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Menstruation und Erschöpfung

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  • Menstruation und Erschöpfung

    Guten Tag,

    ich möchte gern wissen, wodurch die körperliche Erschöpfung zustande kommt, die viele an den ersten Tagen der Regelblutung empfinden. Auch hat der Gynäkologe eingeräumt, daß man während der Regel anfälliger ist.

    Spontan könnte man ja denken, daß es am Blutverlust liegt. Der ist zwar gerade in den ersten Tagen am stärksten, doch werden sich die Erythrocyten eher nicht so schnell regeneriert haben, daß man sich ab Tag 4 direkt wieder fitter fühlt, oder?

    Mit freundlichem Gruß,
    Lina


  • RE: Menstruation und Erschöpfung


    vll. liegt es am eisenmangel? bei starken blutungen muß man ja auch immer einen blick auf das eisen haben, dies ist stark an der sauerstoffversorgung des körpers beteiligt. eisenmangel geht eigentlich immer mit müdigkeit einher.

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    • RE: Menstruation und Erschöpfung


      es gibt dazu jede menge literatur. halt nicht unbedingt medizinische. meine tage von fr. proell z.b.

      schlimm ist, dass es frauen nicht erlaubt ist, nach ihrem koerperlichen rhytmus zu leben, dass man(n) von ihnen jeden tag die selbe leistungsbereitschaft verlangt. und neuerdings mit hormonen daran geht, die "laestigen tage" ganz abzuschalten.

      mich persoenlich macht das sehr traurig. seit ich mir erlaube, an meinen tagen einen gang zurueckzuschalten und ruhigere, kreativere dinge zu tun, geht es mir (und im vertrauen gesagt auch meiner umwelt) wesentlich besser. :-)

      Kommentar


      • RE: Menstruation und Erschöpfung


        Hallo,

        also - wenn es einem nicht so gut geht (egal, ob Mann oder Frau), dann fährt man einen Gang zurück, ruht sich mal aus, geht früher ins Bett etc. - und wenn es notwendig ist, muss man das Bett hüten.
        Aber über Frauen prinzipiell und pauschal zu sagen, dass sie alle vier Wochen für einige Tage nicht mehr so leistungsfähig sind, dass finde ich schon ein starkes Stück.
        Ich kenne viele Frauen (mich inklusive), die damit überhaupt keine Probleme haben. Und das hat nichts damit zu tun, dass man sich "nicht erlaubt", einen Gang zurückzuschalten.
        Natürlich gibt es auch Frauen, denen es während der Periode nicht so gut oder gar schlecht geht (Endometriose, zyklusabhängige Migräne). Gerade für diese Frauen ist die Langzeiteinnahme der Pille bzw. Hormoneinnahmen ein Segen.
        Im übrigen kann niemand (weder Mann noch Frau) jeden Tag immer Top-Leistungen bringen, die Bereitschaft zu leisten (Sie sagen ja LeistungsBEREITSCHAFT) ist aber meiner Meinung nach etwas ganz anderes. Die kann man auch haben, wenn es einem nicht so gut geht. Ich habe nichts dagegen, wenn man mal auch Auszeiten braucht, Zeit für andere Dinge (ganz unabhängig vom Zyklus) und Ruhezeiten, wenn es einem nicht so gut geht. Diejenigen, die während der Periode Probleme haben, sollen/müssen kürzer treten - aber denjenigen, denen es gut geht, eben nicht.

        Degi

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        • RE: Menstruation und Erschöpfung


          hi degi!

          ich denke, wir schrieben aneinander vorbei. ;-) du sagst selber, dass kein mensch (auch kein maennlicher) rund um die uhr jeden tag 100% fit sein kann. bei frauen ist man aber leicht damit, gerade waehrend der tage besonders fordernd zu sein.

          vielleicht spricht aus mir auch das alter? ich hatte als teenagerin nie probleme "mit den tagen". heute gehe ich es an meinen tagen eben gerne ruhiger an und es hilft mir sehr. und: wenn ich kreatives mache, leiste ich nicht weniger, ich leiste auf anderem gebiet.

          fuer mich ist der zyklus eine wellenbewegung. jede phase hat ihre vor- und nachteile. ich geniesse es.

          aber es ist schwer, drei buecher in einen knappen beitrag zusammenzufassen.

          nix fuer ungut,
          lyisistrata

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          • RE: Menstruation und Erschöpfung


            Hallo,

            ich versteh' es immer noch nicht.
            "bei Frauen ist man aber leicht damit, gerade waehrend der tage besonders fordernd zu sein. "
            Damit kann ich nichts anfangen.

            Sie können ruhig machen, was Sie für richtig halten und was Ihnen gut tut. Aber andere Frauen sehen und fühlen das eben anders - und mit dem Alter hat das auch eher nichts zu tun.

            Degi

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            • RE: Menstruation und Erschöpfung


              Eine genaue Ursache ist nicht bekannt.
              Am Blutverlust liegt es eher nicht.
              Es entsteht aber eine Wunde.
              Wenn man bedenkt, dass man sich nach winzigen Verletzungen zuweilen auch nicht so fühlt, ist das wohl einfach normal.

              Kommentar



              • RE: Menstruation und Erschöpfung


                Guten Tag,

                vielen Dank für die Stellungnahme!


                >> Eine genaue Ursache ist nicht bekannt.

                Schade.
                Der Hintergrund der Frage besteht darin, daß ich wegen einer renalen Anämie (bzw. vielleicht auch überhaupt wegen der chronischen Nierenerkrankung? {kompensierte Retention}) fast immer +/- k.o. bin. An den ersten Blutungstagen ist beides zusammen dann so anstrengend, daß es sehr mühsam ist, dem normalen Alltag noch nachzukommen. Falls sich dann noch auch nur der _Anflug_ einer 'Erkältung' oder ein anderes Wehwehchen hinzugesellt, 'verabschiedet' sich außer Haus mitunter der Kreislauf.
                Oft ist das Verstehen der der Zusammenhänge hilfreich, um sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren.

                Mit freundlichem Gruß,
                Lina

                PS: Ich nehme Eisentabletten, aber für 'EPO' paßt die Nutzen-Risiko-Abwägung noch nicht (HB oft um die 11 g/dl, Häm(at)okrit 32,2 %, Erythropoietin 7,2 U/l).

                Kommentar


                • RE: Menstruation und Erschöpfung


                  Hallo!

                  >> vll. liegt es am eisenmangel?

                  Danke für Deine Idee. Das ich ja ungefähr der Punkt, den ich mit den Erythrocyten ansprach, aber nicht so recht glauben kann. Die Ursprungsfrage wollte ich möglichst allgemein halten (Eiseneinnahme nicht erwähnt). Denn ich kann mich erinnern, daß es auch vor der Nierenerkrankung (siehe meine Anwort an Herrn Glöckner) schon so war (nur halt sozusagen ohne das jetzige 'Hintergrundrauschen') und daß es im Freundes- und Bekanntenkreis auch manchen so geht.

                  Mit freundlichem Gruß,
                  Lina

                  Kommentar


                  • RE: Menstruation und Erschöpfung


                    Hallo!

                    >> schlimm ist, dass es frauen nicht erlaubt ist, nach ihrem koerperlichen rhytmus zu leben, dass man(n) von ihnen jeden tag die selbe leistungsbereitschaft verlangt. und neuerdings mit hormonen daran geht, die "laestigen tage" ganz abzuschalten.

                    Auch Dir möchte ich für Deine Antwort danken. Ehrlich gesagt, wenn der Mensch nach einem nicht überformten Rhythmus leben würde, gäbe es alle vier Stunden eine Mahlzeit und danach ein Nickerchen. Und ich persönlich würde zehn Stunden schlafen, dann neun Stunden mit der ein oder anderen Unterbrechung (Bad, Essen, Internet) für's Studium lernen und auf diese Weise jeden Tag zu einer späteren Uhrzeit schlafen gehen und am Folgetag immer noch später aufstehen usw. Insgesamt ist es schon ganz vernünftig, daß sich eine Gesellschaft auf gewisse Hauptaktivitätsphasen einigt ;-)

                    Auch finde ich die Regel tatsächlich sehr lästig und hätte nichts gegen 'Abschalten', _wenn_ mir das nicht zusätzliche Gynäkologen-Termine und die Risiken einer Hormonbehandlung bescherte.
                    Mit einer vermeindlich emanzipierten Glorifizierung der Menstruation konnte ich mich noch nie identifizieren.


                    >> seit ich mir erlaube, an meinen tagen einen gang zurueckzuschalten und ruhigere, kreativere dinge zu tun, geht es mir (und im vertrauen gesagt auch meiner umwelt) wesentlich besser. :-)

                    Hier stimme ich Dir zu. Doch ist der Spielraum für mich zu eng. Den zurückgeschalteten Gang praktiziere ich ja quasi (fast) alle Tage. Während der Periode müßte ich mich dann völlig ausbremsen (= am stärksten Tag zu Hause bleiben und dort arbeiten) und einen Job, der das langfristig ungestraft gestattet, den müßt' ich nach dem Studium erst mal finden *da eher wenig Hoffnung hab'*.

                    Mit freundlichem Gruß,
                    Lina

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                    • RE: Menstruation und Erschöpfung




                      Lina26 schrieb:
                      -------------------------------
                      Hallo!

                      >> schlimm ist, dass es frauen nicht erlaubt ist, nach ihrem koerperlichen rhytmus zu leben, dass man(n) von ihnen jeden tag die selbe leistungsbereitschaft verlangt. und neuerdings mit hormonen daran geht, die "laestigen tage" ganz abzuschalten.

                      Auch Dir möchte ich für Deine Antwort danken. Ehrlich gesagt, wenn der Mensch nach einem nicht überformten Rhythmus leben würde, gäbe es alle vier Stunden eine Mahlzeit und danach ein Nickerchen. Und ich persönlich würde zehn Stunden schlafen, dann neun Stunden mit der ein oder anderen Unterbrechung (Bad, Essen, Internet) für's Studium lernen und auf diese Weise jeden Tag zu einer späteren Uhrzeit schlafen gehen und am Folgetag immer noch später aufstehen usw. Insgesamt ist es schon ganz vernünftig, daß sich eine Gesellschaft auf gewisse Hauptaktivitätsphasen einigt ;-)

                      Auch finde ich die Regel tatsächlich sehr lästig und hätte nichts gegen 'Abschalten', _wenn_ mir das nicht zusätzliche Gynäkologen-Termine und die Risiken eine....

                      Kommentar


                      • RE: Menstruation und Erschöpfung


                        hi lina!

                        Lina26 schrieb:
                        -------------------------------
                        Ehrlich gesagt, wenn der Mensch nach einem nicht überformten Rhythmus leben würde, gäbe es alle vier Stunden eine Mahlzeit und danach ein Nickerchen. Und ich persönlich würde <...> Insgesamt ist es schon ganz vernünftig, daß sich eine Gesellschaft auf gewisse Hauptaktivitätsphasen einigt ;-)

                        :-))) also alle vier stunden eine mahlzeit wuerd ich nicht aushalten. aber ich dachte frueher auch immer, ich sei ein morgenmuffel, wuerde immer noch laenger schlafen, wenn mich nichts aufweckt. da ich das glueck habe, nicht um 6 uhr morgens im buero sein zu muessen, goenne ich mir, ohne wecker wach zu werden. und witzigerweise werde ich ohne wecker frueher wach, als frueher mit wecker.

                        ich traeume davon, dass mehr menschen die moeglichkeit bekommen, ihren rhytmus zu leben und dafuer nicht belaechelt oder gemobbet werden. dann waeren viele menschen vermutlich gleich viel entspannter.

                        ---------
                        Auch finde ich die Regel tatsächlich sehr lästig und hätte nichts gegen 'Abschalten',<..>

                        das find ich einfach schade. auch wenn ich fuer die meldung jetzt gleich wieder ein paar virtuelle schlaege einstecken werde muessen. ;-)

                        ciao,
                        lysistrata

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