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Schizophrenie

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  • Schizophrenie

    Hallöchen habe einen Bericht im Fernsehen gesehen nachdem psychische Erkrankungen vererbbar sein sollen...nun meine kurze Frage: mein Onkel ist schizophren, meine Oma und meine Mutter leiden ebenfalls an psychischen Störungen diverser Art...ich war als Teenie auch in einer Psychiatrie, momentan geht es mir, bis auf teils hypochondrische Phasen, Verlustängsten und des Gefühls von "beobachtet werden" bzw. "alles falsch machen" insbesondere auf Arbeit eigentlich prima besteht aber für mich eine reele Gefahr tatsächlich psychisch zu erkranken? Liebe Grüße


  • Re: Schizophrenie

    Hi,
    ja, es gibt ein genetisches Risiko.
    Es sagt aber noch lange nicht aus dass jemand krank wird, du kannst auch diese Gene in dir tragen und dein Leben lang kerngesund bleiben, über einen möglichen Ausbruch kann man also individuell gar nichts sagen.

    Viel wichtiger sind andere Faktoren, die Äußeren und auch die Inneren, bezogen auf Stress, Ängste, Unzufriedenheit, Schicksalsschläge, durchaus auch Hormone etc.
    Wenn da mehrere zusammen treffen, dann kann das Risiko steigen.

    Gerade bei Depressionen und Ängsten ist es aber auch so das einiges abgeschaut und erlernt werden kann, bekommst du von Kindesbeinen an mit wie andere mit solchen Erkrankungen zu tun haben dann macht das etwas mit dir und manches wird eventuell übernommen.
    Wenn die Mutter Angst hat vorm raus gehen, dann überträgt sich dies auf das Kind, auch wenn die Genetik die beste von allen ist.

    Es ist als ziemlich sinnlos sich darüber Gedanken zu machen, in jedem Fall kann man Genetik und erlerntes umgehen, oder abmildern, wenn man für sich selber sorgt und sich das Leben möglichst unbeschwert und schön macht, sich nicht in Ängsten über solche Fragen verstrickt, denn auch die Gene sind beeinflussbar.

    Ich denke man sollte die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken so ähnlich sehen wie eine Krebserkrankung, MS, Diabetes, ich kann nur mein bestmögliches in der Lebensführung tun um gesund zu bleiben und der Rest ist Schicksal.
    Entweder es trifft einen oder auch nicht, niemand kann das voraus sagen und auf einen selber bezogen gelten auch keine statistischen Wahrscheinlichkeiten.

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    • Re: Schizophrenie

      "besteht aber für mich eine reele Gefahr tatsächlich psychisch zu erkranken?"

      Nein, der Fernsehbericht hat ja nur berichtet, dass es generell eine erbliche Belastung geben kann.
      Aber gerade bei den schizophrenen Psychosen ist der Anteil sehr gering. Und selbst wenn Sie eine gewisse Disposition hätten, spielen auslösende Faktoren z.B. im sozial-familiären Umfeld u.a. eine wesentliche Rolle. Also Dinge, die man beeinflussen kann.

      Den Gedanken, dass nun eine Art Damoklesschwert über Ihnen hängt, sollten Sie schleunigst verscheuchen!

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      • Re: Schizophrenie

        Hat das nicht Sigmund Freud auch gesagt, am meisten leidet der Mensch an seinem Umfeld. Das leuchtet ein, wenn man als Kind in einer Familie aufwächst, wo man "sonderlich" ist, dass dieses dann mehr gefährdet ist, als wenn es von stabilen Leuten umgeben ist.
        Ordnung macht sicher, Chaos unsicher. Geordnete Eltern strahlen ganz etwas anderes aus auf die Kinder, als chaotische.
        Räupchen, sorge vor, falls du Kinder haben willst, dann nimm dir einen sehr geerdeten und ruhigen Partner, der mit beiden Beinen am Boden steht. Keinen Kerl, der gern herumspaziert in Fantasien und experimentiert mit Ideen. Du instabil, er stabil.

        Dann würde ich dir raten, wenn deine Fürchte auftauchen, dann bist du zu sehr im Kopf, dann such dir eine ganz profane Beschäftigung, die dich wieder zurückholt aus deiner Denke. Etwas, das mit Körpereinsatz zu tun hat, die Feingefühl erfordert, Konzentration, wie basteln, malen, werken, genauestens polieren etc. Das, was Kinder gern machen. Das holt dich wieder zurück. Es ist unmöglich, gleichzeitig auf eine Arbeit konzentriert zu sein( zu spielen) und seinen Geist herumirren lassen. Entweder, oder.
        Sag dir, huch, ich hab wieder Zeit zum grübeln, ( falls du in irrationale Gedanken verfällst..) mal schauen, was es sonst noch gibt zu tun und dann steh auf und tu etwas. Das hilft wirklich, probiers aus.

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        • Re: Schizophrenie

          "Es ist unmöglich, gleichzeitig auf eine Arbeit konzentriert zu sein( zu spielen) und seinen Geist herumirren lassen. Entweder, oder.
          Sag dir, huch, ich hab wieder Zeit zum grübeln, ( falls du in irrationale Gedanken verfällst..) mal schauen, was es sonst noch gibt zu tun und dann steh auf und tu etwas. Das hilft wirklich, probiers aus."


          Ein guter Tipp. Elektraa, praktischer geht´s nicht!

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