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An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE MIR"

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  • An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE MIR"

    Welches Krankenhaus würden Sie empfehlen um Speisenröhrenkrebs zu behandeln?
    Man hat mir gesagt das die besten Prognosen die Uniklinik in Freiburg hat!!!
    Meine Cousine 32 hat im fortgeschrittenen Stadium Speisenröhrenkrebs mit infiltration der Lunge...wiegt nur 40 kg...

  • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


    hallo,
    ich kann ihnen zwar nicht weiterhelfen aber wenn sie schnellen rat brauchen besuchen sie die kostenlose seite auf www.gesundheitsberatung.de die anmeldung ist völlig kostenlos und es antworten ihnen dorat auch ärzte.
    ich wünsche ihrer cusine und ihrer ganzen familie alles erdenklich gute.

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    • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


      An einer Universitätsklinik wird das Ösophaguskarzinom nach neuestem Stand der medizinischen Forschung behandelt. Allerdings scheint mir hier eine Operation (zumindest primär) nicht möglich. Daher wird hier am ehesten die Radiochemotherapie in Frage kommen. Auch diese Option ist an einer Universitätsklinik gut vertreten, oft im Rahmen von Studien, die den aktuellen Stand des Wissens widerspiegeln. Natürlich muss bei Ihrer Cousine zunächst das Gewicht verbessert werden (z.B. durch eine PEG oder parenterale Ernährung). Ich hoffe, dass man das Ruder noch herumreißen kann.

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      • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


        danke ..ein stent hat sie vor ca. 1 woche bekommen und eine nahrungssonde...seit ca. 3 wochen liegt sie jetzt in einer uniklinik (nur nicht in freiburg)...körperlich geht es ihr jetzt ein bisschen besser...seit gestern weiss ich, das sich der krebs nicht nur in der lunge, sondern auch in der luftröhre und kehlkopf ausgebreitet hat...die mediziner meinen die behandlung mit einer Radiochemotherapie wäre bei ihr wahrscheinlich nicht möglich....wenn das nicht mehr möglicht ist...gibt es denn keine andere Therapie? sie hat vor ca. 3 monaten entbunden und hat so eine angst zu sterben...kann man denn garnichts mehr tun?

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        • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


          hallo Eladia,
          schauen sie mal bei www.rki.de dann auf broschüre krebs klicken u dann ganz unten in der liste auf speiseröhrenkrebs klicken.
          da sehen sie die statistik wann speiseröhrenkrebs auftritt also ab welchem alter und auch die heilungsaussichten bzw prognosen bei speiseröhrenkrebs!
          ihre cousine ist aber verdammt jung, ich habe im internet mal nachgelesen das speiseröhrenkrebs ab 60 jahren auftritt.
          und ich habe keinen einzigen fall im internet gefunden das man im jungen alter so eine schlimme erkrankung bekommt. da frage ich mich auch wie ist das möglich? ich hoffe das sie da noch von prof dr. wust eine antwort bekommen werden.

          das schicksahl ihrer cousine nimmt mich mit, es tut mir furchtbar leid ich hoffe u drücke ihnen und vorallem ihrer cousine die daumen,das sie wieder gesund wird u für ihr baby da sein kann.
          ich wünsche ihrer ganzen familie viel kraft und zuversicht.
          liebe grüsse lanoya.

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          • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


            hallo lanoya...leider sieht es nicht gut aus der tumor hat sich weiter ausgebreitet...durch die ganze strahlentherapie ist der haupttumor zwar ein bisschen kleiner geworden, aber ihr körperlicher zustand ist nicht gut....wir hoffen auf ein wunder....danke lg

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            • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


              Bei einer Ausbreitung des Tumors (Ösophaguskarzinom) in die Umgebung (Nachbarorgane) ist eine RCT nicht mehr möglich. Leider gibt es dann nur noch sog. palliative Therapieansätze (Therapien zur Symptomenbekämpfung, die aber nicht oder allenfalls geringfügig zur Lebensverlängerung beitragen). Es tut mir leid, dass ich keine bessere Nachricht überbringen kann. Der schlechte körperliche Zustand deutet darauf hin, dass es nicht so gut aussieht.

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              • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                zur zeit darf sie ca.4 std das krankenhaus verlassen...ihr zustand hat sich einbisschen stabilisiert...eine strahlen-chemotherapie bekommt sie weiterhin...ganz schlimm ist ihr husten...der lässt sie nicht zur ruhe kommen....durch die hustenanfälle hat sie schmerzen und spukt ein kleisterartiges schleim aus...leider kommen während der therapie immer neue beschwerden dazu....sollte man trotz den ganzen nebenwirkung die strahlentherapie fortsetzen?

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                • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                  Es ist aus der Ferne schwer abzuschätzen, welche Beschwerden vom Tumor und was von der Therapie kommt. Der Tumor kann Beschwerden verursachen und wird durch die Bestrahlung gebremst. Die Bestrahlung selbst sollte in dieser (palliativen) Situation möglichst wenig Beschwerden verursachen. Das sollte der Strahlentherapeut bei der Dosierung berücksichtigen. Aber kommt der Husten wirklich von der Bestrahlung? Schließlich haben Sie berichtet, dass sich der Tumor in die Luftröhre (und den Kehlkopf) ausgebreitet hat. Auch das könnte die Ursache sein!?

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                  • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                    sie hatten recht der husten kommt nicht durch die therapie, sondern weil sich der krebs in der luftröhre ausgebreitet hat...jetzt bekommt sie ihre letzte chemo und noch einige strahlenbehandlungen... .was passiert danach???...ich traue mich schon garnicht mehr zu fragen...wird sie das krankenhaus verlassen können....ihr körperlicher zustand hat sich ein bisschen gebessert...

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                    • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                      Hallo liebe Eladia,

                      es tut mir so leid für sie und Eure ganze Familie. Sie ist noch so jung... Ich hatte das Bedürfnis dir zu schreiben, da meine beste Freundin seit 5 Monaten versucht diese verdammte Krankheit zu besiegen. Sie ist erst 44 Jahre!!!! Also ein paar Fälle gibt es schon die aus der Norm schlagen. Leider habe auch ich nichts positives zu berichten, was dir irgendwie helfen könnte. Es ist jetzt müßig zu schreiben wie es um meine Freundin steht, denn auch hier gibt es nichts GUTES zu berichten.
                      Ich wünsche deiner Cousine eine schmerzfreie Zeit damit sie für ihr Kind da sein kann um jede Minute mit ihr zu geniessen und für die Familie und Freunde viel Kraft und Zusammenhalt.

                      Viel Kraft sendet

                      Kimberley

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                      • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                        Danke(()

                        Kommentar


                        • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                          Wenn die Ärzte eine Radiochemotherapie durchgeführt haben (was ja anfangs gar nicht klar war), erhoffen sie sich davon noch einen Vorteil für den Patienten. Dann sollte es schon möglich sein, noch ein paar Tage nach Hause zu kommen. Wie der Gesundheitszustand ist, kann ich aus der Ferne wirklich nicht beurteilen. Viel hängt vom Körpergewicht ab. Wenn es dort nicht mehr wird (Sie sprachen von 40 kg), ist die Prognose ungünstig. Ihre Freundin muss also vor allem Nahrung zu sich nehmen (können) und auch wieder an Gewicht zunehmen.

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                          • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE M


                            meine cousine ist aus der stationäre behandlung entlassen worden...wiegen tut sie immer noch nicht viel, da sie keine nahrung zu sich nehmen kann...jetzt kommt das positive, beim letzten ct war kein tumor mehr zusehen und das loch in der luftröhre ist auch ein bisschen kleiner geworden...kann es sein das sie doch noch operiert werden kann??? vielleicht kann sie ja wieder gesund werden??? oder sind sie der meinung das sich der krebs wieder ausbreiten könnte?...im november hat sie die nächste ct untersuchung...ich danke ihnen

                            Kommentar


                            • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE MIR"


                              LEIDER HABE ICH WIEDER SCHLECHTE NACHRICHTEN...MEINE COUSINE WAR JETZT EINIGE WOCHEN ZU HAUSE...SEIT EIN PAAR TAGEN HAT SIE FIEBER UND SEIT GESTERN LIEGT SIE WIEDER IN DER PA-STATION...NACH CT HAT MAN GESEHEN DAS DER RE LUNGENFLÜGEL BEFALLEN IST...JETZT WOLLTE MAN SIE NOCHMAL GENAUER UNTERSUCHEN, WEIL DIE ÄRZTE MEINEN ES KÖNNTE AUCH EINE LUNGENENTZÜNDUN SEIN...MEINE FRAGE IST FALLS DIE LUNGE JETZT BEFALLEN SEIEN SOLLTE...WIE KÖNNTE DIE BEHANDLUNG AUSSEHEN??? ...UND BEI EINER LUNGENENTZÜNDUNG???...KANN SIE NOCHMAL BESTRAHLT WERDEN??? SIE WIEGT IMMER NOCH SO WENIG UND IST SEHR SCHWACH...FÜR EINE ANTWORT WÄRE ICH IHNEN SEHR DANKBAR

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                              • Re: An Pr.Dr.med.Wust "BITTE ANTWORTEN SIE MIR"


                                Hallo liebe Eladia,
                                es sind nun schon einige monate her, seit deinem letzten Beitrag, wie geht
                                es deiner Cousine jetzt? Es tat mir sehr weh, die ganzen Antworten zu lesen.

                                Mein Lebensgefährte Michael ist am 11.05.09 verstorben, Speiseröhren-Luftröhren-
                                Kehlkopfkrebs, eine genaue Untersuchung des Tumores hat er nicht mehr ge-
                                schafft, er hat einen Arzt erst aufgesucht, als es wirklich schon zu spät war.
                                Da wuchs der Tumor schon außen am Hals. Er hatte immer Angst vor einem
                                Arztbesuch, Angst vor der Diagnose. Ich vermisse ihn so sehr.
                                Alles Gute
                                Veronika

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