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schlafen als Flucht?

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  • schlafen als Flucht?

    Da es weiter unten nur wenige gelesen haben, dass ich einen Nachtrag zum Einschlafen meines Freudnes habe, schreibe ich es hier nochmal


    Mein Partner kennt bei Diskussionen, Unstimmigkeiten oder wenn es sonst stressig für ihn wird nur einen Weg der Lösung: er legt sich ins Bett und schläft. Das kann auch 5x am Tag sein und er schafft es wirklich einzuschlafen. Aber das ist doch auf Dauer keine Lösungsstrategie. Vor allem weil ich dann mit den Problemen und auch mit meinen Emotionen alleine dastehe. Wenn er wieder aufwacht tut er als sei nichts gewesen, d.h. er spricht die Themen auch nie mehr an.


    Ich bins nochmal. Ich habe das heute mal einer Kollegin erzählt, dass mein Freund immer häufiger und länger einschläft, wo andere sich eher aufregen würden, oder mal aktiv werden. Sie meinte, das könne ein Anzeichen für eine Depression sein. Kennt sich da jemand aus? Könnte sie recht haben?


  • RE: schlafen als Flucht?


    Ich erinnere mich noch so dunkel an ein Stück über die franz. Revolution, von Peter Weiss, wo eine Charlotte Corday auftritt, die an > Schlafsucht < leidet und am Ende Marat in der Badewanne ersticht. Der ist zwar tatsächlich in der Badewanne erstochen worden, aber ob das mit der Schlafsucht stimmt, keine Ahnung!

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    • RE: schlafen als Flucht?


      Wer täglich mehr als 9 Stunden schläft, erhöt das Risko einer Herzerkrankung um 38 %

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      • RE: schlafen als Flucht?


        " Tagesmüdigkeit " könnte ein Anzeichen sein, aber bevor Du im Internet

        " Tierversuche " unternimmst würde ich als erste Anlaufstelle den Hausarzt aufsuchen, begleite ihn auf diesem Weg.

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        • Stress & Co


          Du schreibst so allgemein. Wie, wann, wobei, wie oft hat er Stress? Worum geht es da?

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          • RE: schlafen als Flucht?


            ... ein typisches Anzeichen für Verdrängung (Selbstschutzmechanismus).

            Kleine Kinder meinen auch, dass sie nicht gesehen werden können, wenn sie selbst die Augen zudrücken***

            Er muss einsehen, dass es so nicht weitergehen kann und er ärztliche Hilfe annehmen muss.

            Butch

            *** dabei ist das gar nicht so falsch, weil ja zu allererst die Augen etwas über das Wesen und den Gemütszustand verraten


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            • RE: schlafen als Flucht?



              Hallo Lady2,
              nach den bisherigen Angaben klingt das Ganze nach vorsätzlichem Schlafen i. S. eines Vemeidungsverhaltens.
              Bei Depressionen gibt es auch eine körperliche Seite, die ein vermehrtes Schlafbedürfnis beinhalten kann. Nur finden Sie dann meist auch noch andere Symptome.
              Nach einem imperativen Einschlafen bei Narkolepsie (unvermitteltes Einschlafen manchmal mitten im Satz) hört sich Ihre Schilderung nicht an.
              Vielleicht beschreiben Sie mal die auslösenden Situationen genauer, dann kann man Ihnen auch besser empfehlen, welche Hilfen angebracht sind.
              MfG
              Dr. Riecke

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              • RE: schlafen als Flucht?


                Ich weiß natürlich nicht auf welcher Ebene eure Diskussionen bzw. Streitgespräche ablaufen und wie sich deren Verlauf gestaltet, aber generell kann man sagen, dass Frauen in Streitgesprächen (vor allem wenn es um Emotionen geht) wesentlich eloquenter sind als Männer, die sich oft schwer tun ihren Standpunkt zu beschreiben od. Gefühle dabei zum Ausdruck zu bringen, wenn der Mann dann noch in Grund und Boden geredet wird (keine Ahnung, ob das bei euch der Fall ist), dann setzt ein automatischer Selbstschutzmechanismus (siehe auch oben) ein: Türe knallen, raus laufen, Fernseher an und bei manchen eben auch schlafen.

                Meiner Ansicht nach ist dieses Schlafengehen nicht das Problem, sondern das Problem ist eure Streitebene, kultiviert Streiten, also sich produktiv mit dem Partner auseinandersetzen will gelernt sein und wenn dein Partner nicht so der große "Redner" ist, dann berücksichtige das und laß ihm Zeit, sich auch in eure Gespräche einzubringen.
                Viel Glück
                Eva Luna

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                • RE: schlafen als Flucht?


                  Es stimmt, dass er sich nicht als großer Redner sieht und auf dem Standpunkt ruht er sich aus. Wenn ich ihm Zeit und Ruhe und Raum lasse, nutzt er sie nur zum Schweigen. Er sitz Probleme aus und er schweigt sie aus. Und er nimmt keinerlei Rücksicht darauf, dass es mir manchmal unter den Nägeln brennt, eine Antwort oder eine Initiative von ihm zu bekommen. Warum soll ich immer Rücksicht nehmen, warum soll ich Verständnis aufbringen, wenn mir dies alles nicht entgegengebracht wird?

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                  • RE: schlafen als Flucht?


                    War das bei ihm schon immer so oder hat sich das erst im Laufe der Beziehung rauskristallisiert?

                    Als kleine Anregung zur Lösung: wie wäre es wenn ihr einen "Kummerkasten" einrichtet? Ich meine, dass er die Möglichkeit hat sich seine Gedanken zu machen und wenn er schon kein großer Redner ist diese dann wenigstens zu Papier zu bringen. Hört sich vielleicht im ersten Moment albern an, kann aber ganz spannend sein. Er würde nicht unter dem Druck stehen jetzt sofort Rede und Antwort zu stehen und du würdest vielleicht Antwort auf deine Fragen od. seine Meinung zu einem Thema bekommen (worauf du in einer Beziehung ein gutes Recht hast).

                    Wenn alles nicht fruchtet würde ich dir den Gang zum Psychologen/Paartherapeuten nahe legen (vorausgesetzt du bekommst ihn dazu bewegt und er schläft nicht einfach ein). Mit einem Mediator der zwischen den beiden Parteien vermittelt fällt es "Mann" vielleicht leichter zu reden und die Hemmschwelle dort "wegzuknaken" ist doch noch ein wenig höher als in den heimischen vier Wänden.
                    Viel Erfolg und alles Gute
                    Eva Luna

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                    • RE: schlafen als Flucht?


                      Na und?
                      wenn ich probleme habe,dann geh ich auch schlafen,denn danach geht es einem besser,man schaltet ab.Ein gutes mittel gegen stressabbau.Probier es doch auch!

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