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SE + Schwermetalle

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  • SE + Schwermetalle

    Nachdem ich heute erstmals einen Hautarzt aufgesucht habe, um mir meinen Verdacht (Seborrhoisches Ekzem im Gesichtsbereich) bestätigen zu lassen, möchte ich die Behandlung schildern.

    In erster Linie sprach der Hausarzt davon, dass er feststellen möchte, ob Schwermetalle in meinem Körper sind. Meine Frage, ob er es nicht mit Ketoconazol bejahte er zwar (und verschrieb es mir) - dennoch verfolgte er in erster Linie die Schwermetalltheorie. Erst meine Bitte, es zuerst mit Ketaconazol (Fungoral) zu versuchen, brachte ihn (vorerst) von der dazu notwendigen - in Öst. nicht von der Krankenkasse bezahlten - neuartigen Harnuntersuchung (~ 60 ?) ab.

    Meine Frage daher: hat damit wer Erfahrungen. Ist es nicht eigenartig, dass die konventionelle Therapie eher beiseite geschoben wurde und ein Zusammenhang mit Schwermetallen hergestellt wurde?

    Ist diese Verknüpfung Schwermetalle-SE nicht eher eine vage Vermutung als wissenschaftlich gängige Meinung? Sollte ich es meinem Arzt sagen (als Laie), dass ich seiner Behandlungsmethode eher ablehnend gegenüberstehe. (Übrigens zahlt auch Krankenkasse diese Diagnoseform nicht).

    Herzlichen Dank für Ratschläge.


  • RE: SE + Schwermetalle


    Es sind halt auch immer mehr Ärzte auf dem Eso-Ego-Öko-Alternativtrip. Wie Du schon richtig erkannt hast, des Geldes wegen.
    Alternativ zu Schwermetall kann man noch:
    -Impfungen ausleiten oder homöopathische Nosoden geben
    - Familienaufstellungen machen (Du hast in Deiner Kindheit Deinem Vater nicht gehorcht, und kannst Dir deswegen nicht mehr ins Gesicht sehen)
    - Den Säure Base Haushalt des Körpers regulieren. Natürlich mit speziellen Diätprodukten.
    - Eine Elektrosmogmessung im Hause machen, wahlweise mit Geräten, die ganz doll quietschen oder klassisch mit der Wünschelrute.
    ...

    Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
    Wenn wirklich etwas dahinter sein sollte, kann ein kundiger Arzt das auch erklären, wenn in der Erklärung dann wieder die typische Alternativmedizinkampfrethorik fällt ist der Fall klar.

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    • RE: SE + Schwermetalle


      Hallo
      Erwiesen ist, dass Schuppenflechte (bei anderen Hautkrankheiten weiss ich nicht wieweit es erwiesen ist) eine Störung des Immunsystems ist. Das genauere warum ist jedoch noch unbekannt.
      Es gibt einige Hinweise, wenn auch noch keine eindeutigen Beweise, dass Schwermetalle insbesondere Quecksilber einen wesentlichen Einflus darauf hat. Es gibt jedoch auch keinen einzigen Beweis, dass dies nicht so ist. Aber die allermeisten Ärzte sagen nicht 100%ig wissenschaftlich bewiesen, also hilft es nicht. Ich hingegen sage, solange es keine Gegenbeweise gibt, könnte es zumindest helfen und schaue bis zur entgültigen Wissenschaftlichen Erklärung was stimmt, auf die Erfahrungen.
      Was spricht für Quecksilber Hg:
      1. Erfahrungen, dass viele oder sogar die meisten einen erhöhte Hg Belastung haben.
      2. Das gegen 80 bis 90% der Betroffenen ein übermässiges Pilzwachstum haben, welches von Hg gefördert wird
      (weshalb ich Dir auch dringend zu einer entsprechenden Untersuchung rate, insbesondere wenn dein Stuhlgang nicht schön geformt und weich ist, oder Du oft verstopft bist)
      3. Das gewisse Diäten oft helfen. Diäten helfen aber nur, wenn man eine unverträglichkeit auf gewisse Lebensmittel hat. Diese unverträglichkeiten kann man aber nur haben wen der darm durchlässig ist 8zB wegen des Pilzes) und/oder gewisse Enzyme nicht richtig produziert werden (zb wegen des Hg's)

      Würde den Test machen lassen. Wenn Du eine übermässige Belastung hast, dann wird Dir mittelfristig die Ausleitung gesundheitlich helfen und wahrscheinlich auch betreffend den Hautprioblemen. Und vergiss nicht den Pilz zu prüfen

      Gruss
      Beat

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      • RE: SE + Schwermetalle


        Hallo Beat,

        es geht in der Frage nicht einmal um Schuppenflechte (!)und selbst da wäre die empfohlene teure Untersuchung als erste Maßnahme sehr, sehr fragwürdig.

        Mit freundlichen Grüßen,
        T. Wündrich

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        • RE: SE + Schwermetalle


          Hallo der_eine,

          Dies ist ein Schuppenflechteforum.

          Informationen zur seborrhoischen Dermatitis:

          http://m-ww.de/krankheiten/kinderkra...hes_ekzem.html

          Dennoch ist Skepsis gegenüber solchen nicht etablierten, dafür aber teuren Verfahren - noch dazu gleich zu Beginn einer ärztlichen Behandlung - sicher angebracht. Im Zweifel einfach zu einem anderen Dermatologen gehen und eine zweite Meinung einholen.

          Mit freundlichen Grüßen und gute Besserung,
          T. Wündrich

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          • RE: SE + Schwermetalle


            Richtig, zusammenhänge sind da auch noch nicht erwiesen, aber es gibt anzeichen dass es auch da zutrifft.

            Ausserdem ist es durchaus nicht eine teure Massnahme. Ein Provokatiostest mittels Urin kostet so um die 150€.

            Durchaus nicht fragwürdig also

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