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Verdachtsdiagnose SLE bei Tochter 14

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  • Verdachtsdiagnose SLE bei Tochter 14

    Hallo an alle,
    vielleicht kennt sich ja jemand mit dem "bösen Wolf" aus. Nachdem meine Tochter immer unerklärliche blaue Flecken hatte und nach 2 monatiger Einnahme der Pille (östrogenfrei)
    "Cerazette" eine Venenentzündung am Bein bekam,...überwies uns der Arzt zu einem Hämatologen. Im November hatten wir dann in der Kinder-Uniklinik in Tübingen einen Termin wo sie komplett untersucht wurde. Unter anderem wurde festgestellt, dass ihre Milz und Leber vergößert ist. (Milz war aufgrund eines pfeifferschen Drüsenfiebers aber schon im Herbst 2010 vergrößert/verplumt)
    Es wurden viele Röhrchen Blut genommen unter anderem auch ein genetisches.
    Eine Rheumatologin schaute meine Tochter an und fotografierte ihr Gesicht und ihre Oberarme (leichte Erdbeerhaut wie kleine Minipünktchen)seitlich am Gesicht und Arme)
    fragte sie nach Schmerzen an Gelenken und wunder Gaumen.... Kopfschmerzen, Schlappheit..usw.Sonnenempfindlichkeit und ob der Ausschlag und das Befinden nach Sonnenbädern stärker wäre.....

    Sonne macht ihr überhaupt nix aus...Kopfschmerzen und Schlappheit sowie den Gaumen kann ich da bestätigen. Manchmal leichte Schmerzen an den Fingern beim Klavier spielen.

    Sie äußerte dann den Verdacht auf SLE

    Beim Bluttest waren aber alle Werte unauffällig !!!!!!!!!!!!!!!!
    Bis auf eine Blutgerinnungsstörung die sie wohl geerbt hat...(Konsequenz bei Immobilität Heparin und Problem mit Verrhütung...Pille....)

    Ich dachte SLE wäre deutlich am Blut erkennbar????????????

    Warum aber wieder hat sie die große Leber und Milz???????

    Ich würde mich riesig über eine Antwort freuen :-)

    Herzlich Christine


  • Re: Verdachtsdiagnose SLE bei Tochter 14

    Die vergrößerte Leber und Milz sollten natürlich noch weiter abgeklärt werden. Und bezüglich der SLE-Verdachtsdiagnose wären auch noch weitere Befunde notwendig, allerdings wird sie eher unwahrscheinlich, wenn so gar keine Auffälligkeiten bei Entzündungsparametern, Autoantikörpern und inneren Organen gefunden wurden.
    In Richtung Gerinnungsstörung sollte auf jeden Fall weitergesucht werden.


    MfG,

    Ulrichs

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