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Prostatakrebs PSA:3,9

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  • Prostatakrebs PSA:3,9

    Hallo, Bei meinem Vater (60) wurde nach einer Biopsie prostatakrebs festgestellt ! Leider wurde in allen 10 Stanzen gefunden ! Anteil kann ich nicht sagen aber der gleason ist (4+3=7) ! Mir macht das so sehr angst da in allen Stanzen was gefunden wurde ! Der PSA liegt allerdings bei 3,9 im Oktober 14 sowie Februar 15 ! Leider habe ich nicht mehr angaben ! In den nächsten Tagen findet unter anderen ein ct statt , auch andere Untersuchungen der Knochen USW .! Der Arzt rät zur op falls dies noch möglich ist ! Wie kann das sein das der PSA wer nicht gestiegen bzw. Im normalbereich ist ? Ich kann leider mit diesen Ergebnissen nichts anfangen, außer das dieser gleason nicht gut eingestuft ist ! Können sie mir helfen, wie die Therapie aussehen könnte ! Vielen Dank


  • Re: Prostatakrebs PSA:3,9

    Bei Ihrem Vater liegt ein Prostatatumor des mittleren bis hohen Risikos vor. Zur genauen Beurteilung der Situation sind die genannten Untersuchungen angesagt. Nach diesen Untersuchungen kann die Behandlungsstrategie festgelegt werden. Leider empfehlen die meisten Urologen gebetsmühlenartig die Operation obwohl dies nicht die einzige und oft auch nicht die beste Option der Behandlung ist.
    Wenn Sie die ausstehenden Befunde haben, fragen Sie den Urologen bitte noch, ob der Tumor mit dem Finger tastbar war.
    wenn wir alle Informationen zusammen haben, kann ich Ihnen eine bessre Einschätzung der Situation geben.

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    • Re: Prostatakrebs PSA:3,9

      Hallo Herr Dr. Kahmann, Erstmal vielen Dank für Ihre Antwort! Mittlerweile haben wir die Ergebnisse und sind etwas durcheinander ! Erstmal wurde der Tumor bei der Untersuchung nicht ertastet! Die Untersuchungsergebnisse des ct sowie der Skelett - szintigraphie haben uns positiv überrascht bzw. Sind etwas durcheinander ! Wie kann das sein ? Ich schreibe Ihnen die Beurteilungen ! Ct: unauffälliger Befund ohne Anhalt für einen organüberschreitenden prostatatumor oder Metastasen ! Es ist nur aufgeführt :,Prostata mit einer zentralen kalzifikation, jedoch nicht vergrößert ! Skelett-szintigraphie: kein Anhalt für Skelettmetastasen. Mäßig aktive Costovertebralarthrose rechts TH 11. So das sind die Ergebnisse ! Wir sind völlig verwirrt ! Was heißt das ?? Lieben Gruß

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      • Re: Prostatakrebs PSA:3,9

        Die Befunde, die Sie beschreiben sind sehr gut. Zunächst war der Tumor nicht tastbar. Dies entspricht einem klinischen Stadium cT1c.
        Im CT keine Organüberschreitung oder Metatsatsen: der Tumor scheint noch auf die Prostata beschränkt zu sein. - Gut!
        Die zentral Verkalkung stammt am ehesten von abgelaufenen Entzündungen.
        Im Skelettszinti zeigen sich keine Metastasen. Lediglich Gelenkveränderungen im Bereich des Übergangs der Rippen zur Wirbelsäule im Brustbereich. Das sind degenerative Erscheinungen und haben mit dem Tumor nichts zu tun.
        Dies sind gute Untersuchungsergebnisse.
        Der PSA ist günstig mit 3,9; ungünstig ist dass alle 10 Biopsien befallen waren und der Gleason 4+3=7b ist grenzwertig.
        Insgesamt ein Tumor des mittleren Risikos.
        Diese Tumoren können sowohl mit der Operation als auch mit verschiedenen Bestrahlungsoptionen behandelt werden.

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        • Re: Prostatakrebs PSA:3,9

          Vielen vielen Dank Herr Dr. Kahmann für Ihre informative Antwort! Mein Vater hat am Freitag einen Termin in einem prostatazentrum und wird sich über beide Möglichkeiten informieren und die passende wählen ! Liebe Grüße

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