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Habe ich das Impostor-Syndrom? 9 typische Symptome
Der Lebenslauf spricht für sich, das Selbstgefühl nicht: Trotz objektiver Erfolge zweifeln manche Menschen an ihrer Kompetenz und schreiben ihre Leistung eher dem Zufall oder äußeren Umständen zu. Dieses Phänomen wird als Impostor- oder Hochstapler-Syndrom bezeichnet.
Gemeint ist ein psychologisches Phänomen, bei dem Menschen trotz objektiver Kompetenz an sich zweifeln und Angst haben, als unzureichend entlarvt zu werden. Zwar handelt es sich nicht um eine eigenständige medizinische Diagnose oder ein offiziell anerkanntes Krankheitsbild, dennoch können die damit verbundenen Selbstzweifel und Ängste erheblichen Leidensdruck verursachen.
Sind Sie womöglich betroffen? Die Bildergalerie zeigt typische Symptome und Anzeichen, die auf ein Impostor-Syndrom hindeuten können.
Impostor-Syndrom: Erfolge fühlen sich unverdient an
Menschen mit Impostor-Gefühlen erleben Anerkennung oft als unverdient. Lob, Auszeichnungen oder positive Rückmeldungen passen nicht zum eigenen Selbstbild. Statt Stolz entsteht eher das Gefühl, die Erwartungen anderer nur zufällig erfüllt zu haben. Auch wiederholte Erfolge führen selten dazu, dass die eigene Leistung als wirklich verdient wahrgenommen wird.
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Angst, entlarvt zu werden: Typisch beim Hochstapler-Syndrom
"Wann fliege ich auf?" Dieser Gedanke begleitet viele Menschen mit Impostor-Gefühlen. Sie befürchten, dass ihr Umfeld sie irgendwann als unzulänglich oder inkompetent entlarven könnte. Trotz objektiv guter Leistungen bleibt die Sorge bestehen, den Anforderungen in Wahrheit nicht gewachsen zu sein. Das eigene Können wird dabei eher als Fassade erlebt, die jederzeit zusammenbrechen könnte.
Symptom für Impostor-Syndrom: "Erfolg ist nur Glück"
Typisch für Menschen mit Hochstapler-Syndrom ist, die eigene Leistung systematisch kleinzureden. Statt die eigenen Fähigkeiten anzuerkennen, führen Betroffene ihren Erfolg auf Glück, günstige Umstände oder Hilfe durch andere zurück. So erscheint der Erfolg nicht als Ausdruck der eigenen Kompetenz.
Bei Hochstapler-Syndrom: Probleme, Anerkennung anzunehmen
Komplimente, Lob oder Anerkennung werden oft als nicht berechtigt erlebt. Entsprechend relativieren viele Menschen mit Imposter-Syndrom ihre Leistung. Da Anerkennung nicht mit dem eigenen Selbstbild übereinstimmt, entsteht eher Unbehagen als Stolz.
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Perfektionismus: Symptom für Impostor-Syndrom
Viele Betroffene setzen sich unrealistisch hohe Maßstäbe. Fehler empfinden sie nicht als normalen Teil von Lernprozessen, sondern als Beleg für mangelnde Kompetenz. Daher investieren sie überdurchschnittlich viel Zeit und Energie, um möglichst fehlerfreie Ergebnisse zu erzielen. Dennoch entsteht selten echte Zufriedenheit mit der eigenen Leistung.
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Impostor-Syndrom: Prokrastination trotz hoher Ansprüche ist Anzeichen
Paradox, aber häufig: Der Druck, perfekt abzuliefern, kann so groß werden, dass Aufgaben hinausgezögert werden. Nicht aus Faulheit, sondern aus Angst, dass das Ergebnis die eigenen Ansprüche nicht erfüllt. Kurz vor knapp wird dann unter Stress gearbeitet. Bleibt das Ergebnis hinter den eigenen Erwartungen zurück, sehen sich Betroffene in ihren Zweifeln bestätigt.
Symptom für Hochstapler-Syndrom: Ständiger Vergleich mit anderen
Viele Betroffene vergleichen sich fortlaufend mit ihrem Umfeld und kommen dabei meist zu einem negativen Ergebnis. Die eigenen Stärken erscheinen selbstverständlich oder unbedeutend, während die Fähigkeiten anderer besonders hervorgehoben werden. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, selbst nicht mithalten zu können.
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Anzeichen für Impostor-Syndrom: Erfolge wirken nur kurz
Nach einem Erfolg stellt sich häufig nur kurzzeitig Erleichterung ein. Schnell rückt die nächste Aufgabe in den Fokus, begleitet von dem Bedürfnis, die eigene Kompetenz erneut unter Beweis zu stellen. Dauerhaftes Selbstvertrauen entwickelt sich so kaum.
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Impostor-Syndrom: Erschöpfung durch ständige Selbstkontrolle
Wenn Selbstzweifel, Perfektionismus und Überarbeitung über längere Zeit zusammenkommen, berichten viele Betroffene über starke Erschöpfung, Schlafprobleme oder anhaltenden Stress. Diese Beschwerden sind typische Folgen der dauerhaften inneren Anspannung und sollten ernst genommen werden, besonders wenn sie über Wochen anhalten.
Test: Wie gestresst bin ich?
Der Lebenslauf spricht für sich, das Selbstgefühl nicht: Trotz objektiver Erfolge zweifeln manche Menschen an ihrer Kompetenz und schreiben ihre Leistung eher dem Zufall oder äußeren Umständen zu. Dieses Phänomen wird als Impostor- oder Hochstapler-Syndrom bezeichnet.
Gemeint ist ein psychologisches Phänomen, bei dem Menschen trotz objektiver Kompetenz an sich zweifeln und Angst haben, als unzureichend entlarvt zu werden. Zwar handelt es sich nicht um eine eigenständige medizinische Diagnose oder ein offiziell anerkanntes Krankheitsbild, dennoch können die damit verbundenen Selbstzweifel und Ängste erheblichen Leidensdruck verursachen.
Sind Sie womöglich betroffen? Die Bildergalerie zeigt typische Symptome und Anzeichen, die auf ein Impostor-Syndrom hindeuten können.
- Online-Informationen von DocCheck: Ärzte mit Impostor-Syndrom: Wann fliege ich auf? https://www.doccheck.com/de/detail/articles/50463-aerzte-mit-impostor-syndrom-wann-fliege-ich-auf (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH: Impostor-Phänomen: Die eingebildeten Schwindler: https://www.spektrum.de/magazin/die-eingebildeten-schwindler/1019537 (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen von Quarks: Impostor-Syndrom: Das Gefühl ein Hochstapler zu sein: https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/impostor-syndrom-dimension-ralph/ (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen von SWR3: Imposter-Syndrom: 3 Tipps für mehr Selbstvertrauen: https://www.swr3.de/aktuell/service/imposter-hochstapler-syndrom-tipps-fuer-mehr-selbstvertrauen-100.html (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen der Internationalen Hochschule (IU): Imposter-Syndrom: Was tun gegen Selbstzweifel? https://www.iu.de/magazin/imposter-syndrom-was-tun-gegen-selbstzweifel/ (Abruf: 02/2026)