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Fettleber: Diese Folgen unterschätzen viele
Eine Fettleber (Steatosis hepatis) entsteht, wenn sich vermehrt Fett in den Leberzellen einlagert. Dies bleibt oft lange unbemerkt – genau deshalb ist eine Fettleber so tückisch. Denn viele Betroffene wissen nicht, dass ihre Leber mitunter stark belastet und bereits geschädigt ist. Im Krankheitsverlauf drohen viele, teils ernst zu nehmende gesundheitliche Probleme.
Erfahren Sie hier, welche Folgen eine Fettleber mit sich bringen kann und warum es so wichtig ist, frühzeitig gegenzusteuern.
Fettleber kann zu Leberentzündung führen
Bleibt eine Fettleber unbehandelt, kann sie sich entzünden, was Fachleute als Steatohepatitis bezeichnen. Durch die mitunter unbemerkte Entzündung werden Leberzellen geschädigt. Diese entzündliche Form kann langfristig zu Funktionsstörungen der Leber führen.
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Leberfibrose: Mögliche Folge einer Fettleber
Eine unbehandelte entzündete Fettleber kann zu einer Leberfibrose führen. Dabei vernarbt das Lebergewebe zunehmend und wird in unelastisches Bindegewebe umgebaut. Die Leber kann ihre Aufgaben, wie die Entgiftung des Körpers und wichtige Stoffwechselfunktionen, immer schlechter erfüllen.
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Mögliche Folge einer Fettleber: Leberzirrhose
Schreitet die Fettleber unbehandelt fort und entwickelt sich eine Fibrose, kann letztlich eine Leberzirrhose entstehen. Die Leber ist dann stark vernarbt und dauerhaft geschädigt – ein Stadium, das sich nicht mehr rückgängig machen lässt.
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Unbehandelte Fettleber erhöht Risiko für Leberkrebs
Eine langfristig bestehende, unbehandelte Fettleber kann das Risiko für Leberkrebs erhöhen. Vor allem Menschen, bei denen sich eine Leberzirrhose entwickelt hat, sind betroffen.
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Stoffwechselstörungen: Mögliche Folge einer Fettleber
Eine Fettleber steht zudem häufig im Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen. So kann sich etwa eine Insulinresistenz entwickeln, die mitunter zu Diabetes Typ 2 führt. Auch Fettstoffwechselstörungen sind möglich.
Fettleber fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Zusätzlich kann eine Fettleber Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck begünstigen. Vor allem die Kombination aus erhöhten Blutfettwerten, Übergewicht und Typ-2-Diabetes fördert das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall.
Eine Fettleber (Steatosis hepatis) entsteht, wenn sich vermehrt Fett in den Leberzellen einlagert. Dies bleibt oft lange unbemerkt – genau deshalb ist eine Fettleber so tückisch. Denn viele Betroffene wissen nicht, dass ihre Leber mitunter stark belastet und bereits geschädigt ist. Im Krankheitsverlauf drohen viele, teils ernst zu nehmende gesundheitliche Probleme.
Erfahren Sie hier, welche Folgen eine Fettleber mit sich bringen kann und warum es so wichtig ist, frühzeitig gegenzusteuern.
- Online-Informationen des Helmholtz Zentrum München: Diabetes und Fettleber: https://www.diabinfo.de/leben/folgeerkrankungen/leber.html (Abruf: 04/2026)
- Online-Informationen des Psychrembel: Steatotische Lebererkrankung: https://www.pschyrembel.de/Steatotische%20Lebererkrankung/K07PS (Abruf: 04/2026)
- Online-Informationen von Deximed: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD, MAFLD): https://deximed.de/premium/home/klinische-themen/magen-darm-trakt/krankheiten/leber/fettleber-nicht-alkoholische (Abruf: 04/2026)
- Online-Informationen der AOK-Bundesverband eGbR: Die Funktion der Leber: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/die-aufgaben-der-leber/ (Abruf: 04/2026)
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