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Angst vor Krebs

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  • Angst vor Krebs

    Hey Leute, ich bin 17 Jahre alt und leide seit 7 Woche unter panischer Angst vor Krebs oder anderen tödlichen Krankheiten. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich in den letzten 4 Jahren zwei Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren habe (beide über 70).

    Zur Zeit ist besonders die Angst vor Krebs von Magen oder Bauchspeicheldrüse bei mir sehr hoch. Ich habe manchmal ein komisches Gefühl im Bauch besonders im Oberbauch (stechen, ziehen o. brennen), dann tut mir auch mein Rücken weh mal von der Mitte bis zu den Schulterblättern oder von der Mitte bis zum Hintern (dies ist auch seit heute beim Gehen der Fall). Zudem habe ich heute beim Stuhlgang (war irgendwie weich und doch noch fest) ein kleines bisschen Schleim mit sehr wenig Blut dabei. Davon habe ich jetzt noch mehr Angst bekommen. Urin ist Gelb bis durchsichtig (besonders nach dem ich viel getrunken habe). Ich esse jedoch immer noch ganz gut. Ich habe seit gestern manchmal auch ein kälteschauer über meinem Rücken.

    Ich hatte vor ca. 6-5 Wochen eine Blutabnahme gehabt und da war nichts auffälliges und beim normalen EKG haben die Ärzte festgestellt, dass ich einen zu niedrigen Blutdruck habe. Ich treibe seit 3 Wochen auch wieder regelmäßig Sport (3x Mal die Woche Fußball). Ich habe jetzt die kommende Woche ein Belastungs EKGund ein Gespräch mit einer Ärztin. Evtl. auch Ultraschall. .
    Aber mich macht es nur noch Fertig, durch die beiden Tode habe ich mich natürlich über die Krankheit belesen und das hat sich in meinem Kopf so eingenistet, dass ich davon ausgehen etwas schlimmes zu haben. Ich bin auch bald wieder bei meiner Psychotherapeutin.
    Kennt das jemand von euch? Ich weiß, das wenn ich etwas hätte würd euch bestimmt kein Fußball mehr spielen können. Aber ich habe einfach so krank Angst.


  • Re: Angst vor Krebs

    Vermutlich durch die Konfrontation mit dem Tod deiner Bekannten durch Krebs eine Hypochondrie ausgelöst oder verstärkt. Wenn es traumatisch ist würde ich dir raten zu einem Psychotherapeuten zu gehen, der/die EMDR macht. Ansonsten das übliche:

    -Google listet immer zu so gut wie jedem Symptom eine Krebserkrankung, auch wenn es 1000 andere Krankheiten mit den selben Symptomen gibt die viel wahrscheinlicher sind. Entweder das verstehen oder das googlen sein lassen.
    -Vertrauen in den Körper stärken (passiert nicht durch regelmäßige Arztbesuche, das macht es nur schlimmer)
    -Den Tod, die Krankheit und die Vergänglichkeit akzeptieren lernen. Wenn du mit der Vorstellung leben kannst, dass irgendwann Schluss ist, werden dich Krankheiten nicht mehr so belasten
    -Vermeide deine Ängste nicht, das macht sie nur schlimmer, konfrontier dich damit und lern ganz gelassen zu bleiben, das schwächt sie ab und irgendwann, wenn du richtig gut darin bist, kommen sie nicht wieder
    -EFT Klopfen hilft auch sehr gut
    -Aufhören deinen Körper penibel genau zu beobachten


    Vieles davon sind dinge die du immer wieder machen musst (jeden Tag), sie trainieren und Monate beibehalten musst bis sie zu Automatismen werden und alte, schädliche Verhaltensmuster überschrieben sind

    Wahrscheinlich sind die Symptome die du hast Teil deiner Ängste, also psychisch, aber wissen tu ich das nicht, ich bin kein Arzt. Wenn du öfter Blut im Stuhl hast würde ich das abklären lassen...
    Was den Bauchspeicheldrüsenkrebs betrifft: Da würde ich all mein Hab&Gut verwetten, dass es nicht so ist... ist extrem selten vorallem in dem Alter. Krebserkrankungen allgemein in so einem Alter sind EXTREM selten

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