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Spinalkanalstenose: 7 Symptome, wenn der Wirbelkanal verengt ist
Im Inneren der Wirbelsäule verläuft der sogenannte Wirbelkanal. Dabei handelt es sich um einen knöchernen Tunnel, der das Rückenmark und zahlreiche Nervenbahnen schützt. Verengt sich dieser Raum, können Nerven eingeengt werden. Fachleute bezeichnen dies als Spinalkanalstenose.
Die Verengung entsteht meist schleichend durch altersbedingte Veränderungen. Besonders häufig ist die Lendenwirbelsäule (LWS) betroffen, seltener die Halswirbelsäule (HWS). Beide Formen können Beschwerden verursachen und die Lebensqualität Betroffener deutlich einschränken.
Welche Symptome auf eine Spinalkanalstenose hindeuten können und ärztlich abgeklärt werden sollten, zeigt diese Bildergalerie.
Rückenschmerzen: Leitsymptom einer Spinalkanalstenose
Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Symptomen einer Spinalkanalstenose. Besonders häufig ist die Lendenwirbelsäule betroffen. Die Schmerzen treten dann meist im unteren Rücken auf. Sie können dumpf, ziehend oder brennend sein und verstärken sich typischerweise bei längerer Belastung.
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Spinalkanalstenose: Ausstrahlende Schmerzen als mögliches Symptom
Werden Nervenwurzeln eingeengt, können Schmerzen in Gesäß, Beine oder – bei einer Verengung der Halswirbelsäule – in Schultern und Arme ausstrahlen. Fachleute sprechen dann von radikulären Schmerzen. Betroffene beschreiben diese oft als stechend oder elektrisierend.
Gehbeschwerden sind Symptom einer Spinalkanalstenose
Charakteristisch für eine Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule sind Beschwerden beim Gehen. Bereits nach wenigen Metern treten Schmerzen, Schwere- oder Taubheitsgefühle in den Beinen auf. Im Sitzen oder beim Vorbeugen bessern sich die Beschwerden häufig wieder. Bergaufgehen fällt meist leichter als bergabgehen.
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Muskelschwäche: Mögliches Symptom bei Spinalkanalstenose
In fortgeschrittenen Fällen kann eine Spinalkanalstenose die Muskelkraft beeinträchtigen. Betroffenen fällt es dann beispielsweise schwer, die Füße anzuheben oder auf den Zehen zu stehen. Die Schwäche kann dauerhaft bestehen und mit der Zeit zunehmen. Eine neu auftretende oder zunehmende Muskelschwäche sollte grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden.
Spinalkanalstenose: Taubheitsgefühle und Kribbeln als Symptome
Viele Betroffene berichten über Missempfindungen wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheitsgefühle. Häufig betroffen sind Beine oder Füße, bei einer Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule auch Hände oder Arme. Die Beschwerden können ein- oder beidseitig auftreten.
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Koordinationsstörungen: Ernstes Symptom einer Spinalkanalstenose der HWS
Ist die Halswirbelsäule betroffen, kann in ausgeprägten Fällen nicht nur eine Nervenwurzel, sondern das Rückenmark selbst eingeengt werden. Das Rückenmark ist die zentrale Leitungsbahn zwischen Gehirn und Körper. Wird es beeinträchtigt, kann es zu Gangstörungen, Problemen bei feinmotorischen Tätigkeiten oder einer zunehmenden Steifigkeit in Armen und Beinen kommen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einer zervikalen Myelopathie. Solche Beschwerden sollten zeitnah fachärztlich abgeklärt werden.
Blasen- oder Darmstörungen: Seltenes, aber ernstes Symptom bei Spinalkanalstenose
Kommt es zu einer erheblichen Einengung im Bereich der unteren Wirbelsäule, können in seltenen Fällen auch Störungen der Blasen- oder Darmfunktion auftreten. Betroffene können etwa den Urin nicht mehr richtig halten oder die Blase nur noch unvollständig entleeren. Auch eine neu auftretende Stuhlinkontinenz ist möglich. Zusätzlich können Taubheitsgefühle im Bereich des Gesäßes oder der Innenschenkel auftreten.
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Im Inneren der Wirbelsäule verläuft der sogenannte Wirbelkanal. Dabei handelt es sich um einen knöchernen Tunnel, der das Rückenmark und zahlreiche Nervenbahnen schützt. Verengt sich dieser Raum, können Nerven eingeengt werden. Fachleute bezeichnen dies als Spinalkanalstenose.
Die Verengung entsteht meist schleichend durch altersbedingte Veränderungen. Besonders häufig ist die Lendenwirbelsäule (LWS) betroffen, seltener die Halswirbelsäule (HWS). Beide Formen können Beschwerden verursachen und die Lebensqualität Betroffener deutlich einschränken.
Welche Symptome auf eine Spinalkanalstenose hindeuten können und ärztlich abgeklärt werden sollten, zeigt diese Bildergalerie.
- Online-Informationen von Deximed: Spinalkanalstenose: https://deximed.de/home/klinische-themen/neurologie/krankheiten/rueckenmarkserkrankungen/spinalkanalstenose (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen des Pschyrembel: Spinalkanalstenose: https://www.pschyrembel.de/Spinalkanalstenose/K00CH (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Zentrums für Orthopädie: Spinalkanalstenose: Die Einengung der Wirbelsäule: https://www.deutsches-zentrum-fuer-orthopaedie.de/wirbelsaeule/die-haeufigsten-wirbelsaeulenbefunde/spinalkanalstenose (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen von MSD Manual: Zervikale Spinalkanalstenose: https://www.msdmanuals.com/de/heim/knochen-gelenk-und-muskelerkrankungen/kreuz-und-nackenschmerzen/zervikale-spinalkanalstenose (Abruf: 06/2026)
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