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Brustschmerzen

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  • Brustschmerzen

    Hallo zusammen,

    bei Einnahme von Hormonen zur Prostatakrebsbehandlung sind extreme Brustschmerzen (und Vergrößerung) aufgetreten.
    Nun habe ich die Pillen schon zwei Monate abgesetzt, aber die Symptome sind geblieben.
    Hat jemand ERfahrung, ob und wann das wieder zurückgeht?
    Danke für Nachricht!


  • Re: Brustschmerzen


    Hallo,

    bei mir ist die Brustempfindlichkeit überhaupt erst nach dem Absezen der Antiandrogene (Casodex-Bicalutamid) aufgetreten und nach einiger Zeit von alleine wieder verschwunden.

    Wann, das kann ich nicht mehr genau sagen, es ist immerhin 10 Jahre her.

    Gruß

    Hansjörg Burger

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    • Re: Brustschmerzen


      Wie Herr Burger berichtet, sind die Brustschmerzen durch die Hormontherapie nicht unüblich. Nach Absetzen der Medikation geht diese -bei kurzer Einnahme- meistens wieder weg. Sollte die Medikation länger eingenommen werden, so sollte vor Beginn der Hormontherapie eine Bestrahlung der Brustdrüse erfolgen.

      Kommentar


      • Re: Brustschmerzen - verhärtete Stellen


        Hallo Herr Dr. Kahmann,

        habe ebenfalls nach 3-monatiger Einnahme Bicalutamid (150 mg) Brustschmerzen, die mich nachts oft nicht schlafen lassen.
        Der Chirurg hat div. Knoten und Verhärtungen festgestellt (Ultraschall) meinte aber, das sei nicht weiter schlimm, mit den Schmerzen müsste ich leben.
        Ich stelle aber bei der Selbstuntersuchung bei Druckanwendung lokal schmerzende Stellen fest.
        Mein Urologe hatte mich Anfang Dezember zur 3-maligen Bestrahlung der Brustdrüse geschickt - Schmerzen sind eher stärker geworden.
        Im Wartezimmer der Radiologie fand ich das Mitteilungsblatt 03 der Sachsen-Anhaltinischen Krebsgesellschaft. In einem Artikel "Brustkrebs beim Mann" von CA Dr. med. Tilmann Lantzsch las ich, dass eine Ursache eben auch die Hormontherapie nach Prostatakarzinomerkrankung sein kann.
        Vor der Bicalutamid-Therapie habe ich 6 Spritzen Profact Depot bekommen, (keinerlei Brustbeschwerden) daraufhin PSA kleiner 0,03 und nach ca. 1,5 Jahren wieder Anstig auf 3,2 und deswegen Bicalutamid. Bei der letzten Kontrolluntersuchung war der Wert auf 1,0 gesunken.

        Meine Frage: Empfindlichkeit der Brustdrüsen und lokale Schmerzen, sind das unbedenkliche Begleiterscheinungen?

        Vielen Dank für Ihren Rat.

        wohlan

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        • Re: Brustschmerzen - verhärtete Stellen


          Die Schmerzen in der Brust sind leider gerade eine Nebenwirkung der Bicalutamid Therapie. Der Urologe hat mit der Bestrahlung der Brust zunächst gemacht, was zur Vermeidung der Schwellung und der Schmerzen der Brustdrüse empfohlen wird. Dennoch sind die Beschwerden bei Ihnen aufgetreten.
          Brustkrebs beim Mann ist sehr selten und dann auch meistens nicht schmerzhaft. Sie haben ja bereits einen Chirurgen aufgesucht, um die Brustdrüse untersuchen zu lassen. Dieser kam auch zum Schluss, dass die Ursache für Ihre Beschwerden kein Brustkrebs ist. Insofern erscheinen die Beschwerden in der Tat von der Hormonbehandlung zu stammen. Absetzen der des Bicalutamid wäre eine Option, dann müsste über eine andere Form der Hormonmanipulation nachgedacht werden, Sie verlieren dann aber die derzeitig funktionierende Option der Behandlung, da der PSA auf das Bicalutamid ja reagiert hat. Ggf. kann man doch operativ die Brustdrüsenschwellung beseitigen. Vielleicht sprechen Sie darüber nochmals mit dem Chirurgen.

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          • Re: Brustschmerzen - verhärtete Stellen


            Danke für die hilfreiche Antwort.
            wohlan

            Kommentar