretende, anhaltende oder sich rasch verschlechternde neurologische Beschwerden sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden.
Hirnmetastasen: Kopfschmerzen als Symptom
Anhaltende oder neu auftretende Kopfschmerzen zählen zu den häufigen Symptomen von Hirnmetastasen. Typisch sind Schmerzen, die sich im Liegen oder morgens verstärken. Ursache ist häufig ein erhöhter Druck im Kopf, weil die Metastasen im Gehirn Platz einnehmen und das umliegende Gewebe verdrängen. Deutlich häufiger haben Kopfschmerzen jedoch harmlose Ursachen wie Stress oder Schlafmangel.
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Metastasen im Kopf: Krampfanfälle als Warnsignal
Ein epileptischer Anfall gehört zu den möglichen Symptomen von Hirnmetastasen. Dabei treten Muskelverkrampfungen, unkontrollierte Zuckungen oder Bewusstseinsstörungen auf. Insbesondere wenn ein Krampfanfall im Erwachsenenalter erstmals auftritt, gilt dies als mögliches Warnzeichen.
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Symptom bei Hirnmetastasen: Lähmungen
Plötzlich einsetzende Schwäche oder Lähmungserscheinungen sind mitunter Anzeichen für Hirnmetastasen. Häufig ist eine Körperseite betroffen, etwa ein Arm oder ein Bein. Auch Unsicherheit beim Gehen (Gangstörungen) oder feinmotorische Probleme sind möglich, also etwa Schwierigkeiten beim Greifen kleiner Gegenstände. Welche Körperregion beeinträchtigt ist, hängt davon ab, in welchem Bereich sich die Metastasen genau befinden.
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Metastasen im Kopf: Sprachstörungen als Symptom
Metastasen im Gehirn können Sprache und Sprachverständnis beeinträchtigen. Betroffene leiden etwa unter Wortfindungsstörungen, haben Schwierigkeiten, vollständige Sätze zu bilden, oder Probleme, den Sinn von Gesagtem richtig zu erfassen.
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Sehstörungen als Symptom bei Hirnmetastasen
Verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder ein fehlender Bereich im gewohnten Blickfeld: Solche Sehstörungen treten mitunter bei Hirnmetastasen auf. Je nach Lage der Absiedlungen beginnen sie abrupt oder entwickeln sich allmählich.
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Metastasen im Kopf: Übelkeit und Erbrechen
Übelkeit und Erbrechen haben meist harmlose Ursachen. In einigen Fällen stehen die Beschwerden jedoch im Zusammenhang mit Hirnmetastasen. Auslöser ist häufig ein erhöhter Druck im Kopf, weil die Absiedlungen im Gehirn das umliegende Gewebe verdrängen. Treten Übelkeit und Erbrechen gemeinsam mit neurologischen Symptomen auf, sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Hirnmetastasen: Veränderungen der Persönlichkeit
Veränderungen im Verhalten oder in der Stimmung zählen ebenfalls zu möglichen Symptomen von Hirnmetastasen. Betroffene wirken plötzlich ungewöhnlich reizbar, antriebslos oder verwirrt. Auch eine veränderte Entscheidungsfähigkeit oder ungewohnt impulsives Verhalten kommen vor. Solche Veränderungen werden im Alltag nicht immer sofort als neurologisches Problem erkannt.
Hirnmetastasen: Wann Symptome ein Notfall sind
Starke, neu auftretende Kopfschmerzen, plötzliche Lähmungserscheinungen, Sehstörungen oder ein Krampfanfall können auf eine akute neurologische Störung hinweisen. Auch zunehmende Benommenheit oder Bewusstlosigkeit gelten als Notfall. In solchen Fällen sollte unverzüglich der Notruf (112) gewählt werden. Eine rasche medizinische Abklärung ist entscheidend.
Lesetipp: Medizinischer Notfall – diese Symptome sofort ärztlich abklären lassen
Hirnmetastasen sind Absiedlungen anderer Krebsarten im Gehirn. Sie entstehen, wenn sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor lösen und über Blut- oder Lymphbahnen ins Gehirn gelangen.
Metastasen im Gehirn können sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen. Die Symptome hängen unter anderem davon ab, in welchem Bereich sich die Absiedlungen befinden und wie stark sie das umliegende Gewebe beeinträchtigen.
Erfahren Sie in der Bildergalerie, welche Symptome bei Hirnmetastasen auftreten können.
Wichtig: Diese Galerie ersetzt keine medizinische Diagnose. Für die genannten Symptome kommen viele verschiedene Ursachen infrage. Neu auftretende, anhaltende oder sich rasch verschlechternde neurologische Beschwerden sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden.
- Online-Informationen von DocCheck: Hirnmetastasen: https://flexikon.doccheck.com/de/Hirnmetastase (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums: Hirnmetastasen: Was tun, wenn Krebs ins Gehirn streut? https://www.krebsinformationsdienst.de/hirnmetastasen (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen von Deximed: Hirnmetastasen: https://deximed.de/home/klinische-themen/neurologie/patienteninformationen/tumoren/hirnmetastasen (Abruf: 02/2026)
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