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Kraftlose Beine

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  • Kraftlose Beine

    Sehr geehrtee Herr Doktor,

    mich beschäftigen momentan Ergebnisse, die schon 10 Jahre in der Vergangenheit liegen, als Jugendlicher mit ca. 16 Jahren habe ich häufiger in größeren Zeitabständen Situationen erlebt in denen meine Beine sich beim gehen plötzlich so schwach angefühlt haben, dass ich kurzzeitig stehen bleiben musste bis ich weiter gehen konnte. Aktuell habe ich mit Leichen Kribbeln in Armen und Beinen zu tun und einer ausgeprägten Angststörung. Könnten diese "Schwächeanfälle" damals (soetws kam seit 7 Jahren ganz sicher nicht mehr vor) die ersten Anzeichne für MS gewesen sein, oder womit kann man solche Ereignisse erklären? Stellt das eine Lähmung der Beine dar? (dann wäre ich doch sicher hingefallen, oder?)

    Ich hatte 2011 ein MRT von Schädel und HWS ohne Befund, da hätte man doch sicher eine MS erkennen können oder?
    Sowie 2014 ein weiteres MRT vom Schädeö ebenfalls ohne Befund.


    Sie würden mir mit einer Antwort sehr weiterhelfen!!

  • Re: Kraftlose Beine

    Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
    ein unauffälliges MRT spricht erst einmal gegen eine chron. entzündliche Erkrankung wie die MS - zumindest bis zum Zeitpunkt 2014. Eine neurologische Untersuchung könnte jetzt helfen zu differenzieren, ob und wie sich die Sensibilitätsstörungen darstellen und verteilen, ob eine Reflexbetonung und/oder eine muskuläre Spastik besteht und ob andere Auffälligkeiten vorliegen. Auch eine SEP-Untersuchung wäre hilfreich (Reizung eines Fußnerven und Ableitung am Kopf, um die Nervenleitgeschwindigkeit /Latenz) zu bestimmen). Eine Lähmung der Beine kann vorliegen, wenn man nur noch eine verkürzte Wegstrecke zurücklegen kann, unsicher (ataktisch) und verkrampft läuft oder beispielsweise eine Seitendifferenz der Beine verspürt. Geht ein einfaches Einbeinhüpfen noch seitengleich gut ? Erst wenn sich in Ihrem Fall Auffälligkeiten bei der Untersuchung zeigen, würde ich ein MRT wiederholen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. D. Schneider

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    • Re: Kraftlose Beine

      MRT wurde gestern aufgrund zunehmender Beschwerden gemacht - auch dieses blieb ohne Befund. Des Weiteren wurde eine Tibialis-SEP mit unauffälligem Ergebnis gemacht. Ebenfalls wurde ein EEG gemacht mit folgendem Befund: Etwas unregelmäßiges EEG vom Alphatyp ohne Herdbrfund oder Seitenhinweis. Keine Zeichen einer erhöhten neutralen Erregbarkeit. Normalbefund. Beurteilung: im EEG befand sich ein regelrechter Alpharhytmus ohne Herdbefund.

      Ist die Aussage, etwas unregelmäßiges EEG besorgniserregend? Was könnte dahinter stecken?

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      • Re: Kraftlose Beine

        Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
        der Begriff "unregelmäßiges EEG" ist nicht festgelegt. Manche Befunder bezeichnen damit einen Wechsel der Grundaktivität, was nichts ungewöhnliches ist. Bei jeder Vigilanzschwankung (Veränderung der Wachheit) kommt es zu einer Veränderung der Gehirnaktivität. Sind wir müde, wird das EEG langsam, werden wir wieder wach, wird das EEG rasch schneller. Das ist völlig normal.
        Ein EEG gibt gute Informationen z.B. bei Epilepsien und nach Schädelhirntraumen, hilft aber wenig bei der Diagnostik nach chronisch entzündlichen Erkrankungen.
        Daher brauchen Sie sich wegen diesem Befund keine Sorge machen. Die entscheidenden Untersuchungen wie MRT und SEP und vermutlich auch die klinische Untersuchung waren unauffällig. Dies sollte den Blick weg von einer Erkrankung lenken.
        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. D. Schneider

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