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Darmresektion und drei operable Lebermetastas

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  • Darmresektion und drei operable Lebermetastas

    Hallo Leidengenossen,
    wer kennt sich damit aus?
    Mein Mann hatte am Dienstag eine Darmresektion( Dickdarmkarzinom im Querdarm). Ihm ging es nach der Op eigentlich recht gut bis dann am Freitag abend er alles Essen erbrach und bis zum heutigen Tag mit Durchfall kämpft.Ist das nach einem solchen Eingriff normal oder muß man sich große Sorgen machhen?
    Vielen Dank für Euren Rat
    Christa

  • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


    Das normalisiert sich nach längerer Zeit wieder. Dem Darm steht ja nunmehr ein deutlich kürzerer Abschnitt zur Stuhleindickung zur Verfügung, da kommt es oft zu Durchfällen und dünnem Stuhl. Das Erbrechen nach einem solchen großen Eingriff beruht meist auf einer Darm/Magenatonie, d.h. daß die Förderung von Sekreten oder Nahrung durch das MAgen-Darmsystem noch deultich verlangsamt ist.

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    • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


      Mein Mann hat Darmkrebs und es hat sich herraus gestellt das
      der Krebs gestreut hat auf der Lunge mit Krebszellen befallen ist
      Mein Mann ist mit dem Herzen vorbelastet und hat grosse angst.
      Die Lunge muss jetze ersteimal behandelt werden mit Chemo ist
      das alles so richtig

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      • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


        Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,
        vielen Dank für Ihre Auskunft.Es ist wiklich sehr hilfreich, wenn man weiß wie die Dinge ablaufen.
        Nun hätte ich aber noch eine Frage...
        Mein Mann hat jetzt eine Chemotherapie mit 5 FU übrer Pumpe 48 Std begonnen, außerdem bekommt er über Port Irinotecan und Oxoliplatin. Nun meine Frage Wenn Nebenwirkungen auftreten beginnen diese während der Infusion oder Tage später.
        Mein Mann hängt zur Zeit noch an der 5 FU Pumpe und es geht ihm relativ gut, kann das dicke Ende erst noch kommen? Allerdings ist das die 1. Behandlung.
        Danke für Ihre Mühe!
        Christa Leber

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        • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


          Vermutlich läuft das im Rahmen einer Studie. Wenn Probleme auftereten dann meist an den ersten beiden Tagen nach der Infusion von Oxal./Irin., die 12 Tage danach bis zur nächsten Therapie sind meist frei von Beschwerden. Am häufigsten handelt es sich dabei um Durchfälle, NErvenreizungen und leichte Müdigkeit. Diese Symptome verstärken sich im Verlauf der Therapie, aber wirklich nur geringfügig.

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          • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


            Wenn der Tumor über den Körper verteilt ist so macht es Sinn, eine Therapie durchzuführen, die alle Tumorherde gleichermaßen erreicht. Dies ist hier die Chemotherapie. Diese ist beim Darmkrebs jedoch weniger aggressiv als bei anderen Tumorarten. Auch die Lungenmetastasen werden wie ein reiner Darmkrebs behandelt, da sie ja aus Darmkrebszellen bestehen.

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            • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


              Sehr geehrter Herr Dr Hennesser,
              danke für Ihre Antwort.
              Immer wieder ergeben sich neue Fragen und man findet ohne kompetente Gesprächspartner zu keiner Lösung.
              Mein Mann wiegt mit einer Größe von 1,85 m 68,00 Kg. und nimmt kaum zu obwohl wir schon aus der Apotheke Nahrungsergänzung kaufen.Eigentlich ißt er ganz normale Portionen. Was könner wir noch tun oder ist die Stagnation des Gewichtes krankheitsbedingt normal ?
              Was halten Sie von einer Misteltherapie? Der behandente Onkologe meines Mannes findet darin keinen Nutzen?

              Ich bedanke mich herzlich für Ihre seht nette Beratung

              Mit freundlichem Gruß
              Christa Leber

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              • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                Eine Misteltherapie hat keinen Einfluß auf den Erkrankungsverlauf, es gibt jedoch gewisse Anzeichen daß eine 4-wöchige Therapie in Einzelfällen den Allgemeinzustand stärken kann. Das Körpergewicht fällt während der OP und stagniert dann im Verlauf der Chemotherapie, das ist nicht ungewöhnlich. Unterstützend kann man hochkalorische Trinklösungen (Astronautenkost) als Beigabe zur Ernährung anbieten (in Apotheken erhältlich).

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                • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                  Sehr geehrter Herr Doktor Hennesser!

                  Ich sage nur danke, danke , danke !

                  Amm Donnerstag, den 23.10. war die erste Chemo zu Ende, Bislang keinerlei Nebenwirkungen. Er ißt normal und gut und nimmt zusätzlich noch Astronautennahrung.
                  Wie kann es dann aber sein, dass er am Donnerstag morgen 68,2 kg. gewogen hat und am Freitag also nur einen Tag später nur noch 66,6 kg..Ich habe dafür keine Erklärung und bin eigentlich ziemlich ratlos. Hängt das eventuell mit der Chemo oder mit den noch vorhandenen Metastasen in der Leber zusammen?
                  Ich mache mir ersthafte Sorgen.
                  Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus
                  Mit freundl. Gruß
                  Christa Leber

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                  • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                    Solch kurzfristige Schwankungen sind ausschließlich Ausdruck des Wasserhaushaltes des Körpers (Infusionslösungen im Rahmen der Chemotherapie tragen dazu bei). Eine bessere Aussage über den Gewichtsverlauf erhalten Sie, wenn sich Ihr Mann einmal wöchentlich - immer am gleichen Wochentag - wiegt. Tägliches Wiegen verwirrt.

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                    • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                      Sehr geehrter Herr Dr. Henneser ,
                      heute wende ich mich wieder einmal an Sie, um Ihre Meinung zu hören,die für mich sehr wertvoll ist.
                      Mein Mann hat nun die dritte Chemo hinter sich bei der letzten Chemo kam Avastin dazu. Er verträgt die Chemo bis auf minimale Nebenwirkungen recht gut. Heute wurde per Ultraschall festgestellt das die Metastasen um 2cm geschrumpft sind und noch 3 Chemos durchgeführt werden um dann sich in der Klinik zur OP vorzustellen.Nun meine Frage - in der Klinik wurde eine große Metastase mit 6cm im CT festgestellt und zwei kleine alles im rechten Leberlabppen. Beim behandelnden Okologen der dies mittels Ultraschall beobachtet sind die Maße ganz anders. Bereits nach der Entlassung aus der Klinik und der Untersuchung beim Onkologen die unmittelbar im Anschluß nach dem Klinkaufenthalt erfolgte . Er sprach dann von der großen Metastase von 8 cm jetzt nach der Behandlung von 6cm. Was stimmt nun eigentlich st der Ultraschall genauer oder das CT? Zwischen der Untersuchung in der Klinik per CT und der Untersuchung beim Onkologen lag eine Woche. Kann die Metastase in einer Woche so rasant wachsen? Ich habe schon gehört,dass per Ultraschall nicht so genau vermessen kann. Was soll ich hier glauben ? Biite Sie höflichst um Ihren fachkompetenten Rat.

                      Vielen herzlichen Dank für Ihre Mühe.
                      Christa Leber

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                      • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                        Ganz persönlich vertraue ich dem Ultraschall bei guten Geräten mehr (ein Radiologe mag da anderer Ansicht sein). Es gibt aber Herde, die weder im US noch im CT erkennbar sind und sich erst im MRT genau vermessen und erkennen lassen. Dies wird man vor einer OP auf jeden Fall durchführen. Es ist auch nicht mehr wie vor wenigen Jahren die Größe allein entscheidend, viel bedeutsamer ist die Lage aller Herde in einem Leberlappen, sodaß man mit einer Lappenresektion tatsächlich alle Herde entfernen kann.

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                        • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                          Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser
                          heute muß ich wieder einmal ihre fachkompetente Meinung in Anspruch nehmen.
                          Mein Mann hat nun die 5. Chemo hinter sich und die Lebermetastasen haben sich ca. um die Hälfte verkleinert. Die Neben wirkungen hielten sich bislang in Grenzen( etwas heißer,die Augen etwas gerötet und brennend ).
                          Nun am 2. Weihnachtsfeiertag hatte mein Mann um die Op Narbe ein Spannungsgefühl und wir dachten das liegt an der Gewichtszunahme ( seit der OP so 8kg.)
                          Der Spannungsschmerz nahm im Verlauf des Abends zu, so dass er sich in das Krankenhaus( Ambulanz)begeben hat wo er auch die Darm OP hatte .Er wurde untersucht und es wurde ein vollkommen gefüllter und träger Darm festgestellt.Nachdem ein Einlauf nichts bewirkte bekam er ein flüssiges Abführmittel und mußte die Nacht im Krankenhaus bleiben bis die Darmtätigkeit wieder in Schwung kam.Seit er aus dem Krankenhaus entlassen wurde sieht er im Gesicht und Augen ziemlich gelb aus. Das macht mir große Sorgen. Was kann das sein? Er bekommt am 29.12 .08 seine 6. Chemo und soll sich dann ,da die Metastasen so geschrumpft sind zur Leber OP im Krankenhaus vorstellen. Mir macht die gelbe Farbe Angst vor allem was die weitere Behandlung angeht.Ist es falsch wenn er jeden Tag einen halben Liter Karottensaft trinkt? Außerdem trinkt er jeden Tag einen sehr kalorienreichen Kakaotrunk zur Gewichtsverbesserung( Empfehlung vom Hausarzt) ist das richtig?

                          Vielen Dank für ihre sehr hilfreiche Beratung
                          gleichzeitig möchte ich es nicht versäumen Ihnen ein gesundes neues Jahr zu übermitteln.

                          Ch. Leber

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                          • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                            In erster Linie muß ein Verschluß des Gallesystems ausgeschlossen werden. Die Gelbfärbung kommt meist durch ein Ablaufhindernis in den Gallenwegen zustande. Evtl. drückt eine der kleinen Metastasen in der Leber auf den Gallekanal. Ein Ultraschall wird da rasch Klarheit bringen. Mit der Ernährung hat das nichts zu tun.

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                            • Re: Darmresektion und drei operable Lebermetastas


                              Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,
                              voriges Jahr habe ich mehrmals Fragen an Sie gerichtet und auch eine sehr kompetente Antwort erhalten. Nun wende ich mich erneut an Sie.
                              Mein Mann hatte am 13.02.2009 die geplante Leberresektion. Es wurde 75% der Leber entfernt, da eine Metastase zwischen den rechten und linken Lebersekment la,mußte relativ viel entfernt werden.
                              Die OP verlief recht gut und nach knapp 3 Wochen konnte er das KH wieder verlassen. Zwischenzeitlich hatte er bei vorgeschädigten Venen wieder eine Bein OP wo eine Vene still gelegt wurde und er jetzt 60 Tage Clexan 2 mal am Tag spritzen muß aber das nur nebenbei.
                              Nun zu meinem wirklichen Problem . Mein Mann fühlt sich körperlich recht gut und er nimmt zu den Mahlzeiten normale Portionen zu sich.
                              Ich mache mir Sorgen, weil er an Gewicht eher ab als zunimmt . Woran kann das liegen ?
                              Laut Untersuchungen hat die Leber schon wieder gut zugenommen. Kann es trotzdem an dem veränderten Stoffwechsel liegen?
                              Ich wäre sehr froh wenn Sie mir einen Rat bzw. eine Erklärung geben könnten.
                              Vielen Dank für Ihre Mühe.

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