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Diese 9 Lebensmittel können vor Krebs schützen
Kein Lebensmittel kann Krebs verhindern oder gar heilen. Studien zeigen jedoch, dass der regelmäßige Verzehr bestimmter Lebensmittel mit einem niedrigeren Risiko für die Entstehung einzelner Krebsarten verbunden ist.
Welche Lebensmittel Sie regelmäßig essen sollten, um Ihr Krebsrisiko zu senken, zeigt Ihnen diese Bildergalerie.
Hinweis: Der größte Nutzen entsteht durch eine insgesamt gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse und Obst, wenig verarbeitetem Fleisch, keinem oder nur sehr wenig Alkohol, dem Verzicht auf Rauchen, einem normalen Körpergewicht und ausreichend Bewegung.
Kohlsorten können vor Krebs schützen
Brokkoli, Grünkohl, Weißkohl, Rosenkohl oder Blumenkohl enthalten sogenannte Glucosinolate. Glucosinolate werden beim Kauen in Senföle umgewandelt, die in Studien nachweislich dabei helfen konnten, Krebs vorzubeugen.
Lesetipp: Krebsrisiko senken – vermeiden Sie diese Risikofaktoren
Beeren sind Lebensmittel, die vor Krebs schützen können
Beeren wie Blaubeeren und Himbeeren sind reich an sogenannten Anthocyanen. Dabei handelt es sich um Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie können dazu beitragen, Zellschäden zu reduzieren.
Zitrusfrüchte können das Krebsrisiko senken
Zitrusfrüchte enthalten mehrere potenziell schützende Inhaltsstoffe, darunter Vitamin C, Beta-Carotin, Flavonoide, Limonoide und Folsäure. Studien deuten darauf hin, dass ein regelmäßiger Verzehr von Zitrusfrüchten mit einem geringeren Krebsrisiko in Verbindung stehen kann. Bei bestehenden Krebserkrankungen ist jedoch Vorsicht geboten, da bestimmte Zitrusfrüchte, insbesondere Grapefruit, die Wirkung einzelner Krebsmedikamente beeinflussen können.
Krebs: Farbiges Gemüse schützt die Zellen
Die intensive Farbe vieler Gemüsesorten wie etwa von grünem Blattgemüse, Karotten oder Paprika stammt von Carotinoiden. Diese antioxidativ wirkenden Pflanzenstoffe können Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Studien deuten darauf hin, dass insbesondere das Beta-Carotin in diesen Gemüsesorten mit einem geringeren Krebsrisiko in Verbindung steht.
Zwiebelgewächse haben krebshemmende Wirkung
Zwiebeln, Lauch und Knoblauch enthalten schwefelhaltige Pflanzenstoffe. Diese zeigen in Studien krebshemmende Effekte.
Lesetipp: So entsteht Krebs – Schritt für Schritt
Vollkornprodukte: Wichtige Schutzwirkung durch Ballaststoffe
Vollkornprodukte liefern viele Ballaststoffe. Eine ballaststoffreiche Ernährung wird mit einem geringeren Risiko für Darmkrebs in Verbindung gebracht. Denn Ballaststoffe erhöhen das Stuhlvolumen und verringern die Konzentration potenziell krebserregender Stoffe.
Hülsenfrüchte haben hemmende Effekte auf Tumorzellen
Auch Saponine, die in Hülsenfrüchten reichlich enthalten sind, zeigen in experimentellen Studien hemmende Effekte auf das Wachstum von Tumorzellen im Dickdarm.
Geringeres Krebsrisiko: Fermentierte Lebensmittel
Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut enthalten Milchsäurebakterien. Studien deuten darauf hin, dass diese im Darm potenziell krebserregende Stoffe binden, das Immunsystem unterstützen und Prozesse beeinflussen können, die mit der Entstehung von Darmkrebs in Verbindung stehen.
Lesetipp: Die 10 häufigsten Krebsarten
Kaffee: Geringeres Risiko für Leber- und Darmkrebs
Kaffee enthält zahlreiche bioaktive Substanzen mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Beobachtungsstudien bringen moderaten Kaffeekonsum vor allem mit einem geringeren Risiko für Leber- und Darmkrebs in Verbindung. Ein ursächlicher Schutzeffekt ist jedoch nicht eindeutig belegt. Wichtig: Kaffee darf nicht zu heiß getrunken werden, da sonst die Schleimhäute Schaden nehmen können.
Kein Lebensmittel kann Krebs verhindern oder gar heilen. Studien zeigen jedoch, dass der regelmäßige Verzehr bestimmter Lebensmittel mit einem niedrigeren Risiko für die Entstehung einzelner Krebsarten verbunden ist.
Welche Lebensmittel Sie regelmäßig essen sollten, um Ihr Krebsrisiko zu senken, zeigt Ihnen diese Bildergalerie.
Hinweis: Der größte Nutzen entsteht durch eine insgesamt gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse und Obst, wenig verarbeitetem Fleisch, keinem oder nur sehr wenig Alkohol, dem Verzicht auf Rauchen, einem normalen Körpergewicht und ausreichend Bewegung.
- Online-Informationen der Deutschen Krebshilfe: Gesunde Ernährung: https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebs-vorbeugen/gesunde-ernaehrung/ (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen der Harvard T.H. Chan School of Public Health: Preventing cancer: https://nutritionsource.hsph.harvard.edu/cancer/preventing-cancer/ (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Vereins für unabhängige Gesundheitsberatung e. V.: Krebs: Wie die Nahrung schützen kann: https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/krebs-wie-nahrung-schuetzen-kann/ (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums: Hilft Brokkoli gegen Krebs? https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/detail/hilft-brokkoli-gegen-krebs (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums: Ernährung und Krebsvorbeugung: https://www.krebsinformationsdienst.de/krebs-vorbeugen/ernaehrung (Abruf: 01/2026)
- Silalahi, J.: Anticancer and health protective properties of citrus fruit components: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11890643/ Asia Pac J Clin Nutr. 2002, Vol. 11, Iss. 1, pp. 79–84 (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internistinnen und Internisten: Grünkohl beugt besser gegen Krebs vor als Brokkoli: https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/gruenkohl-beugt-besser-gegen-krebs-vor-als-brokkoli.html (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Berufsverbands der Deutschen Chirurgie e. V.: Krebszellen mögen keine pflanzliche Ernährung: https://www.bdc.de/krebszellen-moegen-keine-pflanzliche-ernaehrung/ (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des World Cancer Research Fund International: Dietary and lifestyle Patterns for cancer prevention: evidence and recommendations from CUP Global: https://www.wcrf.org/wp-content/uploads/2025/09/DLP_8-PAGE_ONLINE.pdf (Abruf: 01/2026)
- Nguyen, T., et al.: Coffee and tea consumption and the risk of head and neck cancer: An updated pooled analysis in the International Head and Neck Cancer Epidemiology Consortium: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39711146/ Cancer 2025, Vol. 131, Iss. 2 (Abruf: 01/2025)