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Haarausfall Anfang des Jahres gehabt- trotzdem erblich bedingt?!

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  • Haarausfall Anfang des Jahres gehabt- trotzdem erblich bedingt?!

    Guten Morgen,

    Ich mache mir zur Zeit viele Gedanken um meine Haare und hoffe hier eine zweite Meinung einholen zu können.
    Anfang des Jahres hatte ich plötzlich starken Haarausfall bekommen. Ich verlor deutlich über 150 Haare am Tag. Nach dem Waschen waren es um die 300 Haare. Natürlich litt ich sehr darunter und ich ging zu mehreren Ärzten.
    Der Dermatologe meinte nur ich würde ich erblich bedingten Haarausfall haben (er hat nichts untersucht) und verschrieb mir dieses Ellcranell.

    Meine Haare fielen eher diffus aus. Jedoch fiel mir auf, dass ich vermehrt am Hinterkopf lichte Stellen habe. Aber nur ganz leicht sichtbar.

    Ich ging dann zu meinem Hausarzt. Dieser nahm mir Blut ab und schickte mich auch zur Gynäkologin. Gleichzeitig empfahl er mir einen Haarspezialisten, da er Ellcranell so ohne weiteres nicht sinnvoll finden würde. Blutwerte waren okay, die Ergebnisse vom Frauenarzt: Ich habe ein wenig erhöhte Testosteron Werte. Ich sollte einen Endokrinologen aufsuchen.
    Die Endokrinologen haben aber alle keine Termine mehr frei. Und es gibt endlange Wartezeiten. Ich sollte dann eine entsprechende Anti-Babypille nehmen.
    Ich hatte Glück und bekam einen Termin beim Endokrinologen, da ich hartnäckig blieb. Dieser teilte mir mit, dass eine hormonelle Behandlung nicht notwendig sei und die Dosierung der Anti-Babypille ausreichen sollte.
    Ich ging dann trotzdem nochmal in eine Haarsprechstunde in Bielefeld. Dort sagte man mir, dass der Haarausfall höchstwahrscheinlich hormonell bedingt sei und ich erstmal die Antibabypille nehmen sollte und abwarten sollte. Man sagte mir man müsse erstmal abwarten und dann schauen ob es erblich bedingt sein könnte (?).

    Mein Haarausfall stoppte auch dann prompt im April. Bis heute habe ich wieder weniger Haare in der Bürste. Ich denke es sind unter 50 Haare. Ich zähle sie allerdings nicht.

    Nun meinte aber eine Bekannte meiner Mutter (Frisöse), also keine Experin, dass ich erblich bedingten Haarausfall haben würde, da man ja die lichten Stellen noch sehen könnte.
    Ich habe ca. 60cm lange Haare. Ich weiß selber, dass es lange dauern wird bis die wieder nachwachsen.
    Obwohl ich keinen Haarausfall mehr habe und die Pille auch nach 3 Monaten wieder absetzen konnte (ohne Probleme), habe ich nun Bedenken, dass es doch erblich bedingter Haarausfall sein könnte?

    Sollte ich nochmal in eine Haarsprechstunde gehen? Ich mache mir nun Gedanken, weil diese Bekannte mich auf meine lichten Stellen am Hinterkopf angesprochen hat. Ich meine mein Haarausfall stoppte ja erst Mitte/ Ende April.
    Zudem meinte sie, dass bei erblich bedingtem Haarausfall die Haare ganz normal ausfallen würden. Jedoch meinte der damalige Haarspezialist bei dem ich war es sei höchstwahrscheinlich eine hormonelle Geschichte...
    Jetzt hab ich Angst..

  • Re: Haarausfall Anfang des Jahres gehabt- trotzdem erblich bedingt?!

    Aufgrund meiner Sommerpause, komme ich erst heute dazu, Ihnen zu antworten.
    In Bielefeld sind Sie eigentlich gut aufgehoben und auch ich würde Ihnen raten, zunächst abzuwarten und sich nicht verrückt machen zu lassen.
    Abraten möchte ich Ihnen vom Arzthopping. Wenn es Sie allzusehr ängstigt, sollten Sie sich nochmal in Bielefeld vorstellen.
    Ich kann hier natürlich keine Diagnose stellen, aber möglich ist, dass Sie eine leichte Form vom erblichen Haarausfall haben, über die sich zeitweise ein diffuser Haarausfall gelegt hat.
    Recht hat Ihre Frisörin, dass man/frau beim erblichen nicht immer übermässigen HA haben muss.
    HG
    Jenny Latz

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