• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

blasenkrebs

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • blasenkrebs

    ich habe ein blasenkarzinom t1. nach ausschabung
    erfolgte bcg - therapie.
    behandlung mußte abgebrochen werden, da nebenwirkungen auftraten (anschwellen eines knies
    befall der äußeren schleimhäute am geschlechtsteil,
    anschwellen der lymphknoten,
    allgemeines unwohlsein).
    es wurden proben entnommen und es wurde eine
    bcgitis festgestellt. daraufhin behandlung mit
    antibiotica - behandlungsdauer ca. 6 monate.
    wie entwickelt sich der blasenkrebs in dieser
    zeit weiter?
    wie kann es passieren, das bcg in die blutbahn kommt?
    ist diese beschriebene behandlung richtig?
    für einen rat oder beratung wäre ich sehr
    dankbar.

    mit freundlichem gruß

    heidecke


  • RE: blasenkrebs


    Sehr geehrte Frau bzw Herr Heidecke,

    bei Ihren T1 Harnblasenkarzinom wurde offensichtlich eine örtliche Ausschabung und eine anschließende Immunstimulation mit BCG-Keimen durchgeführt. Einige Ausführungen zu dieser Krankheit und den Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auch unter http://www.m-ww.de/krankheiten/krebs...asenkrebs.html.
    Bei der Ausschabung eines oberflächlichen Tumors kann es gelegentlich dazu kommen, daß kleinere Gefäße verletzt werden. Wenn dann die in die Blese eingebrachten Keime in diese offenen Gefäße gelangen, können sie über das Blut im Körper verteilt werden und damit eine allgemeine Infektion verursachen. In der Regel kommt es jedoch nur zu einer örtlichen Infektion in der Blase- was zur Immunstimulation ausgenutzt wird. Bei einer stärkeren Infektion müssen dann Antibiotika eingesetzt werden. In der Regel werden Sie als Patient vor einer solchen Behandlung über das Risiko einer solchen stärkeren Infektion- welche insgesammt selten ist- aufgeklärt.
    Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen etwas geholfen zu haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    P. Wust

    Kommentar


    • RE: blasenkrebs


      Liebe Teilnehmerin,
      ich selbst bin aus heiterem Himmel an Blasenkrebs erkrankt. Auf meiner Homepage: http://www.mallorca.de
      unter dem Begriff "nun hat es mich erwischt", habe ich meine Krankheit offen dargestellt.
      Ich leide seither auch an ähnlichen Begleiterscheinungen.

      Kommentar


      • RE: blasenkrebs


        Verzeihung, mir ist ein Fehler unterlaufen,
        meine Homepage: http://www.mallorca-oldies.de

        Kommentar



        • RE: blasenkrebs




          Robert Roser 20.06.01
          -------------------------------
          Ich habe zwei Blasenkarzinom ED 11/00t1. Nach ausschabung erfolgte bcg - therapie.
          Behandlung wurde mit 6 Zyklen (1 mal wöchentlich), letzter Zyklus am 22.02.01 durgedührt. Nach einer Woche am 28.02.01 bekam ich rote Augen, anschwellen beider Knien, konnte nicht mehr auf den rechten Fuss stehen, Schüttelfrost mit anhaltendem Fieber bis 39,5 C, die wiederum eine Klinikeinweisung erforderlich machte. lag 3,5 Wochen in der Klinik, wo ich die ersten 3 Wochen immer Fieber hatte und mit Tebesium 400 therapiert wurde. Diese Therapie mußte ich bis zum 12.06.01 fortsetzen. Meine Schmerzen waren zum Teil so stark, dass ich mich kaum bewegen konnte. Nur mit Schmerztablette Anco retard 800 mg bis zu 4 Stück pro Tag konnte mir helfen. Nach Absetzung der Tebesium 400 wurden die Schmerzen etwas besser, aber ich muss immernoch 1-2 Schmerztabletten einnehmen. Meine Schmerzen sind in der rechten Schulter, in beiden Knie.- Hüft.- Schulter.und Handgelenken, leichte Kopfschmerzen, allgemeines unwohlsein.
          Eine UR-Blasen-Mapping soll am 27.07.01 vorgenommen werden. Ist diese Massnahme und Termin noch notwendig bzw durchführbar, oder noch notwendig?
          Wie lange muss ich mit diese Schmerzen leben? Verschwinden diese wieder?
          Entwickelt sich der Blasenkrebs in dieser
          zeit weiter?
          Wie kann es passieren, das bcg in die Blutbahn kommen kann?
          Ist diese beschriebene Behandlung richtig?
          Für einen Rat oder Beratung wäre ich sehr
          dankbar.

          mit freundlichem gruß

          Robert Roser

          Kommentar