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Tumor am Steißbein: Diese Anzeichen sollten Sie nicht ignorieren
Ein Tumor am Steißbein ist selten und bleibt oft lange unentdeckt. Denn die Beschwerden ähneln meist zunächst harmlosen Rücken- oder Gesäßschmerzen. Besonders sogenannte Chordome, bösartige Tumoren des Knochens, treten relativ häufig im Bereich von Kreuz- und Steißbein auf.
Typisch für diese Tumorart ist ein langsames, aber fortschreitendes Wachstum. Symptome verstärken sich daher über Monate oder Jahre. Gerade weil frühe Symptome oft unspezifisch sind, ist es wichtig, mögliche Anzeichen nicht zu ignorieren. Welche das sein können, zeigt diese Galerie.
Hinweis: Diese Bildergalerie ersetzt keine ärztliche Diagnose. Die genannten Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Bei anhaltenden oder zunehmenden Symptomen sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.
Steißbeintumoren können anhaltende Schmerzen verursachen
Ein häufiges erstes Anzeichen eines Steißbeintumors ist ein dauerhafter Schmerz im unteren Rücken oder Gesäß, der nicht eindeutig durch eine Verletzung erklärbar ist. Die Schmerzen können sich langsam verstärken und über Wochen oder Monate bestehen bleiben – oft unabhängig von Bewegung oder Belastung.
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Woher kommen Schmerzen, die in Beine oder Becken ausstrahlen?
Wächst ein Tumor am Steißbein, kann er Nervenstrukturen reizen oder verdrängen. Die Folge können ausstrahlende Schmerzen, etwa in die Beine oder den Beckenbereich sein. Solche Beschwerden werden manchmal auch als Bandscheibenvorfall fehlgedeutet.
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Tumor am Steißbein: Taubheitsgefühle und Sensibilitätsstörungen
Neben Schmerzen können Missempfindungen auftreten, meist im Gesäß, an den Oberschenkeln oder im Beckenbereich. Dazu zählen etwa Kribbeln und Taubheitsgefühle. Ursache ist meist der Druck des Tumors auf Nerven. Häufiger entstehen diese Beschwerden jedoch durch harmlose Ursachen wie Verschleiß, Fehlbelastung, langes Sitzen oder Entzündungen im Bereich des Steißbeins.
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Tumor am Steißbein? Kraftverlust oder Muskelschwäche sind möglich
Ein weiteres mögliches Anzeichen für ein Tumor des Steißbeins sind Kraftminderungen, etwa beim Gehen, Aufstehen oder Treppensteigen. Solche Veränderungen entwickeln sich meist schleichend und werden daher nicht immer mit einer Krebserkrankung in Verbindung gebracht.
Probleme mit Blase oder Darm können Warnzeichen sein
Wenn der Tumor auf die Nerven wirkt, die die Blase oder den Darm steuern, kann es zu Einschränkungen der Blasen- und Darmfunktion kommen. Mögliche Symptome sind etwa Probleme beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang. (z. B. Harnverhalt oder unwillkürlicher Urin- oder Stuhlverlust). Diese Symptome sind besonders ernst zu nehmen und sollten umgehend ärztlich untersucht werden.
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Tumor am Steißbein: Sichtbare oder tastbare Schwellung
In manchen Fällen kann sich im Bereich des Steißbeins auch eine Schwellung oder Verhärtung entwickeln, die von außen sichtbar oder spürbar ist. Sie entsteht, wenn der Tumor wächst und umliegendes Gewebe verdrängt. Tritt eine solchen Veränderung auf, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen, um mögliche gesundheitliche Folgen frühzeitig abzuklären.
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Allgemeine körperliche Anzeichen bei Steißbeintumoren
Mitunter kommt es zu allgemeinen Beschwerden, die nicht direkt auf das Steißbein hinweisen. Dazu zählen beispielsweise ungewollter Gewichtsverlust, Fieber ohne erkennbare Infektion oder nächtliches Schwitzen. Da diese Symptome unspezifisch sind und viele Ursachen haben können, sollten sie ärztlich abgeklärt werden, wenn sie zusammen auftreten oder stärker werden.
Lesetipp: Krebs – diese Symptome sind Warnzeichen
Ein Tumor am Steißbein ist selten und bleibt oft lange unentdeckt. Denn die Beschwerden ähneln meist zunächst harmlosen Rücken- oder Gesäßschmerzen. Besonders sogenannte Chordome, bösartige Tumoren des Knochens, treten relativ häufig im Bereich von Kreuz- und Steißbein auf.
Typisch für diese Tumorart ist ein langsames, aber fortschreitendes Wachstum. Symptome verstärken sich daher über Monate oder Jahre. Gerade weil frühe Symptome oft unspezifisch sind, ist es wichtig, mögliche Anzeichen nicht zu ignorieren. Welche das sein können, zeigt diese Galerie.
Hinweis: Diese Bildergalerie ersetzt keine ärztliche Diagnose. Die genannten Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Bei anhaltenden oder zunehmenden Symptomen sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.
- Online-Informationen des Inselspital Bern: Chordom: https://neurochirurgie.insel.ch/erkrankungen-spezialgebiete/hirntumoren/chordom (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Universitätsklinikums Heidelberg: Steißbeinteratom: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/erkrankungen/steissbeinteratom-200155 (Abruf:01/2026)
- Online Informationen von MSD Manual: Primäre bösartige Knochentumoren: https://www.msdmanuals.com/de/heim/knochen-gelenk-und-muskelerkrankungen/knochen-und-gelenktumoren/prim%C3%A4re-b%C3%B6sartige-knochentumoren (Abruf: 01/2026)