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hormonell bedingter Haarausfall

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  • hormonell bedingter Haarausfall

    Ich bin jetzt 26 u habe seit Jahren Haarausfall. Habe die Pille abgesetzt u mein Hormonhaushalt war total durcheinander geraten. War bei Hautärzten, in der Haarsprechstunde, Haarwurzelbestimmung, Schilddrüsenwerte(waren in Ordnung), und eine Blutuntersuchung der Hormonwerte. Diese ergaben, das mein Testosteron-Spiegel höher war als die Östrogenwerte, was zur Folge hatte das mir die Haare ausfielen. Der Hautarzt meinte das ich mich darauf einstellen sollte, daß das mit den Jahren schlimmer würde. Der Haarausfall ist nicht dauerhaft sondern kommt immer so im Frühjahr u Herbst. Aber dann richtig. Bis zu 300 Haare gehen mir aus pro Haarwäsche. Das schlimme ist, meine Mutter hat das auch u sie versucht alles, wirklich alles. Sie nimmt Regaine u Hormontbl. Sie muß mit 54 noch Pillenähnliche Tabl. nehmen um ihren Hormonhaushalt zu regulieren. Wir sind beide ganz schön verzweifelt. Die Ärzte meinen es gibt nichts, was Erfolg verspricht!!!

  • Re: hormonell bedingter Haarausfall


    Hallo,

    Trinity7 schrieb:
    War bei Hautärzten, in der Haarsprechstunde, Haarwurzelbestimmung, Schilddrüsenwerte(waren in Ordnung), und eine Blutuntersuchung der Hormonwerte. Diese ergaben, das mein Testosteron-Spiegel höher war als die Östrogenwerte, was zur Folge hatte das mir die Haare ausfielen. [...] Das schlimme ist, meine Mutter hat das auch u sie versucht alles, wirklich alles. Sie nimmt Regaine u Hormontbl. Sie muß mit 54 noch Pillenähnliche Tabl. nehmen um ihren Hormonhaushalt zu regulieren. [...]
    Die Ärzte meinen es gibt nichts, was Erfolg verspricht!!!
    Beim Endokrinologen wart ihr sicher noch nicht, oder?
    Dermatologen und Gynäkologen sind nämlich mit diesem Problem meistens überfordert.

    Wurde bei dem Hormonstatus der Wert des 17-OH-Progesteron (17-OHP) mitbestimmt?

    Falls dieser Wert erhöht ist (was bedeutet, daß die überschüssigen männlichen Hormone aus der Nebennierenrinde kommen):
    ACTH-Stimulationstest durchführen lassen, um ein Late-onset-AGS nachzuweisen oder auszuschließen. Ggf. Dexamethason-Hemmtest durchführen lassen, um zu ermitteln, ob sich die Androgenproduktion durch die Einnahme eines Corticoids unterdrücken läßt (wäre z.B. wichtig, wenn wegen Kinderwunsch auf die Pille verzichtet werden muß).
    Handelt es sich nicht um ein Late-onset-AGS, dann wahrscheinlich um ein PCOS (Stein-Leventhal-Syndrom). In diesem Fall wäre ggf. noch zu klären, ob bereits eine Insulintoleranz besteht. Die passende Behandlung würde sich jeweils nach der Diagnose richten.
    (Um Dich über diese Erkrankungen zu informieren, kannst Du einfach die unterstrichenen Wörter anklicken, das sind weiterführende Links.)

    Viele Grüße,
    Braunauge

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