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Ich brauche Rat

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  • Ich brauche Rat

    Hallo ich bin 32 Jahre alt und habe seit Januar Probleme mit meinen Zähnen Region 16-17. Nach gescheiterter Wurzelkanabehandlung am Zahn 16 im Februar (der 4 Kanal konnte nicht gefunden werden) wurde der Zahn Endotontoligsch behandelt. Die Schwellung im Mund-Kieferbereich ist seit Februar durchgehend vorhanden verbunden mit Schmerzen. Am 29.03.2019 wurde dann nach der einnahme von mittlerweile 4 Antibiotika auf anraten meines Oralchirurges eine Wsr am Zahn 16 von ihm durchgeführt.
    Nun wird es 4 Wochen danach immet noch nicht besser (Schwellung , Schmerzen, Blut aus der rechten Kieferhöhle) und der Zahn soll wahrscheinlich gezogen werden.
    Nun meinte aber mein Zahnarzt das der Zahn 17 der schon seit ca. 10 Jahren überkront ist, auch was haben könnte da er klopfempfindlich ist und man unter die Krone haken kann,fing sie also an durch die Krone zu bohren.
    Sie bohrte den Nerv an und meinte der Nerv würde nicht bluten was für eine Wurzelkanalbehandlung spricht. Hatte während der Prozedur ganz schön Schmerzen erst beim dritten nachspritzen ging es. Sie hat den Zahn verschlossen und gab mir einen Termin für nächste Woche. Gestern waren die Schmerzen noch viel stärker als vor dem rumgebohre.
    Die Backe ist sichtbar geschwollen und die Region 16-17 schmerzt unter dem Zahnfleisch im Kiefer. Ich also wieder mich bei meiner Zahnärztin vorgestellt, sie hat nochmal ein komplettes Röntgen vom Kiefer gemacht und meinte das die Entzündung an den Wurzelspitzen liegt von 16 und diese reichen bis in die Wurzelregion von 17. Sie empfiehlt auch den Zahn 16 jetzt ziehen zu lassen, sie verschrieb mir das 7 Antibiotika was ich seit Januar nun nehme. die angefangene Wurzelbehandlung möchte sie erst 2 Wochen danach durchführen.

    Nun meine Frage ist es nicht sinnvoll den Zahn 17 schon vorher Wurzel zu behandeln?? Vieleicht ist er ja auch verantwortlich für die immer noch bestehende Entzündung am zahn 16?


    ​​​​​​

  • Re: Ich brauche Rat

    Ich würde nach dieser langen, wenig erfolgreichen Behandlung auch eher
    zur Extraktion anraten.
    Inzwischen das 7e mal Antibiotika, dawischen vielleicht Unterbrechungen in der Einnahme, kien erfolgreiche Wirkung. Das kann nicht gut gehen auf Dauer.

    Sie beschreiben Blut aus der rechten Kieferhöhle ?
    Wie äußert sich das ?
    Ein sehr bedenklicher Umstand !!

    Betreff Ihres 1/7 spricht schon das häufige nachspritzen u. die weiterhin bestehenden
    Beschwerden für eine starke Entzündungssituation.
    Abwarten bringt hier nicht mehr viel.

    Ich empfehle Ihnen, wenn möglich ein Klinikum mit angeschlossener
    Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie aufzusuchen.
    Dort können Sie jederzeit vorstellig werden.
    Am besten gleich morgens, die Anmeldeprozedur kann etwas aufwendig sein.
    Hier können alle wichtigen Untersuchungen in einem Hause, eventuell an einem
    Tag gemacht werden.
    Sollte der Verdacht bestehen das Ihre Kieferhöhlen indirekt od. direkt betroffen
    sind, wären Sie hier gut aufgehoben.
    Alles, Gute
    MfG.


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    • Re: Ich brauche Rat

      Hallo,

      entschuldigren Sie bitte meine Überheblichkeit in der Ferndiagnostik, aber für mich klingt das nach Zahnärztlichem Versagen! (Und ich halte mich mit solchen Äußerungen im Forum eher bedeckt...)

      Es handelt sich um zwei benachbarte Zähne, d.h., um den einen zu untersuchen, muss man zwangsläufig den anderen mit untersuchen. Wenn also sowohl ein Oralchirurg als auch Ihre Zahnärztin innerhalb von 4 Monaten nicht auf die Idee kommen, dass der Zahn 17 mit Spalt an der Krone, vermutlich negativem Kältetest und Befund an der Wurzelspitze auf die Idee kommen, dass Ihre anhaltenden Probleme von diesem Zahn kommen, kann ich Ihnen nur dringenst zum Behandlerwechsel raten.

      Zum momentanen Zustand und damit zur Prognose der Zähne kann ich nichts sagen. Aber die Wurzelbehandlung an 17 wurde begonnen. Lassen Sie die von einem Zahnarzt mit Schwerpunkt Wurzelbehandlung (Behandlung unter dem Mitkoskop) durchführen und der soll sich auch den 16 nochmal anschauen.

      Gruß Peter Schmitz-Hüser

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