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Ratlos!

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  • Ratlos!

    Guten Tag, Ich bin total ratlos! Nach einem Insektenstich Nachtschweiß mit Fieber, sowie katastrophale Blutwerte. Nach einer Ärzteodyse sind wir beim Rheumatologen gelandet. Nachdem noch rote Punkte auf den Unterschenkeln dazu kamen, legte er sich auf eine ANCA induzierte Vaskulitis fest. Für eine Zweitmeinung dann in ein Klinikum. Diese meinten auf Grund der Antikörperkonstellation kann man keine rheumatische Erkrankung diagnostizieren. Hinzu kam, dass deren Werte nicht mit den Werten des Rheumatologen übereinstimmten. Der Rheumatologe schickte nun das Blut an 2 Labore und auch hier waren beim einem Labor die Werte positiv, beim anderen negativ und umgekehrt. Inzwischen liegt als Diagnose eine infektinduzierte Vaskulitis vor. Ist diese heilbar, bzw. nach Beseitigung des Erregers Geschichte? Seit 1Monat liegen die neuen Werte vor. Der nächste Termin und somit die Besprechung dieser Werte ist erst wieder im Juli. Auffällig sind ana1:5120, c-ANCA 1:640, c412,5, Gamma gt und got. um die 65, und seit neustem ck-nac leicht erhöht. Kann der letzte Wert auch durch sportlichen Aktivitäten ansteigen? Körperlich zeigen sich keine Beschwerden. Auch die Punkte sind längst verschwunden. Medikamentös schleicht das Kortison nun mit 2mg aus (anfangs 150mg). Sonst finden keine weiteren Behandlungen statt. Auf was kann ich mich nun verlassen? Deuten die Werte doch auf eine rheumatische Erkrankung hin? Arztwechsel sinnvoll? Danke für die Mühen und Hilfen im Vorraus! Schleckermaul


  • Re: Ratlos!

    Vaskulitis klingt sehr wahrscheinlich. Doch ob ein ursächlicher Zusammenhang mit der Infektion besteht, ist nicht so klar.
    Deshalb könnten die Beschwerden auch nach Elimination des Erregers noch weiter bestehen.
    Wenn die Vaskulitis-Therapie hilft, sollte sie fortgeführt werden - zur Diagnosesicherung sollten regelmäßig Kontrollen durchgeführt werden.

    MfG,

    Ulrichs

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    • Re: Ratlos!

      Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Es wird alle 3-4 Monate Blutgenommen- und dann beim nächsten Termin besprochen. Woran erkennt man denn, dass wieder ein Schub kommt? Es findet ja keine wirkliche Behandlung statt. Kortison wird gegen 0 gefahren, sonst nix weiter. Was wäre denn eine Vaskulitisbehandlung? Wie kann es sein, dass Labore bei der selben Blutprobe unterschiedliche Ergebnisse haben-bezüglich positiv/negativ? Vielen Dank Schleckermaul

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      • Re: Ratlos!

        Noch was vergessen... Sollte eine Vaskulitistherapie gestartet werden, wenn körperlich keine Beschwerden vorliegen. Das einzige sind die Blutwerte, die nicht passen. Danke

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        • Re: Ratlos!

          Über eine solche Therapie muss natürlich der behandelnde Arzt entscheiden.
          Grundsätzlich soll mit einer solchen Therapie die Entzündungsaktivität in den Gefäßwänden reduziert werden, das kann zeitweise auch von Cortison übernommen werden.

          Vielleicht sollte aber im vorliegenden Falle zunächst sichergestellt werden, dass wirklich eine Vaskulitis vorliegt.

          MfG,

          Ulrichs

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