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Blutabnahme bei schwachen Venen

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  • Blutabnahme bei schwachen Venen

    Ich bin z.z.stationär als Patient der Psychiatrie zur Medikamenten Umstellung weil mein jetziges Medi wahrscheinlich eine Thrombose verursacht hat. Ich habe sehr schwache Venen, nehme täglich Falithrom und werde alle zwei Tage mit Blutabnahme gequält. Meistens sehr erfolglos, das heißt mindestens fünf bis 10 Versuche über den ganzen Tag verteilt. Wasser trinken, Kaffee trinken, Treppe laufen, heiße armbäder helfen sehr selten. Einen quiektest lehnen die Ärzte ab weil sie der Meinung sind, dieser Wert ist ungenau. Kennt jemand eine Methode um dieser Folter zu entgehen und wie mir das Blut abnehmen erleichtert werden kann?


  • Re: Blutabnahme bei schwachen Venen

    Hallo,

    möglicherweise haben Sie einen Vitamin-D-Mangel (dieser ist ohnehin sehr häufig). Der deutsche Allgemeinmediziner Dr.med. R. von Helden weist in seinem Buch darauf hin, daß er oft erlebt habe, daß "schlechte Venen" (Blutabnahme kaum möglich) durch Vitamin-D-Therapie (beherzte Anhebung des Serumspiegels, Laborwert 25-OH-D) besser wurden, so daß die Blutentnahme wieder möglich war. Der Effekt hängt wohl u.a. mit einer "Entkrampfung" der Venenmuskulatur zusammen. Die Notwendigkeit des Vit. D für eine normale Muskelfunktion ist schon länger bekannt:

    http://www.bechterew.de/?id=3699
    http://www.gaertner-servatius.de/spe...n-d-mangel.php
    http://www.dr-gahlen.de/vitamin-d.htm
    http://www.labor-enders.de/446.html

    Ebenfalls wichtig für die Muskeln ist eine gute Magnesium-Versorgung.

    Ich kann die Passage aus dem genannten Buch jetzt nicht direkt zitieren, da ich es verliehen habe (an meinen Zahnarzt ;-) . Trotz des etwas reißerisch geratenen Titels empfehle ich es recht gerne: "Gesund in sieben Tagen - Erfolge der Vitamin-D-Therapie".

    Nach Messung des 25-OH-D-Spiegels kann dieser mit einem hochdosierten Präparat (etwa Dekristol 20000) innerhalb von 1 bis 2 Wochen gezielt auf ein gesundes Niveau angehoben werden. Falls Ihnen niemand ein solches Präparat verordnen möchte (ist rezeptpflichtig) oder die Messung des Blutwerts nicht möglich ist, können Sie auch ein rezeptfreies Präparat mit 1.000 IE Vitamin D3 pro Tablette verwenden (z.B. Vigantoletten). Davon sollten Sie dann mehrere Wochen lang wenigstens 2 bis 3 Tabletten pro Tag nehmen (je eine zum Essen). 4.000 bis 6.000 IE pro Tag sind in der Regel auch völlig unproblematisch, von einer Überdosierung ist man damit als Erwachsener noch weit entfernt.
    (Allgemein: je höher das Körpergewicht, desto mehr Vit. D wird benötigt. Auch bei Einnahme bestimmter Medikamente (u.a. Corticoide, Carbamazepin, Phenytoin) ist der Vit.-D-Bedarf erhöht.)

    Gute Wünsche,
    thomas

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    • Tutnix
      Tutnix kommentierte
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      Recht herzlichen Dank, für diese Information, sie erscheint mir logisch nachvollziehbar. Leider finde ich hier kein Gehör und muss mich weiter quälen lassen. Trotzdem werde ich auf jeden Fall versuchen mit Vitamin d und auch Magnesium meine jetzige Situation zu verbessern. Die Buchempfehlung wird ins Auge gefasst.

    • Tutnix
      Tutnix kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Im Juli 2013 hatte ich eine Thrombose im linken Unterschenkel, ich bekam Kompressionstrümpfe und xarelto. Wegen einer scheinbaren Unverträglichkeit (Atemnot bei Belastung, schwere Beine und sehr starke Gelenkschmerzen) wurde auf Falithrom umgestellt. Wie lange muss ich das Falithrom jetzt noch einnehmen? Woran erkenne ich eine Heilung der Thrombose?

    • Gast-Profilbild
      Gast kommentierte
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      Hallo Tutnix,
      die beiden zuletzt gestellten Fragen kann ich Ihnen nicht beantworten. - Eine Verbesserung Ihrer Vitamin-D-Versorgung wäre vor allem als gesundheitliche "Basismaßnahme" zu verstehen. Inwieweit sich Ihre Armvenen - oder sonstige spezifische Probleme - dadurch bessern lassen, bleibt letztlich abzuwarten.

      In Drogeriemärkten (usw.) gibt es Vitamin-D-Präparate, die oft nur 5 oder 10 µg Vitamin D3 pro Tablette enthalten. Für einen Erwachsenen ist das eine im Grunde lächerlich geringe Tagesdosis, die auf überholten Lehrmeinungen beruht. -- Präparate ab 25 µg ( = 1000 IE) sind in Deutschland apothekenpflichtig.

      Wie Sie vielleicht schon gelesen haben, kann der Mensch das Vit. D in der Haut selbst bilden. Dazu ist jedoch eine, nicht zu schwache, UVB-Bestrahlung (Sonne) nötig. In Deutschland funktioniert das nur in den Sommermonaten, wenn die Sonne nicht so tief steht. Viele Leute haben aber auch Ende September noch keinen guten Vitamin-D-Status, z.B. weil sie sich überwiegend in Gebäuden aufhalten oder aus Traditionsgründen auf möglichst vollständige Verhüllung des Körpers achten (Migranten...)

      Gute Wünsche, th.

  • Re: Blutabnahme bei schwachen Venen

    Hallo, ich würde Ihnen empfhelen, die Hände/ Unterarme 10 min vor Blutabnahme in warmes Wasser zu legen oder zu halten, da sich durch die Wärme die Venen ausdehnen und so Blutabnnehmen erleichtet wird.

    Mfg Dr. Siegers

    Kommentar


    • Tutnix
      Tutnix kommentierte
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      Vielen Dank für ihren Interessanten Vorschlag, leider funktioniert er bei mir auch nicht. Aber ich werde es trotzdem weiter probieren.