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Darmpolypen mit 31

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  • Darmpolypen mit 31

    Hallo Herr Dr. Henesser,
    ich beginne ganz von vorne, 1999 wurde bei mir zufällig mit 20 Jahren ein Blasentumor entdeckt. Nach der Entfernung sagte man mir, dass er 6 Monate später wohl bösartig gewesen wäre. Ausser den regelmäßigen Blasenspiegelungen musste ich nichts über mich ergehen lassen und bisher war immer alles gut. 2010 hatte ich dann, nachdem ich Blut im Stuhl hatte ne Darmspiegelung. Ergebnis 2 Darmpolypen, wobei einer schon ziemlich grenzwertig war. Kontrolle 2,5 Jahre später, damals mit Ben kleinen Polyp, wieder 2,5 Jahre später kein Polyp und die letzte Spiegelung war gestern, wieder kein Polyp. Nun meine Frage: Kann der Blasentumor mit den Polypen im Zusammenhang stehen? Ist das ganze evt. etwas Genetisches und es wäre sinnvoll es abklären zu lassen. (Lynch Syndrom). Mein Vater hatte bisher zwei Polypen, aber erst mit 55, aber seine Schwester muss regelmäßig alle zwei Jahre zur Spiegelung. Darmkrebs oder andere Krebsfälle liegen bei meinen Eltern nicht vor und bei meinen Großeltern ist mir auch nix bekannt. Meine Oma hatte Myome an der Gebärmutter, starb allerdings sehr früh, aber nicht an Krebs. Der Doktor gestern war sehr nett und meinte, dass ich mich nicht verrückt machen soll. Die nächste Spiegelung in 5 Jahren reicht aus. Ich mach mir nun aber leider doch Sorgen, dass es genetisch bedingt ist, weil ich auch drei Töchter habe. Die müssen doch dann auch aufpassen und ist der Zeitraum von 5 Jahren wirklich ausreichend?

  • Re: Darmpolypen mit 31

    Die Kriterien für ein Lynch-Syndrom erfüllen Sie nicht. Von dieser Seite kein Grund zur Sorge. Zumal es sich bei Ihnen bisher allenfalls um Vorstufen eines Krebs handelt. Ihre Sorge ist verständlich, Sie sollten hinsichtlich des Darmkrebs weitere Koloskopien regelmäßig durchführen, 5 Jahre sind da ausreichend.

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    • Re: Darmpolypen mit 31

      Lieber Hr. Hennesser,

      da sie mir beim letzten Mal sehr geholfen habe und ich durch ihre Antwort endlich nochmal entspannt und ohne ständige Angst in den Alltag starten könnte, brauche ich wieder ihren Rat. Seit Anfang April schlage ich mich schon mit Oberbauchschmerzen auf der rechten Seite rum. Anfangs mit Rückenschmerzen, die hab ich allerdings in den Griff bekommen. Mein Hausarzt verschrieb mir kurativ Omeprazol 20. Anfangs hatte ich noch Pantoprazol 40, allerdings half irgendwie nichts. Vom Omep hatte ich noch das Gefühl, dass mein Magen Darm nun völlig verrückt spielt (Blähungen, Scchmerzen, Schwindel) am stärksten nachts. Vor drei Wochen war ich wieder beim Hausarzt, wieder Omep und ne Überweisung zur Magenspiegelung. Allerdings einen Termin zeitnah zu bekommen, ist schwierig (September, Dezember, Ende Juli). Ich mache mir jetzt immer mehr Gedanken, dass es was schlimmeres ist, meine Vorgeschichte mit Blasentumor und grenzwertigen Darmpolyp hab ich Ihnen ja schon geschrieben. Ich war vor 17 Monaten erst zur Magenspiegelung und da war nix zu sehen. Kann sich da jetzt so schnell was Schlimmes entwickelt haben? Eigentlich doch eher nicht. Aber je länger das dauert ohne Besserung, desto mehr Sorgen mache ich mir dahingehend und ich Frage mich, wie ich die Zeit bis zur Spiegelung rumkriegen soll. Und ich glaube auch, genau diese Gedanken tragen eher nicht zur Besserung bei. Und ist es empfehlenswert weiterhin Omeprazol zu nehmen oder gibt es da was verträglicheres?

      Herzliche Grüße

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      • Re: Darmpolypen mit 31

        Hallo Lena,

        Dr. Hennesser betreut dieses Forum nicht mehr.

        Als gebeutelte Patientin kann ich Dir aber sagen, dass der Hausarzt nicht von etwas Schlimmeren ausgeht, sonst hättest Du schon sehr viel früher einen Termin bekommen.

        Pantoprazol und Omeprazol würde ich persönlich nur dann nehmen, wenn nachgewiesenermaßen z.B. Reflux, eine Gastritis oder ein Zwölffingerdarmgeschwür vorliegt. Du schreibst ja selbst, dass Du keine Besserung merkst. Also lass' das Zeug vielleicht mal weg und schau', wie es Dir ohne alles geht.

        Willst Du eine Zweitmeinung einholen, so wäre ein Gastroenterologe der passende Arzt.

        Nur weil Du mal (noch) gutartige Darmpolypen und einen (noch) gutartigen Blasentumor hattest, bedeutet das nicht, dass Du bei Beschwerden gleich an Schlimmes denken musst. Positiv denken!!!

        Liebe Grüße
        Monsti

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