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Schock Diagnose - Erfahrungen - Hilfe!!

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  • Schock Diagnose - Erfahrungen - Hilfe!!

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mich gerade hier neu angemeldet weil ich mich einfach mal austauschen muss und vielleicht jemand mit ähnlichen Erfahrungen helfen kann.

    Vor 2 Monaten verletzte ich mich am Knie beim Treppe laufen, zuerst keine akuten Schmerzen weshalb ein Arztbesuch als unnötig schien. Seit 4 Wochen akute schmerzen. Hausarzt schickte mich zum MRT, dort bekam ich gesagt "da ist was was da nicht hin gehört". Mit dem Befund, indem ein paar mal das Wort Tumor benutzt wurde ging ich wieder zu meinem Hausarzt.. der überwies mich nach Heidelberg zur Uni Klinik.

    Dort stellte ich mich vor...2 Ärzte

    (Assistenzärztin & evtl Oberarzt)

    sagten sehr sicher und ernst dass die auf dem Bild einen bösartigen Tumor erkennen, welcher schon den Schienbein Knochen befallen hat und nah am Kniegelenk sitzt.

    Es wurden weitere Ärzte hinzugezogen. Ein Tumorspezialist und ein Oberarzt. Diese erwähnten zunächst nichts von einem Tumor, schienen jedoch trotzdem ernst und alle waren sich einig dass ich stationär aufgenommen werden muss und am nächsten Tag eine OP zur Probeentnahme durchgeführt werden muss, damit das Labor untersuchen kann um welche Art es sich genau handelt.

    Über ein eventuelles neues Kniegelenk, Entnahme der Betroffenen Stelle am Knochen usw wurde ich schon aufgeklärt.

    Alles an einem Tag, mit 22 & ich bin kerngesund (eigentlich) keine sonstigen Symptome außer die Knieschmerzen, CT ergab es hat nicht gestreut, Blut scheint in Ordnung zu sein, dazu haben Sie nömlich nichts mehr gesagt!

    Op verlief gut, Probe wurde entnommen, 3 Tage Krankenhaus überstanden, jetzt erstmal wieder zu Hause bei meinem Hund und Freund (mit dem ich feste Zukunftspläne habe)

    Die Assistentsäztin sagte bei der Visite man hätte bei der op gesehen dass da eben dieser vermeintliche Tumor ist und wohl so weißer "Glibber" der weiße "Punkte" enthält die vom Knochen stammen. Eben das "abgefressene"

    Ich quetschte sie noch etwas aus und sie sagte nicht mehr sicher dass es ein bösartiger Tumor ist sondern dass es einer sein KANN, aber sich so laut MRT Bild bösartig verhält.

    Meiner Meinung nach sagt das schon alles und ich habe auch schon Familie und Freunde informiert über diese schlechte Nachricht.

    Allerdings geht mir nicht aus dem Kopf dass ich ja keinerlei anderer Symptome habe.

    Täuschen die sich vielleicht? Sind nicht andere Erkrankungen möglich? Entzündung usw??!?

    Ich stehe total unter Schock. Zittere nur noch. Schlafe nicht. Weine nur und mein Leben hat sich schlagartig geändert

    Vielleicht könnt ihr helfen, habt Erfahrung oder ähnliches?

    Danke schon mal!

  • Re: Schock Diagnose - Erfahrungen - Hilfe!!

    Hallo Naddl,
    ich kann deinen Schock gerade absolut verstehen! Ich hatte vor geraumer Zeit eine andere aber auch schlimme 'mögliche' Diagnose und weiß um die Gedankengänge, die aufkommen.
    Eins sei mal gesagt: NICHT ENTMUTIGEN LASSEN! KEINESFALLS!
    Ich weiß es ist furchtbar schwer den Kopf wieder positiv zu stimmen und diese Angst abzuschütteln gerade weil der Schock noch frisch ist... aber du kannst das
    Leider musste ich mich in den letzten Wochen auch mit dem Thema Krebs auseinandersetzen weil es wohl meinen Vater getroffen hat.

    Ich möchte dir daher etwas mitgeben: Wenn es ein Tumor sein sollte bzw Krebs, dann finde erstmal heraus WAS Krebs eigtl ist.
    Die Schulmedizin kennt bei Krebs eigtl nur eine Antwort: Chemo oder Bestrahlung! Dieses Thema ist hochkomplex aber ich kann dir folgendes sagen: DAS ist nicht zwingend die Lösung!
    Es gibt alternativen... Aber dazu muss man erstmal den Schock losbekommen und die Ärmel hochkrempeln und sich schlau machen. Und dann muss jeder selbst für sich entscheiden was er für richtig hält.

    Ein paar wichtige Tipps möchte ich schon mal nennen: Lass jetzt die Finger von Zucker. Raffinerie und Fructose. Krebszellen lieben Zucker! Ist auch allgemein gesünder. Ebenso Finger weg von Fleisch, besonder Schwein (wobei man auch sagen muss: Sollte ein eintretender Gewichtsverlust im Gange sein muss man in erster Linie natürlich schauen, dass man sich da hält).
    Krebszellen gedeihen in saurem Umfeld... Wir sind heutzutage vermutlich alle übersäuert und hoher Fleischkonsum trägt zur Übersäuerung bei!
    Basisches Gewebe bindet wenn ich mich recht erinnere um bis zu 20% mehr Sauerstoff als Saures.

    Wenn du nach alternativen zu Chemo oder Bestrahlung suchst solltest auch sehr schnell auf Amygdalin, auch bekannt als Vitamin B17 stoßen. Dazu gibt es viele interessante Erfahrungen. Ich rate dir hier zu nix! Ich möchte dir nur ein paar Informationen geben die ich mir selbst angelesen habe.
    Gib deine Verantwortung für dich selbst aus Angst nicht komplett an die Ärzte ab! Sowas passiert unter Angst schonmal.... Informier dich und bleib mündig! Nicht alles gleich abnicken!
    Was ich alles für Infos über Chemo und Bestrahlung schon (gezwungenermaßen) in Erfahrung gebracht habe.... hätte es nie für möglich gehalten.


    Und nun nochmal das wichtigste: Du schaffst das! Der Kopf spielt eine extrem wichtige Rolle!
    Wenn du dich mal austauschen willst könnten wir unter Umständen auch einen direkten Kontakt (Messenger) nutzen oder so.

    Kopf hoch, das kommt wieder in Ordnung



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    • Re: Schock Diagnose - Erfahrungen - Hilfe!!

      Hallo ihr Lieben,


      Vor 2 Monaten verletzte ich mich am Knie beim Treppe laufen, zuerst keine akuten Schmerzen weshalb ein Arztbesuch als unnötig schien. Seit 4 Wochen akute schmerzen.

      Allerdings geht mir nicht aus dem Kopf dass ich ja keinerlei anderer Symptome habe.

      Danke schon mal!
      Wichtig ist jetzt vor allem eine sichere Diagnose zu bekommen! Erst danach geht man den nächsten Schritt.
      Zu dem Beitrag von Theo 28 ist folgendes anzumerken: Sicher gibt es alternative Zusatzbehandlungen-aber die Betonung liegt auf dem Wort ZUSATZ.Es ist unverantwortlich im Falle einer Krebserkrankungen auf schulmedizinische Behandlungen wie OP, Chemo und /oder Bestrahlungen zu verzichten! Mit Vitaminen und Zuckerverzicht heilt man keinen Krebs aus !Sicherlich haben Chemo und Strahlung Nachteile, alles hat seinen Preis .Man sollte aber auch die Chancen erkennen.

      Aber noch wissen Sie ja nicht genau worum es sich handelt und Krebs ist auch nicht gleich Krebs !Sollte sich eine bösartige Diagnose bewahrheiten, kann ich nur anraten sich auf die Behandlung und Vorschläge Ihrer Ärzte/Onkologen einzulassen. Alles andere wäre Scharlatanerie.

      Alles Gute für Sie! J.

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      • Re: Schock Diagnose - Erfahrungen - Hilfe!!

        Guten Tag, ich kann mich johlina1960 nur anschließen. Ich persönlich halte es für gefährlich, in einem Krebsforum alternative Behandlungsmethoden wie spezielle Diäten, Gabe von Vitaminen etc. ANSTATT Chemo bzw Bestrahlung hervorzuheben. Vor allem dann, wenn es Personen lesen, die sich bei wichtigen Entscheidungen dadurch beeinflussen lassen bzw. wichtige Behandlungen rausgezögert werden. Das ist meine persönliche Laien-Meinung, weil ich selbst schon mehrmals mitbekommen habe, dass alternativmedizin als Alternative zur Schulmedizin (nicht nur beim Thema Krebs) keine Verbesserung der Krankheit bzw. Symptome brachte. Gilt allgemein: Im Idealfall entscheidet man gemeinsam mit seinem behandelden Arzt die weiteren Schritte, zumindest ist das bei mir so.
        Ich möchte hier aber auch (in Anbetracht der Forumüberschrift) keinem zu Nahe treten, Lg

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        • Re: Schock Diagnose - Erfahrungen - Hilfe!!

          Wie schon gesagt wollte ich zu nichts raten! absolut nicht. mir ging es lediglich darum zu erwähnen, dass man nicht nur blind alles abnickt sondern sich selbst informiert!
          dazu gibt es auch unglaublich viel literatur... online wie auch in buchform.

          wollte auch keine debatte darüber lostreten. jeder muss seinen weg finden und gehen, das macht niemand für einen.

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