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Mit den Nerven am Ende

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  • Mit den Nerven am Ende

    Hallo lieber Experte,

    ich leide seit ich denke an (seit meinem 3.Lebensjahr) an Ängsten.
    Es hat harmlos angefangen bis zur Schwangerschaft mit meinem ersten Kind.
    Ich hatte Panik das was passiert,etc.
    Vor 5 Jahren hat meine Mutter dann Brustkrebs bekommen, die Ängste die ich durchgestanden habe kann man nicht beschreiben und ich weiß nicht, wie ich das geschafft habe.
    Meiner Mutter geht es heute gut.
    Vor 2 Jahren war ich mit meinem 3. Kind schwanger, ich hatte von Anfang an Panik vor einer Fehlgeburt. 11 Wochen später ist es passiert.

    Kurze Zeit später hatte ich schmerzen in der Brust, bekam wegen der Angst eine Mammographie, alles gut.

    Vor 8 Wochen hatte ich Panik vor Bauchspeicheldrüsenkrebs, laut Ultraschall war aber alles ok.
    Ich hatte zu der Zeit sehr viel Stress und starke HWS Probleme.

    Vor 4 Wochen fing es dann an mit brennen, Stechen und Jucken am After.
    Mein erster Gedanke, bestimmt blutet es bald.
    Ein paar Tage später war es dann so.
    Ich denke an Hämorrioden aber eigentlich doch noch mehr an Darmkrebs weil ich danach auch schmerzen im Unterbauch hatte, ein ständiges Stechen und ziehen wie bei der Mens, bis heute.

    Nun wird es von Tag zu Tag schlimmer, meine Panikattaken ziehen sich über den ganzen Tag. Ich bin am Rande des Wahnsinns.

    Eine Untersuchung habe ich erst Anfang Januar. Aber auch vor der Diagnose panische Angst, das ich am liebsten gar nicht gehen würde.

    Nun habe ich seit 3 Tagen auch noch einen vermehrten Harndrang.
    Ich habe gelesen das das auch von der Psyche kommen kann.

    Stimmt das?


  • Re: Mit den Nerven am Ende

    Ja, das kann auch sehr gut von der Psyche kommen.
    Hast du schon mal über eine Psychotherapie nachgedacht?

    Kommentar


    • Re: Mit den Nerven am Ende

      Ja, sollte im Januar bei der Darmuntersuchung alles ok sein, das heißt, kein Krebs, alles andere wäre für mich halb so schlimm, mache ich eine Therapie. So möchte ich nicht weiter leben.
      Stimmt es, das psychische Verstimmungen auch von einem Reizdarm kommen können?

      Kommentar


      • Re: Mit den Nerven am Ende

        Ja das stimmt, bei dir hört es sich aber an als wäre die psychische Ursache zuerst da gewesen.

        Du solltest schon jetzt Termine bei Psychotherapeuten machen, die Wartezeiten sind ziemlich lang und wieder absagen kann man immer.

        Kommentar



        • Re: Mit den Nerven am Ende

          Ja das psychische habe ich schon seit ich denken kann.
          Es war als Teenie mal in Behandlung, das war aber kein Psychiater, kann mich nicht mehr genau erinnern. Ich weiß nur das ich da komplett alleine hin gegangen bin und habe mir Termine gemacht etc.
          Meine Eltern wussten zwar das ich hingehe, haben sich da aber nie drum gekümmert. Es war auch alles kostenlos.
          Da hatte ich damals eine Art Schizophrenie, mir wurde aber geholfen von denen. Ich kann mich leider nicht mehr allzugut dran erinnern, das müsste jetzt 20 Jahre her sein.

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          • Re: Mit den Nerven am Ende

            Ein Psychiater macht auch keine Psychotherapie, es sei denn er ist auch Arzt für Psychotherapie.
            Du solltest nach "Psychologischen Psychotherapeuten" schauen, wenn es so schlimm ist dass Medikamente zur Überbrückung ratsam sind, dann wäre der Psychiater der richtige.

            Vielleicht war das ein Schulpsychologe?
            Ich denke nicht dass es etwas wie eine Schizophrenie war, dann wären sicher noch andere Therapien dazu gekommen.
            Vielleicht eher Angst die an der Grenze zum Wahn war?

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            • Re: Mit den Nerven am Ende

              Ok da schaue ich das ich so jemanden finde.
              Vielen Dank


              Nein mir der Schule hatte er nichts zu tun, ich glaube das war die Caritas.
              Denke auch das es evtl ein Psychologe gewesen sein konnte.

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              • Re: Mit den Nerven am Ende

                "Stimmt es, das psychische Verstimmungen auch von einem Reizdarm kommen können?"

                Das kann sein.

                Aber häufig ist es umgekehrt, dass nämlich psychische Anspannung die Darmmotilität beschleunigt und so Reizdarmsymptomatik entsteht.

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