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Bauchspeicheldrüsenkrebs: Diese Blutwerte sind wichtig
Bestimmte Blutwerte können wichtige Hinweise auf Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) liefern. Eine sichere Diagnose lässt sich durch eine Blutuntersuchung jedoch nicht stellen. Dafür sind weitere Tests erforderlich. Dennoch können einige Blutwerte Hinweise auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse und mögliche Veränderungen liefern.
Erfahren Sie in der Galerie, welche Blutwerte im Zusammenhang mit Bauchspeicheldrüsenkrebs wichtig sind.
CA 19-9: Blutwert bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Der wichtigste Blutwert bei Bauchspeicheldrüsenkrebs ist der Tumormarker CA 19-9. Mitunter ist er bei Betroffenen eines Pankreaskarzinoms erhöht. Dennoch eignet sich der Tumormarker nicht allein zur Diagnose, da er auch bei anderen Krankheiten auffällig sein kann. Darüber hinaus ist der Wert nicht bei allen Betroffenen erhöht. Daher wird der Blutwert vor allem dazu genutzt, den Verlauf und den Therapieerfolg bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zu kontrollieren.
Lesetipp: Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Ergänzender Tumormarker bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Ein weiterer Tumormarker, der Hinweise auf Bauchspeicheldrüsenkrebs liefern kann, ist das sogenannte carcinoembryonale Antigen (CEA). Diesen Wert bestimmen Fachleute vor allem in Kombination mit anderen Blutwerten und Untersuchungen, um den Krankheitsverlauf bei Bauchspeicheldrüsenkrebs einzuschätzen.
Gallenwerte sind bei Bauchspeicheldrüsenkrebs wichtig
In manchen Fällen verengt ein Tumor der Bauchspeicheldrüse die Gallenwege. In der Folge kann es zu einem Gallenstau und einem Anstieg bestimmter Blutwerte kommen. Erhöhte Werte von Bilirubin, Gamma-GT und alkalischer Phosphatase (AP) können somit indirekt auf Probleme der Bauchspeicheldrüse hinweisen, wenn ein Tumor zu einer Abflussstörung der Galle führt. Oft geht ein solcher Gallenstau mit Gelbsucht einher, einer gelblichen Färbung von Haut, Schleimhäuten und Augen.
Lesetipp: Gelbe Haut und Augen? Typische Symptome bei Gelbsucht
Bauchspeicheldrüsenkrebs: Blutzucker wird bei Verdacht überprüft
Die Bauchspeicheldrüse produziert unter anderem Insulin, das zur Blutzuckerregulation benötigt wirdt. Ist die Funktion des Organs im Rahmen von Bauchspeicheldrüsenkrebs gestört, kann sich der Blutzucker erhöhen. Hohe Blutzuckerwerte oder ein neu auftretender Diabetes mellitus sollten deshalb immer genauer untersucht werden. Jedoch ist nur in sehr seltenen Fällen ein Tumor die Ursache.
Bauchspeicheldrüsenkrebs: Entzündungswerte können erhöht sein
Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs können die Entzündungswerte im Blut erhöht sein. Dazu zählen der Leukozyten-Wert oder das sogenannte C-reaktive Protein (CRP). Diese Blutwerte geben keinen direkten Hinweis auf eine Krebserkrankung, können allerdings für begleitende Entzündungen des Organs sprechen.
Bestimmte Blutwerte können wichtige Hinweise auf Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) liefern. Eine sichere Diagnose lässt sich durch eine Blutuntersuchung jedoch nicht stellen. Dafür sind weitere Tests erforderlich. Dennoch können einige Blutwerte Hinweise auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse und mögliche Veränderungen liefern.
Erfahren Sie in der Galerie, welche Blutwerte im Zusammenhang mit Bauchspeicheldrüsenkrebs wichtig sind.
- Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internistinnen und Internisten e. V.: Bauchspeicheldrüsenkrebs: Untersuchungen & Diagnose: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/bauchspeicheldruesenkrebs/untersuchungen-diagnose.html (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen der
Stiftung Deutsche Krebshilfe: Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom): https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/bauchspeicheldruesenkrebs/ (Abruf: 05/2026) - Online-Informationen der DIGIMED Verlag GmbH: Bauchspeicheldrüsenkrebs – Diagnose: https://www.onko-portal.de/basis-informationen-krebs/krebsarten/bauspeicheldruesenkrebs/diagnose.html (Abruf: 05/2026)
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