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Pornos

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  • Pornos

    Ich weiß das Thema wird immer mal wieder hier diskutiert, aber ich verstehe es wirklich nicht, warum mein Mann manchmal diese schaut. Laut seiner Aussage, haben wir wundervollen Sex, der sehr befriedigend für ihn ist. Er hat den besten Sex seines Lebens mit mir. Er braucht auch keine Selbstbefriedigung mehr, sagt er. Wir haben regelmäßig Geschlechtsverkehr. Wenn ich aber dann den nächsten Tag auf dem PC sehe, dass er sich Pornos sucht und anschaut, verstehe ich das nicht ganz. Ich habe aber auch schon überlegt, ob er sich die nur anschaut, um etwas für uns zu gewinnen, etwas zu lernen, was er anwenden kann bei uns. Es sind meistens Lesbenfilme. Da ich nicht so leicht zum Höhepunkt zu bringen bin, benutzen wir immer einen Vibrator. Wir haben unseren Sex damit gefunden. Aber er wünscht sich das auch mal anders ohne Hilfsmittel. Bei seiner Exfrau hat das immer so geklappt. Aber das ist doch wohl eher die Ausnahme oder? Bei der reinen Penetration zu kommen? Würde mich über Austausch mit euch freuen


  • Re: Pornos


    Hi Tamara,

    natürlich kann es sein das er sich damit Anregungen für euch holt, aber das muss nicht der Grund sein.

    Er wird seine Fantasie befriedigen. Jeder hat ja so seine Fantasien und die haben rein gar nichts mit der Beziehung zu tun. Meist geht es um Dinge die vollkommen unrealistisch sind und die der oder diejenige auch niemals ausleben wollte, also Fantasien die eine Partnerin oder sonst ein reales Wesen gar nicht erfüllen könnte und somit sind diese Aktivitäten auch außerhalb jeder Wertung die die Beziehung angehen würde, das hat meist rein gar nichts miteinander zu tun.

    Frauen haben oft ihre Fantasien im Kopf und brauchen dazu keine Filmchen, bei Männern ist das anders, sie brauchen das Visuelle um sich ihrem Kopfkino hingeben zu können. Er braucht das um seine Fantasien greifbarer zu machen, das hinterlässt dann bei der Frau den Eindruck das mit der Beziehung etwas nicht stimmt, denn sie braucht so etwas ja nicht und behält ihre Träume für sich, während er Filmchen schaut und dadurch seine Partnerin einen Blick in seine Fantasie werfen lässt. Das ist nicht gewollt, es geht ja nicht anders und eine aufmerksame Partnerin bekommt das natürlich mit. Es ist aber nicht höher zu bewerten als die Fantasiewelt der Frau, auch wenn sie einen etwas anderen Inhalt hat, oft wird da aber auch von hartem und sogar gewalttätigen Sex geträumt, in der Realität wäre es aber trotzdem nicht gewollt und sogar traumatisch.

    Du solltest das einfach hinnehmen und ihn schauen lassen.
    Ich würde auch nicht weiter nachfragen warum er das schaut, es ist für viele Männer sehr intim und nichts das sie mit der Partnerin teilen wollen, oder gar peinlich und über solche Fantasien zu reden ist für sie oft noch schwerer als über ihre Gefühle. So kommt es notgedrungen zu unangenehmen Situationen, schlechtem Gewissen oder gar einer Suche nach Problemen wo doch gar keine da sind, aber durchaus entstehen können wenn zu viel darauf herumgeritten wird.

    Wenn du selber solchen Filmen gegenüber aufgeschlossen bist könntest du fragen ob ihr nicht mal gemeinsam einen anschauen wollt, es darf dich aber auch nicht verletzen wenn er ablehnt, da es für viele nun mal sehr privat ist. Es wird auch gerne aus der Beziehung herausgelassen um, nicht zuletzt, die Partnerin zu schonen da Mann oft weiß wie sie reagieren würde wenn er offen darüber spricht und es schwer für ihn wird sie davon zu überzeugen das es nichts mit seiner Liebe zu ihr zu tun hat.
    Übrigens denke ich das etliche Männer Fantasien von Leben haben, zwei Frauenkörper und Mann im Kopfkino mittendrin, da ist deiner sicher kein Einzelfall.

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    • Re: Pornos


      Hallo Tamara,

      das Thema Pornos hat Tired schon ausreichend beleuchtet, ich will daher auf Ihre Fage eingehen:

      " Aber das ist doch wohl eher die Ausnahme oder? Bei der reinen Penetration zu kommen? "

      Es gibt reifere Frauen mit einer hohen Libido, denen reicht die Penetration, sie kommen sogar ohne Vorspiel zum Orgasmus.
      I.d.R. ist die vaginale Erregbarkeit von der Anatomie abhängig, die individuell sehr verschieden ist. Je näher die Klitoris am vaginalen Eingang ist, desto höher ist ihre Beteiligung beim Koitus.
      Trotzdem ist genau genommen jeder Orgasmus auch ein klitoridaler, denn die Klitoris mit ihren etwa 8000 Sensibilitätsrezeptoren zieht mit bis zu 9 cm langen Ausläufern um den Scheideneingang herum.
      Ein vaginaler Orgasmus gelingt am ehesten, wenn die Frau vorher einen klitoridalen Orgasmus (am besten mehrere) hatte und hoch erregt ist.
      Ganz fatal ist aber eine Orgasmus-Fixierung. Sie bremst ihn oft geradezu aus und verkennt, dass viele Frauen auch ohne Höhepunkt eine beglückende Sexualität haben.

      Beste Grüße

      Dr. Riecke

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      • Re: Pornos


        "dass viele Frauen auch ohne Höhepunkt eine beglückende Sexualität haben": das halte ich für eine bequeme Ausrede. Auf der einen Seite für die Frauen, da sie sonst befürchten, den Mann nicht halten zu können, auf der anderen Seite für die Männer, da sie dann nichts ändern müssen.
        Auf Dauer ist das nicht befriedigend!

        Außerdem kann es nichts mit "Reife" der Frau zu tun haben, wenn es dann doch mit der Anatomie zu tun hat. Zum Teil auch eine bequeme Ausrede, übrigens. Nach dem Motto: Du bist halt unreif.

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        • Re: Pornos


          Hallo Tamara,

          ich frage mich ebenso wie du auch, warum Männer so Brüste- und Vagina - fixiert sind, dass sie sich andauernd diese Nahaufnahmen in Pornos anschauen müssen und davon so ausgesprochen fasziniert zu sein scheinen, wesentlich mehr als Frauen.

          Mein Mann schaut sich auch Fotos an von Frauen unten unbekleidet in Nahaufnahme an und sammelt diese auch auf seinem Rechner. Auch hat er Lieblingsmodels.

          Als ich ein Mal meinen Mann in einem Zustand gefragt habe wo er zu viel getrunken hat was er daran so toll findet (Ich weiß, diesen Zustand auszunutzen, das war gemein von mir...), da meinte er besoffen wie er war tatsächlich und wörtlich:"Ich will auch Babys kriegen."


          Mein Eindruck ist, dass wir als Frauen aus uns selbst heraus die Fähigkeit haben Leben zu gebären und dieses durch unseren Leib hinzu auch noch nähren können. Frauen schaffen Leben durch ihren Körper, ihrer Sexualität. Wir sind es welche das Baby austragen, gebären und durch unsere Brüste nähren. Männer spielen bei diesem Prozess die Rolle des Samenspenders und sobald daraus im Schoss der Frau Leben wächst und daraus zur Welt kommt fühlen sie sich im Grunde davon ausgeschlossen.

          Viele Männer wollen heute dabei sein bei der Geburt, sie wollen dabei sein - als Zuschauer - in dem Augenblick wo neues Leben aus dem weiblichen Leib entsteht. Sie wollen dabei sein, und mache fallen nicht selten dabei in Ohnmacht, weil sie mit der Situation überfordert sind.


          Deswegen glaube ich, dass in vielen Männern tief in ihnen die Sehnsucht besteht das Wissen zu ergründen welches in jeder Zelle unseres weiblichen Körpers gespeichert ist.

          Sie wollen vielleicht etwas unbewusst erkennen, erfahren und besitzen was sie biologisch nie erfahren können, schwanger sein, ein Leben austragen, dieses gebärrn, stillen und nähren.

          Entsprechend vermute ich, dass die Faszination für die weiblichen Geschlechtsmerkmale einer Frau weswegen Männer immer diese Visualisation brauchen daraus resultiert, dass ein Mann unbewusst spürt, dass er von der sexuellen Schöpfungskraft dem Schoß und den Brüsten einer Frau abhängig ist.

          Man sieht gerade an Pornos wie abhängig und bedürftig Männer von Frauen eigentlich sind. Diese Bedürftigkeit und Abhängigkeit schlägt sich auch nicht selten in Hass und Vernichtungsdrang gegenüber Frauen um.

          In diesem Sinne vermute ich, dass Frauen da sehr viel Macht haben. Eine Macht welche uns Frauen im Einzelnen vielleicht gar nicht so bewusst ist.

          Viele Grüße, Ella

          Kommentar


          • Re: Pornos


            " Nach dem Motto: Du bist halt unreif."

            Das wird tatsächlich von Männern gelegentlich als Vorwurf verwendet. Die sind dann aber über die wesentlichen Modalitäten der weiblichen Sexualität zu wenig informiert.

            Man muss wissen, dass die weibliche Sexualität zur ihrer vollen Entwicklung einer sogenannten Konditionierung bedarf. D.h. eine ganze Reihe von positiven sexuellen Erlebnissen gestaltet so etwas wie ein bedingt reflektorisches Geschehen, der Körper "lernt" quasi den positiven Ablauf der neurophysiologischen Vorgänge bis das Optimum erreicht ist. Dieser Vorgang dauert oft viele Jahre, so dass eine positiv konditionierte Frau den Höhepunkt ihrer sexuellen Erregbarkeit oft erst zwischen dem 32. und 35. Lj erreicht.
            Das versteht man sexologisch unter einer reifen Frau.

            Kommentar


            • Re: Pornos


              [quote xxxTamaraxxx]Würde mich über Austausch mit euch freuen[/quote]

              Austausch?

              Kommentar



              • Re: Pornos


                :-)))))))) Köstlich!

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                • Re: Pornos


                  Entschuldigt, ich war lange nicht online.

                  Herr Dr. Riecke: das ist sehr interessant. Ich bin 36 J. und habe jetzt erst eine erfüllende Sexualität. Vielleicht liegt es aber auch an dem Partner. Wir sind "erst" seit 3 Jahren zusammen. Aber bei uns stimmt alles, ich war noch nie so glücklich und befriedigt. Mit meinem Exmann war ich über 10 Jahre zusammen und da war es nie so.

                  Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich nicht hormonell verhüte, habe ich mehr Lust und komme auch besser zum Höhepunkt. Aber dann möchte ich auch öfter als mein Mann. Wir haben jetzt eine gute, für uns beide beglückende Frequenz gefunden, mit Pille als Verhütung.

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                  • Re: Pornos


                    Die eigentliche Frage war ja auch wegen dem Porno.

                    Ich gehe davon aus, dass man trotz Partnerschaft doch immer auch ein ganz eigenes privates Individuum ist.

                    Ich habe Träume, Fantasien, Gedankenentwürfe, Pläne , Meinungen, Ansichten, Betrachtungen und so weiter, die ich rein nur mit mir selber teile. Zusätzlich zur Partnerschaft existiert auch meine eigene Welt. Das wird wohl jeder haben, selbst das kleinste Baby, jeder, bestimmt auch du Tamara.
                    Das ist doch das normalste auf der Welt, dass man mit sich selber auch seinen Spaß hat und haben will, nicht nur geteilt mit anderen.
                    Ich zum Beispiel habe nie abgebrochen oder aufgehört mich selber zu befriedigen, auch wenn die beglückendste, befriedigendste Partnerschaft geboten war. Gerade dann habe ich mich sehr erotisch gefühlt und erst recht mittels eigenem Zutun dieses Gefühl aufrecht erhalten. Wer gerne kocht, der liebt Kochbücher und Rezepte. Wer gerne sexuell fühlt, der fühlt dieses Fühlen auch zwischendrin, wenn der Partner nicht da ist. Wer gerne kocht, denkt sich bestimmt gute Zutaten aus für das nächste Gericht.
                    Ich würde mich freuen, wenn ihr jeder für sich und zusammen ebenso erfüllt seid und happy. Das ist doch wunderbar, oder?

                    Kommentar



                    • Re: Pornos


                      Ich befriedige mich auch trotz dem erfüllenden Sex immer mal wieder selber zwischendurch. Weil ich einfach das Gefühl mag. Das geht dann auch immer viel schneller. Mein Mann weiß das auch und hat damit auch kein Problem.

                      Aber er weiß nicht, dass ich weiß, dass er sich immer neue Pornos und Bilder runterlädt. Ich glaube, das wär ihm unangenehm. Er sagte nämlich mal zu mir, er empfindet dabei nichts weiter, wenn er diese anschaut. Aber warum hat er denn unzählige auf seinem Rechner? Und er braucht keine Selbstbefriedigung zwischendurch, weil er mit unserem Sexleben völlig zufrieden ist. Widerspricht sich das nicht irgendwie alles?

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                      • Re: Pornos


                        Ja Phantasie ist Extrem Wichtig.
                        *selbst das kleinste Baby*
                        Kleine Geschickte... Zwar nicht sexuales, aber im rahmen der Phantasie.
                        Ich ging wie immer mit mein kleiner Sohn Spazieren... er war Ca 3 Jahre alt. Wir gehen aus dem Haus... Eine Mutter und Ihre Töchter auch Ca 4 ? 5 Jedenfalls Größe als mein Mini...
                        Angekommen auf der Gleiche Hör von den Beiden ( wir liefern in der Gegenrichtung) Streck mein Sohn seitlich sein Arm raus um die Lange Harre des Kleine Mädchen anzufassen... und so gleidete diese Lange Blonde Harren in seine Offene Hand... :-)
                        Ich schaute ein Bruch Sekunde die Situation an, Mein Sohn und alle andere Hatten diese Entzücktes Gesicht Ausdrücke... Das Mädchen fand Ihm anscheinend sehr nett. :-)) Ich Schaute mein Sohn Fragend an ... Er antwortete ... Sie war soooo Schön!
                        Zu Erstem Mal sah ich das "Rote" Bäckchen bekam...

                        Ab dieser Moment wusste ich .... Die Zukunft wird lustig!... :-)))

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                        • Re: Pornos


                          Du fragst Tamara, wie es bei den anderen ist mit dem Orgasmus.

                          Bei mir ist das irgendwie wie mit einem Stromkreis. Ich habe bemerkt, da gibt es einen "kleinen" Gefühlskreis, das ist der rein klitoriale Höhepunkt, der dauert kurz, ist zwar zufriedenstellend, aber nicht wirklich beglückend. Da bebt nichts nach, da fehlt diese Seligkeit, dieses Wonnigliche, dieses Wegfliegen und Abheben.

                          Gerade dann, wenn keine Hilfsmittel dazu gezogen werden, gerade dann, wenn durch nichts abgelenkt wird, wenn ich mich komplett in mich, in mir befinde, nur "Spürer" bin, nicht Handler, dann findet sich dieser "Schalter" an ehesten, der in den "großen" Stromkreis führt. Das setzt richtig tiefste Entspannung voraus, dann geht's. Sonst nicht.
                          Ich glaube, dass das zusammenhängt mit "Zusatzstoffen", die die Drüsen ausschütten im Körper. Dass das eine Art chemische Reaktion ist.
                          Vergleichbar mit "sich schrecken", da wird ja auch ein Cocktail von Botenstoffen und Hormonen etc. ausgeschüttet, aber, wenn man in einen tiefen Schock verfällt, dann kippt regelrecht diese Ausschüttung.
                          Kleiner Schreck, großer Schreck, "negativ", oder "positiv" wahrgenommen, das ist alles zusammen ja nichts anderes, als ein Reagieren des Gehirns auf Impulse, oder?

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                          • Re: Pornos


                            [quote xxxTamaraxxx]Widerspricht sich das nicht irgendwie alles?[/quote]

                            Nö, wenn man bedenkt in welcher Weise viele Partner auf Pornos und SB reagieren und welchen schmuddeligen Touch das Ganze in den Köpfen der Menschen hat, das was man vom Elternhaus zu Thema mitbekommt machts dann endgültig zu einer Peinlichkeit.

                            Ich denke er will dich nicht verletzen und Diskussionen aus dem Weg gehen, möglicherweise könnte er es dir auch gar nicht erklären da es für viele sehr schwierig ist solch reine Gefühlstaten zu erklären. Außerdem fällt dieses Thema auch irgendwo in die ganz private Intimsphäre, ist schlicht und einfach peinlich oder aber etwas das niemanden sonst etwas angeht, auch nicht den Partner.
                            Ich glaube nur sehr wenige Paare können damit auch absolut offen und unverklemmt umgehen, ungezwungen drüber reden und womöglich sogar gemeinsam ihren Nutzen draus ziehen. Die allermeisten sind aber doch noch sehr verklemmt und prüde, wenn es um solche Dinge geht.

                            >>> Er sagte nämlich mal zu mir, er empfindet dabei nichts weiter, wenn er diese anschaut.<<<

                            So ganz wird das wohl nicht stimmen und ich denke die oben genannten Gründe sind eine logische Erklärung für diese Aussage, selbst wenn er keine SB betreibt wird es ihm schon irgendetwas geben.
                            Wenn man sich das Lustzentrum im Gehirn als Sexualorgan vorstellt dann dürfte auch nur durch anschauen und die dazugehörigen Fantasien, irgendetwas in seinem Empfinden ausgelöst werden was ihm gefällt.
                            Das Problem zwischen Männern und Frauen ist auch, denke ich, das Frauen nicht so sehr auf optische Reize angewiesen sind. Ihnen reicht ihre Fantasie aus, Männer hingegen brauchen solche Eindrücke um ihrer Fantasie freien Lauf lassen zu können.
                            Frau denkt dann sie genügt ihm nicht, da er solche Möglichkeiten wie Pornos nutzt, aber eigentlich tut er nichts anderes als die Frau, nur das er dieses Hilfsmittel dazu braucht.
                            Ob nun die Frau sich Träumereien hingibt, oder Mann Filmchen und Bildchen schaut, im Ergebnis ist es doch so ziemlich das Gleiche.
                            Es werden Gefühle und Fantasien ausgelebt die vom Partner losgelöst sind, so gesehen auch nie von ihm erfüllt werden könnten und normalerweise auch niemals von anderen Personen außerhalb der Beziehung erfüllt werden können/müssen.
                            Es sind Dinge von denen man gerne Träumt und in diesen Fantasien auch die Kontrolle darüber hat, aber meist möchte das niemand im realen haben, wenn solch ein Angebot käme würden die meisten dankend ablehnen.
                            Deshalb kann ein Partner diese Fantasien auch nicht erfüllen, dazu müssten sie ausgelebt werden, was aber gar nicht so oft gewollt ist und der einzige der sie erfüllen kann ist die eigene Fantasie von der der Partner meist, zumindest ab einem gewissen Punkt, ausgeschlossen ist.

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                            • Re: Pornos


                              [quote xxxTamaraxxx]Ich befriedige mich auch trotz dem erfüllenden Sex immer mal wieder selber zwischendurch. Weil ich einfach das Gefühl mag. Das geht dann auch immer viel schneller. Mein Mann weiß das auch und hat damit auch kein Problem.

                              Aber er weiß nicht, dass ich weiß, dass er sich immer neue Pornos und Bilder runterlädt. Ich glaube, das wär ihm unangenehm. Er sagte nämlich mal zu mir, er empfindet dabei nichts weiter, wenn er diese anschaut. Aber warum hat er denn unzählige auf seinem Rechner? Und er braucht keine Selbstbefriedigung zwischendurch, weil er mit unserem Sexleben völlig zufrieden ist. Widerspricht sich das nicht irgendwie alles?[/quote]

                              Siehst du, du machst dir auch "eigene" Gedanken. "ER" schaut..was bedeutet das ...
                              Du "spinnst" dir selber darüber etwas zurecht. Wissen tust du nichts Konkretes. Sagen, fragen, tust du auch nicht.
                              Fragst du nicht, weil du die Antwort fürchtest Tamara?
                              Ja, mich macht das auch geil, natürlich. Schockt dich das, wenn er nicht nur wegen dir geil ist?
                              Er wird widersprechen, weil er dich nicht kränken will.
                              Er wird dementieren, dass er das für sich toll findet, dieses "Flüstern" in sich, dieses gedankliche Zelebrieren von Lustmomenten- klarerweise, weil du dich nicht mit ihm freust darüber, sondern eher verwirrt bist über seine schöne Eigenwelt.

                              Das wird mir nicht passieren, dass ich jemanden mein Innenleben zeige, der es nicht gerne anschaut mit mir, so denken sicher viele. Sobald sie merken, dass die Augenbrauen gehoben werden brechen sie ab mit Zeigen.
                              Meinen Freund habe ich diesbezüglich "erlöst". Er darf mir mittteilen, zu was er sich hingezogen fühlt. Ich nutze dieses "Wissen" und baue es ein in unsere gemeinsames Sexleben. Das tut ihr beide ja auch, der zusätzliche Einsatz des Vibrators wird sicherlich auch ihm fürchterlichen Spass bereiten. Vielleicht ist er in der Fantasie dabei eine zweite Frau?
                              Es kann wahnsinnig lustig sein, sich gegenseitig zu "outen". Probier es einmal. Du wirst nur gewinnen dabei. Dein Mann wird dich lieben dafür, dass du seine Welt spannend findest, wie er.
                              Über seine ureigenen Gefühle reden können, das ist, wie wenn man jemand den Schlüssel zu seinem Safe anvertraut.
                              Im gleichen "Lager", Wahrnehmungsbereich, wo die Lust ist, da befinden sich auch die Ängste. Das glaube ich. Vielleicht stimmt Herr Doktor Riecke mir da zu, weil er als Therapeut sicherlich Beides zugleich besprechen muss, wenn er über jemand genau Bescheid wissen möchte. Über die Ängste UND Freuden mit jemand offen reden dürfen, das ist ein Privileg, das man am ehesten mit wem teilt, der keine Braue hebt. Das ist sicher nicht ein Partner, der sich kränkt, oder verärgert ist, oder gar schockiert oder beschämt.
                              Entweder du schweigst weiter zu seinem Treiben Tamara, oder du besprichst das Thema so mit ihm, wie wenn dir ein Kind erzählt, mit welchen Vorhaben es einmal ins Leben geht.

                              Kommentar


                              • Re: Pornos


                                [quote Rintintin2]Ja Phantasie ist Extrem Wichtig.
                                *selbst das kleinste Baby*
                                Kleine Geschickte... Zwar nicht sexuales, aber im rahmen der Phantasie.
                                Ich ging wie immer mit mein kleiner Sohn Spazieren... er war Ca 3 Jahre alt. Wir gehen aus dem Haus... Eine Mutter und Ihre Töchter auch Ca 4 ? 5 Jedenfalls Größe als mein Mini...
                                Angekommen auf der Gleiche Hör von den Beiden ( wir liefern in der Gegenrichtung) Streck mein Sohn seitlich sein Arm raus um die Lange Harre des Kleine Mädchen anzufassen... und so gleidete diese Lange Blonde Harren in seine Offene Hand... :-)
                                Ich schaute ein Bruch Sekunde die Situation an, Mein Sohn und alle andere Hatten diese Entzücktes Gesicht Ausdrücke... Das Mädchen fand Ihm anscheinend sehr nett. :-)) Ich Schaute mein Sohn Fragend an ... Er antwortete ... Sie war soooo Schön!
                                Zu Erstem Mal sah ich das "Rote" Bäckchen bekam...

                                Ab dieser Moment wusste ich .... Die Zukunft wird lustig!... :-)))[/quote]

                                Ganz genau, da fängt man an, als Winzling schon wird vorbreitet für eine erfüllende Welt. Wenn die Orgamusfähigkeit nicht als Kleinkind schon angelegt wird, wann dann.
                                Rinnie, du hast sicher nie die natürliche Sinnlichkeit untergraben.
                                Wann wird einem dieses kindliche Entzücken eigentlich abgewöhnt? "Pfui, das tut man nicht", und schon bricht ein Hirngespinst, eine Nervenverflechtung, eine jahrelang gebaute feinste Struktur, in einem einzigen Moment ab mit Weiterbau.
                                Sinnlich verblödet, statt gefördert, wird man oft als Kind bereits, oder?

                                Kommentar


                                • Re: Pornos


                                  [quote Elektraa]
                                  Es kann wahnsinnig lustig sein, sich gegenseitig zu "outen". Probier es einmal. Du wirst nur gewinnen dabei. [/quote]

                                  Man sollte aber auch wissen wie weit man mit dieser Kommunikation gehen darf und wann man ohne Groll abbrechen sollte, weil es dem anderen dann doch zu weit geht.
                                  Ich weiß nicht ob ich die tiefsten Fantasien eines Partners wissen wollte, aber meine bekäme er sicher nie zu hören.;-)
                                  Ich glaube das ist eine Vertrauensebene die ein Partner bei mir nie erreichen könnte, manche Dinge sollten vielleicht auch einfach da bleiben dürfen wo sie sind, im eigenen Kopf.

                                  Außerdem, es birgt ja auch eine gewisse Spannung in sich, wenn man nicht alles über den anderen weiß und im Laufe der Zeit eher zufällig hier und da eine Fantasie oder Vorliebe entdeckt wird, die man dann zur Gemeinsamkeit machen kann. Nicht alles muss ausführlich bequatscht werden, es reicht doch schon vollkommen aus es einfach zu akzeptieren, das es Dinge gibt die ich nicht wissen soll, muss geschweige denn brauche.
                                  Es kommt halt darauf an wie der andere gestrickt ist und darauf muss man dann auch Rücksicht nehmen, will er nix erzählen dann soll er es einfach lassen und trotzdem ist alles gut.

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                                  • Re: Pornos


                                    Warum sollte er mich anlügen? Wir reden offen über unsere Vorlieben. Es ist so, dass er nur etwa einmal in der Woche wirklich sexuelle Lust hat. Und dann bin ich ja da, sagt er. Sonst müsste er sich es auch selber machen. Er vermisst nichts, das würde er mir schon gesagt haben. Das war erst ein Thema zwischen uns, weil ich ihn fragte, ob ihn etwas fehlt im sexuellen Bereich. Er ist nämlich ein sehr offener Typ, der sagt was er denkt und fühlt.

                                    Ich sehe es jetzt so, dass er einfach solche Filme und Bilder sammelt und sich hin und wieder anguckt und auch aussortiert und neue dazu kommen.

                                    Ja, er sagte mal, er würde gern mal für einen Tag eine Frau sein. Dann würde er sich ständig befummeln, um zu sehen, wie es ist.

                                    Er hätte auch kein Problem damit, wenn ich Pornos schauen würde. Aber mit ihm zusammen möchte ich nicht schauen. Hat er auch noch nie angeboten.

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                                    • Re: Pornos


                                      [quote xxxTamaraxxx]Das war erst ein Thema zwischen uns, weil ich ihn fragte, ob ihn etwas fehlt im sexuellen Bereich. [/quote]

                                      Fordert diese Frage nicht eine Schummelei geradezu heraus, weil sie suggeriert das wenn er sagt das er gerne schaut und tut, es darauf hinausläuft das du denkst es fehlt ihm etwas?
                                      Wenn ich Pornos schau und es mir selber mache denkt sie mir fehle etwas, da mir nichts fehlt sage ich das es mir nichts gibt, die einzig moderate Antwort.

                                      Was passiert eigentlich wenn der Partner dann freimütig von seinen Fantasien berichtet und man stellt fest das man diese nicht erfüllen kann?
                                      Was geht dann in mir vor wenn er von seinen Genüssen und Highlights berichtet und ich das nie leisten könnte, denke ich dann nicht automatisch das ich ihm nicht geben kann was er braucht und als Partner versage?
                                      Obwohl es nichts mit der Beziehung zu tun hat und auch kein Wunsch von ihm ist, obwohl es die Partnerschaft nicht betrifft, hätte ich doch das Gefühl ein Defizit zu haben? Oder?

                                      So ähnlich wie die Partner/innen die immer nach dem Sex mit dem/der Ex fragen und wenn sie eine Antwort erhalten vergleiche ziehen und sich mit ihren Minderwertigkeitsgedanken dem ehemaligen Partner gegenüber in den Wahnsinn treiben. Ist es bei Fantasien nicht genauso, man kann sie niemals eins zu eins erfüllen und sollte man lieber nicht fragen wenn man jemand ist der seinen Wert als Partner an solchen Berichten misst und auf sich und die Beziehung bezieht?

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                                      • Re: Pornos


                                        [quote Tired][quote Elektraa]
                                        Es kann wahnsinnig lustig sein, sich gegenseitig zu "outen". Probier es einmal. Du wirst nur gewinnen dabei. [/quote]

                                        Man sollte aber auch wissen wie weit man mit dieser Kommunikation gehen darf und wann man ohne Groll abbrechen sollte, weil es dem anderen dann doch zu weit geht.
                                        Ich weiß nicht ob ich die tiefsten Fantasien eines Partners wissen wollte, aber meine bekäme er sicher nie zu hören.;-)
                                        Ich glaube das ist eine Vertrauensebene die ein Partner bei mir nie erreichen könnte, manche Dinge sollten vielleicht auch einfach da bleiben dürfen wo sie sind, im eigenen Kopf.

                                        Außerdem, es birgt ja auch eine gewisse Spannung in sich, wenn man nicht alles über den anderen weiß und im Laufe der Zeit eher zufällig hier und da eine Fantasie oder Vorliebe entdeckt wird, die man dann zur Gemeinsamkeit machen kann. Nicht alles muss ausführlich bequatscht werden, es reicht doch schon vollkommen aus es einfach zu akzeptieren, das es Dinge gibt die ich nicht wissen soll, muss geschweige denn brauche.
                                        Es kommt halt darauf an wie der andere gestrickt ist und darauf muss man dann auch Rücksicht nehmen, will er nix erzählen dann soll er es einfach lassen und trotzdem ist alles gut.[/quote]

                                        Es geht gar nicht, dass man alles bequatschen kann, ich kenne mich selber nicht einmal wirklich, mit mir selber kann ich nicht einmal über alles "reden", weil ich sogar mir selbst gegenüber ein Kontrolleur und Zensor bin. Ebenso bin ich sicher, dass ich noch lange nicht alles erfahren habe über meine Sexwelt.
                                        Ich wäre einmal gespannt, was bei einer gänzlichen Offenlegung ( Hypnose vielleicht? Oder Vollrausch?) so rauskommen würde.
                                        Helfen tut mir schon, dass ich mir sage, ich bin neugierig, was sich alles in mir versteckt.

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                                        • Re: Pornos


                                          [quote Elektraa]
                                          Ich wäre einmal gespannt, was bei einer gänzlichen Offenlegung ( Hypnose vielleicht? Oder Vollrausch?) so rauskommen würde.
                                          [/quote]

                                          Oje, ich glaube so genau würde ich es nicht wissen wollen.:-)
                                          Ich kann mir gut vorstellen das ich dann ein Problem mit mir bekäme.:-))

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                                          • Re: Pornos


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                                            :-) Zu minderst wenn ich sagen wurde " Pfui, deiben..." wäre dann nur wenn man die "Natürliche Entwicklung eines klein Mensch" sobald es sich "Natürlich" und ferlig normal entwickelt... unterbinden wurde... ;-)
                                            Ich habe übrigens bis her ( was mich wiederum betrifft) nie mein Körper und sogar meine Seele bei Sinnlichkeit irgend etwas oder jemand daran gelassen... also nicht mal ich selbst habe es jemals hinterfragt, oder an mich Kritisiert oder sonnst was... das gibt es bestimmt sehr selten... So soll es auch bleiben.

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                                            • Re: Pornos


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                                              Ich höre auch so Sätze, ich bin totaaal zufrieden, mehr will ich nicht, mehr brauch ich nicht.

                                              Ich versuche das jetzt in den Griff zu bekommen, indem ich mich zum zigsten Male entziehe und wieder von vorne anfange.
                                              Ist es bei euch auch so? Je öfter man sich hat und sieht, umso "gewöhnlicher" wird der Umgang. Dazu trage ich natürlich mit bei. Ich werd so faul! Es ist alles soooo harmonisch, soooo richtig gemüüüüütlich, langsam werd ich müde und träge.

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                                              • Re: Pornos


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                                                Ist das nicht auch ein Teil des Plans, der Sehnsucht die man hat und weshalb man sich auf eine Beziehung einlässt?
                                                Ein Nest, der sichere Hafen, sich auch mal gehen lassen können ohne das der andere gleich schreiend davon läuft, die Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit?
                                                Harmonie und Gemütlichkeit, der Traum alle Rastlosen? Abenteuer und und Unabhängigkeit der Traum aller Sesshaften?
                                                Glücklich wer in jeder dieser Welten einen Wohnsitz hat und somit nicht dem hinterher trauern muss was er aufgeben musste, sondern einfach mal rüber switchen kann ohne sich gleich trennen zu müssen.

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                                                • Re: Pornos


                                                  "weil er mit unserem Sexleben völlig zufrieden ist. Widerspricht sich das nicht irgendwie alles?"

                                                  Nein, das widerspricht sich nicht.

                                                  Das Männergehirn reagiert viel intensiver auf optische Reize als das weibliche, für eine stabile Sexualität sind optische Reize aber unverzichtbar.
                                                  Dabei wirken anonyme, sehr genital bezogene Darstellungen besonders. Das erklärt auch, warum die meisten von Männern für Männer gemachten Pornos Frauen kaum interessieren, manchmal sogar "anekeln".
                                                  Man schätzt, dass unter 10 000 Pornos nur etwa ein einziger für Frauen geeignet ist.
                                                  Zum Glück gibt es eine neue Linie von Filmen für Frauen, die richtige Handlungen haben und meist auch von weiblichen Regisseuren gemacht sind.

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