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10 Tipps zur Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenentzündung
Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) kann starke Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl oder Verdauungsprobleme verursachen. Wichtig ist die richtige Ernährung: Sie kann helfen, die Bauchspeicheldrüse zu entlasten und den Verdauungstrakt zu schonen.
Welche Ernährung bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung häufig gut vertragen wird und worauf Betroffene achten sollten, zeigt diese Galerie.
Hinweis: Welche Lebensmittel gut vertragen werden, kann individuell unterschiedlich sein. Einige Betroffene benötigen zudem zusätzlich Vitaminpräparate oder spezielle Enzyme. Eine ärztliche Absprache ist daher immer wichtig.
Bauchspeicheldrüsenentzündung: Fettarme Speisen bevorzugen
Bei üppigen Mahlzeiten muss die Bauchspeicheldrüse viele Verdauungsenzyme produzieren. Um das Organ zu entlasten, eignen sich bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung eher fettarme Milchprodukte und mageres Fleisch wie Hähnchenbrust als Lebensmittel mit hohem Fettgehalt.
Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenentzündung: Schonend garen
Gedünstete, gekochte oder gedämpfte Speisen belasten die Verdauung meist weniger als stark Angebratenes oder Frittiertes. Durch die schonende Zubereitung enthalten Mahlzeiten oft weniger Fett und reizen den Magen-Darm-Trakt weniger.
Lesetipp: Verbotene Lebensmittel bei Bauchspeicheldrüsenentzündung
Obst und Gemüse dünsten bei Bauchspeicheldrüsenentzündung
Viele Menschen mit Bauchspeicheldrüsenentzündung vertragen gegartes Obst und Gemüse besser als Rohkost. Durch das Kochen werden Ballaststoffe oft bekömmlicher. Gut geeignet sind zum Beispiel gedünstete Karotten oder Zucchini. Auch Obst wie Äpfel wird häufig besser vertragen, wenn es gekocht oder zumindest geschält gegessen wird.
Ausreichende Vitaminzufuhr bei Bauchspeicheldrüsenentzündung
Entzündete Bauchspeicheldrüse: Kräuter statt scharfer Würze
Milde Kräuter und sanfte Gewürze sind oft bekömmlicher als sehr scharfe Speisen. Petersilie, Dill, Basilikum oder Schnittlauch geben Gerichten Geschmack, ohne den Verdauungstrakt unnötig zu reizen. Sehr scharfe Gewürze wie Chili oder Cayennepfeffer können Beschwerden dagegen verstärken.
Lesetipp: 10 Lebensmittel, die der Bauchspeicheldrüse guttun
Pankreatitis: Mehrere kleine Portionen statt großer Mahlzeiten
Mehrere kleine Portionen sind häufig leichter verdaulich als wenige große Mahlzeiten. So muss die Bauchspeicheldrüse nicht auf einmal große Mengen Verdauungsenzyme bereitstellen. Viele Fachleute empfehlen deshalb, lieber fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen.
Entzündete Bauchspeicheldrüse: Lauwarme Speisen bevorzugen
Sehr heiße oder eiskalte Speisen und Getränke können den Verdauungstrakt bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung zusätzlich reizen. Lauwarme Mahlzeiten werden oft als angenehmer empfunden und sind für viele Betroffene besser verträglich. Das gilt auch für Getränke.
Kaffee bei Bauchspeicheldrüsenentzündung: Mild und in kleinen Mengen
Ob Kaffee gut vertragen wird, ist individuell unterschiedlich. Manche Menschen reagieren empfindlich, weil Kaffee die Bildung von Magensäure und Verdauungssäften anregen kann. Oft hilft es bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung, den Kaffee zunächst wegzulassen. Anschließend kann er in Maßen wieder eingeführt werden. Säurearmer und weniger starker Kaffee ist oft verträglicher.
Lesetipp: Mögliche Ursachen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung
Viel trinken bei entzündeter Bauchspeicheldrüse
Durch Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall oder Appetitlosigkeit verliert der Körper bei einer Pankreatitis oft viel Flüssigkeit. Ausreichend Flüssigkeit ist daher besonders wichtig. Stilles Wasser oder milde Kräutertees werden dabei meist besser vertragen als kohlensäurehaltige Getränke, denn Kohlensäure kann Blähungen und Völlegefühl fördern. Auf Alkohol sollte bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung grundsätzlich verzichtet werden.
Leicht verdauliche Kohlenhydrate essen bei Pankreatitis
Die Bauchspeicheldrüse produziert nicht nur Verdauungsenzyme, sondern auch Insulin zur Blutzuckerregulation. Entzündungen können diese Funktion beeinträchtigen. Viele Menschen mit Bauchspeicheldrüsenentzündung vertragen leicht verdauliche Kohlenhydrate daher besser als sehr zuckerreiche Speisen. Gut geeignet sind zum Beispiel Kartoffeln, Reis, Haferflocken oder Bananen. Sie liefern Energie, ohne den Stoffwechsel unnötig zu belasten.
Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) kann starke Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl oder Verdauungsprobleme verursachen. Wichtig ist die richtige Ernährung: Sie kann helfen, die Bauchspeicheldrüse zu entlasten und den Verdauungstrakt zu schonen.
Welche Ernährung bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung häufig gut vertragen wird und worauf Betroffene achten sollten, zeigt diese Galerie.
Hinweis: Welche Lebensmittel gut vertragen werden, kann individuell unterschiedlich sein. Einige Betroffene benötigen zudem zusätzlich Vitaminpräparate oder spezielle Enzyme. Eine ärztliche Absprache ist daher immer wichtig.
- Online-Informationen des Universtitätsspitals Zürich: Bauchspeicheldrüsenentzündung Therapie: https://www.usz.ch/fachbereich/gastroenterologie-und-hepatologie/angebot/bauchspeicheldruesenentzuendung-therapie/ (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET): Pankreatitis: Leichte Kost für die Bauchspeicheldrüse: https://fet-ev.eu/pankreatitis-ernaehrungstherapie/ (Abruf: 05/2026)
- Online-Informationen des Instituts für Ernährungsinformation: Pankreatitis: https://ernaehrung.de/tipps/pankreatitis/ (Abruf: 05/2026)
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